Gegen Überkonsum und Ressourcenverschwendung

Von Clara:

Möglichkeiten, zu teilen und zu tauschen und warum das so sinnvoll ist:

  • Kleider-Tauschpartys machen richtig Spaß. Allein weil man seine alte Kleidung, die man nicht mehr haben möchte, loswird und gleichzeitig neue, coole Klamotten umsonst bekommt. Und das ganz ohne die profitorientierte Textilindustrie und ihre extrem schlecht bezahlten Arbeiter*innen und die nicht vorhandenen Umweltstandards zu unterstützen.
  • Umsonst-Läden sind eine sehr soziale Initiative, wo jede*r vorbeibringen kann, was er*sie nicht mehr haben möchte, und jede*r abholen kann, was er will. Dabei entstehen aufgrund der Wiederverwertung alter Produkte keine zusätzliche Ressourcenverschwendung.
  • Eine Give-Box kannst du ganz einfach umsetzen: Stelle einfach eine große Box, z.B. einen Umzugskarton voller Gegenstände, Kleidung und anderen Produkten, die du nicht mehr haben möchtest vor deine Haustür oder in der Schule etc. auf. Dort kann sich dann jede*r, der*die möchte, etwas nehmen. So bekommen all deine aussortierten Sachen ein neues, zweites Leben und Du hast jemandem eine Freude bereitet.
  • Mit den Nachbarn zu tauschen ist auch ein sehr effektiver und schöner Weg des Tauschens und Teilens. Dadurch wird nicht nur kein neues Produkt gekauft, sondern es wird auch der soziale Austausch gestärkt, immerhin helft ihr euch gegenseitig und tragt so ihr zu einer Gesellschaft bei, wo das Miteinander großgeschrieben wird.
  • Natürlich ist auch spenden ein wichtiger Punkt. Hierbei lohnt es sich, ein bisschen zu recherchieren, welche Organisation/Initiative seriös wirkt und auch, was in der Nähe bleibt. Denn auch in Deutschland gibt es sehr viele Menschen, die auf Kleiderspenden etc. angewiesen sind. Außerdem werden leider zu viele Kleiderspenden nach Afrika missbraucht, sodass es oft vorkommt, dass diese gut gemeinte Spende auf afrikanischen Märkten für Geld verkauft wird, es also gar nicht den Bedürftigen hilft.

Du willst noch mehr Ideen, um umweltfreundlicher und sozial gerechter zu leben? Die gibt es in der BUNDjugend-Broschüre „Worauf warten? – Gemeinsam Alternativen leben“.

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