Locals United stellt vor: Leonie Baumgarten

Selbstbeschreibung:

Hi, ich bin Leonie, ich bin Aktivistin und studiere außerdem Jura an der Uni Heidelberg. Ich bin aktiv in verschiedenen anti-rassistischen intersektionalen Bewegungen und engagiere mich vor allem auch im migrationsrechtlichen Bereich.

Warum engagierst du dich in der Klimabewegung?

Also in erster Linie würde ich nicht sagen, dass ich mich in der Klimabewegung oder nur für das Klima einsetze, vielmehr würde ich hier von der Klimagerechtigkeitsbewegung sprechen, denn gerade die Intersektionalität dieser Kämpfe ist mir wichtig. Es ist an der Zeit die verschiedenen Betroffenheiten von Menschen zu hinterfragen und uns klarzumachen wie unterschiedlich manche Menschen unter den Auswirkungen der Klimakrise leiden. Wenn Sexismus, Ableismus, Rassismus, die Diskriminierung von LGBTQI+ Personen und andere Diskriminierungsformen zusammenkommen, erschwert es noch mehr den Zugang von diesen Menschen zur gesellschaftlichen Teilhabe, zur Teilhabe an der Klimagerechtigkeitsbewegung, zum Kampf gegen die Klimakrise. Und diesen Zugang müssen wir ermöglichen, wir müssen uns untereinander vernetzen, denn nur so können wir eine gesamtgesellschaftliche, soziale Bewegung sein.

Was ist deine Utopie?

In meiner Utopie würde nicht ich hier stehen und über meine Wünsche und Ideen sprechen. In meiner Utopie würden diejenigen gehört werden, die am Meisten unter den Folgen der Klimakrise leiden und die bisher stummgeschaltet wurden. In meiner Utopie würde außerdem dekolonial gedacht werden, d.h. es würden nicht weiterhin Lösungsansätze vorgeschlagen werden, die kolonialistische oder rassistische Denkmuster reproduzieren. Nur so kann man aktiv anti-rassistisch gegen die Klimakrise vorgehen.

Hier findet ihr das ganze Interview im Videoformat auf Instagram.

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