Landwirtschaft… sucht Zukunft

Wie soll die Landwirtschaft künftig aussehen? Wie können wir für mehr Artenvielfalt auf dem Acker, mehr Tierschutz im Stall und mehr Gerechtigkeit im Handel sorgen? Und wie wird die Landwirtschaft klimafreundlich?

Mit solchen Fragen befasst sich die von Angela Merkel eingesetzte Zukunftskommission Landwirtschaft. Bis nächsten Sommer soll die aus 31 Mitgliedern und einem Vorsitzenden bestehende Kommis­sion Empfehlungen für eine zukunftsfähige Landwirtschaft entwickeln. Verbände aus der Land- und Lebensmittelwirtschaft sowie aus dem Umwelt-, Tier- und Verbraucherschutz werden zusammen mit der Wissenschaft nach Lösungen suchen. Als einer von zwei Jugendverbänden gibt die BUNDjugend jungen Umweltbewegten hier eine Stimme.

Gesucht wird ein Weg, wie die vielfältigen gesellschaftlichen Anliegen mit einer regionalen, saisonalen, umwelt-, klima- und tierfreundlichen Landwirtschaft zu verbinden sind – und wie die Agrarpolitik daran ausgerichtet werden kann.
Die Bäuerinnen und Bauern benötigen bei diesem Systemwandel für eine sozial- ökologische Zukunft der Landwirtschaft Unterstützung. In Einklang bringen müssen wir dabei weltweit das Wohl und die Bedürfnisse von landwirtschaftlichen Erzeugern, Konsumentinnen und den kommenden Generationen. Der breite Dialog in der Kommission eröffnet die Chance, gesellschaftliche Konflikte aufzubrechen und gemeinsame Lösungen zu finden.

Wir erwarten, dass das Gremium seinem Namen gerecht wird und die Ergebnisse eine Perspektive für junge Menschen und zukünftige Generationen bieten.

Text: Myriam Rapior & Olaf Bandt (Zukunftskommission BUNDjugend und BUND). Foto: Gert Sanders. Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved. Dieser Beitrag erschien zuerst im BUNDmagazin 04/2020. 
https://www.bund.net/service/publikationen/detail/publication/bundmagazin-4-20/


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unter www.bundjugend.de/projekte/zukunftskommission landwirtschaft und www.bund.net/landwirtschaft/zukunftskommission-landwirtschaft

1 Kommentare

  1. Guter Schlussgedanke, wird aber nicht passieren.
    Zumindest nicht, solange Frau Julia „Nestlé-Lobby“ Klöckner irgendwie die Finger bei der Landwirtschaft im Spiel hat. Da werden die herkömmlichen Bauern aus dem Geschäft gedrängt und die Preise unwirtschaftlich niedrig gedrückt, damit am Ende nur noch Bayer-Monsanto und Nestlé-Cropscience bestehen, die Frau Klöckner für den letzten Rest ANstand und Moral noch den neuen Dienstwagen spendieren.
    Aus meiner Sicht eine sehr bedenkliche Entwicklung! Leute, kauft Milch, Eier und so weiter lieber beim örtlichen Bauern im Hofladen. Dann wisst ihr wenigstens, wo Euer Geld landet.

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