#Problemswithoutsmartphone #RadStattAuto #TeestattBier

Von Kira:

08.03.2018 – Tag 23 – Ziele modifizieren

Zusammenfassung: #Nomoredocumentary #Konsumfallen #StandByModus #Suchmaschinen #Problemswithoutsmartphone #RadStattAuto #TeestattBier

• Ich bin nun an dem Punkt angekommen, an dem ich mit der Dokumentation nicht weiterkomme. Jedes Mal motiviere ich mich, fleißig aufzuschreiben und über den Tag hinweg schaffe ich es dann nicht. Ich vergesse die Anzahl der Wasserhahnnutzung oder sofort nach dem Toilettengang einen Strich für die Spülung zu ergänzen. Ist mein Leben so stressig? Eigentlich nicht. Dennoch bekomme ich es nicht hin, eine Strichliste auf Schritt und Tritt mitzuführen oder später zu ergän-zen.

Mein Laptopkonsum sinkt nur, wenn mein Fernsehkonsum oder soziale Interaktionen zuneh-men.

  • ich achte weiterhin nicht auf die ‚kein Netflix‘-Regel. Meine Erkältung geht langsam zu Ende und ich hoffe, dass ich durch Mal-Wieder-Mehr-Draußen-Sein durch besseres Wetter dem Medienkonsum entfliehen kann
  • Aber: Ich hab mir mittlerweile den Stand-By-Modus mehr oder weniger abgewöhnt. Das spart Akku und somit auch Strom. Ich hoffe, dass ich das beibehalten werde!
  • Durch die Beschäftigung mit Energie-Themen bin ich auf etwas gestoßen: Ist dir bewusst, dass jede Anfrage an eine Suchmaschine Strom kostet? Wenn man drüber nachdenkt, ist das ja ganz schnell logisch. Allerdings macht man das im Alltag eher nicht. Jedes Mal bevor ich also etwas im Internet nachschaue, stelle ich mir die Frage: Ist es das wirklich wert?
  • Lösung gefunden: Ich habe begonnen meine Online-Inserate (EbayKleinanzeigen und Kleiderkreisel) mit meiner Laptopkamera zu schießen. Klappt einigermaßen gut. Besser als nix!

• Ohne Smartphone fühle ich mich immer wohler, wobei ich auch immer wieder Probleme habe. Ich vermisse keinerlei Push-Up-Benachrichtigungen und ständiges immer-erreichbar sein. Ich bin wirklich glücklich, dass das funktioniert

  • Ich habe nicht mitbekommen, dass ich meine Stundenabrechnung für die Arbeit hätte ausdrucken müssen (Kommunikation über WhatsApp)
  • Ich würde gerne mit meinem Studiengang kommunizieren (á la: Ist überhaupt noch jemand in der Stadt und wollen wir was zusammen unternehmen?), aber nur ein Bruchteil davon hat Telegram.
  • Wenn ich ein Sparpreis-Ticket der Bahn erwerben will, gehe ich normalerweise immer zum Servicepoint. Neulich wurde ich dafür belächelt. ‚Wieso machst du das nicht online, Kira? Das geht doch heute so einfach!‘ – Ich hätte es also gerne einfach mal versucht, ein Online-Ticket für die Bahn (nach dem Klimafasten…) zu kaufen. Man soll ja immer erst alles austesten, bevor man darüber meckert. Am Laptop konnte ich allerdings kein Ticket downloaden und ausdrucken – dafür braucht man ein Smartphone – daher musste ich zum Ser-vicepoint. Hat sich als sehr schlau erwiesen, da mir der Mitarbeiter eine bessere Verbindung rausgesucht hat, als ich dies geschafft habe. #GuteGewohnheitenbeibehalte

Wo wir schon bei Mobilität sind: Ich fahre seit gestern wieder mit dem Rad! Juhu. ich freue mich so sehr. Ich hab zwar immer noch ein bisschen Schnupfen, aber das hält mich jetzt nicht mehr davon ab =)

  • Leider aber werde ich morgen mit dem Zug fahren (müssen). Zwei Freundinnen aus meiner 100km entfernten Heimat feiern Geburtstag – und 100km mit dem Rad schaffe ich leider nicht (und vor allem nicht in 2-3 Stunden).
  • Ausreden: Da es (noch) keine kostenfreie (und bequemere) Anbindung für mich nach Hause gibt, werde ich seit dreieinhalb Jahren von dem Bahnhof mit dem Auto abgeholt, zu dem ich noch kostenlos fahren kann.
  • Lösung: Da ich zumindest die 45min Autofahrt sowohl hin als auch zurück sparen möchte, werde ich meiner Mutter sagen, dass ich auf den Zug umsteige. Damit verlängert sich zwar meine Fahrtzeit von 2:30 Std. auf ca. 3-4 Stunden, meine Umstiege von einen auf drei Umstiege, mein Gewissen erleichtert sich aber dadurch mehr.
  • Hindernisse: Das bedeutet aber, dass ich in der Heimat zumindest 1x Bus- oder Autofahren muss, da ich sonst nur zu Fuß (ca. 6-7km) nach Hause komme (kein Fahrrad an dem Bahnhof). Und nachts alleine im Dunkeln im März ca. 2-3 Stunden zu laufen? I don’t know. Vielleicht kann ich ja bei meiner Freundin übernachten?

Alkoholverzicht: Ich habe die erste richtige Party super nicht-alkoholisch erlebt. Musste ich auch irgendwie, denn seit letzten Freitag habe ich mich für ein Antibiotikum gegen meine bakterielle Entzündung der Mandeln entschlossen (normalerweise lehne ich Tabletten ab…). Es war ein toller Abend mit Salbeitee und Wasser, ich habe stundenlang getanzt und war nicht schon ab halb 1 für nichts mehr zu gebrauchen/müde (das ist der Fall, wenn ich Alkohol trinke). Ich finde den Verzicht also klasse und denke, dass ich auch über das Klimafasten hinaus öfter damit weitermachen möchte, denn Alkohol ist teuer, macht mich müde und benebelt. Und mir geht es seit einigen Jahren am nächsten Tag immer dreckiger (klingt als wäre ich Mitte 50, ist aber wahr). #auchohneAlkoholSpaßhaben!

Foto: Alison Marras,  https://unsplash.com/photos/vtntD9h1xBw

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