Fastenziel: Saisonal-regionale Kost

von Jenny (BUNDjugend Thüringen):

Hallo, mein Name ist Jenny und ich mache dieses Jahr zum ersten Mal beim #Klimafasten mit. Ich habe mich entschieden, nur #regional-#saisonal zu essen. Da habe ich einen Vorteil, dass meine Eltern Land haben und da Obst und Gemüse anbauen. Wir kochen auch ein, also bin ich nicht ganz so aufgeschmissen in der kalten Jahreszeit. Trotzdem wird es mir sicher schwerfallen, auf alles zu verzichten, was importiert werden muss wie z.B. Bananen, Avocados, Oliven …und Schokolade.

Tag 1: Ich gehe einkaufen und bin gleich verwirrt: Es gibt regionalen #Multivitaminsaft. Da ist Maracuja drin, Mangomark und Banane. Inwiefern ist dies regional? Ich kaufe bloß Apfel-
Birnensaft und Nudeln. Einkaufen dauert ziemlich lange, weil ich immer gucken muss, woher das Essen kommt. Aber ich werde da ja sicher noch Übung bekommen.

Tag 3: Heute waren meine Eltern zu Besuch und haben meine Vorräte aufgefüllt. Ich habe
jetzt frische Kartoffeln, Zwiebeln, Äpfel, Eier und Lauch, selbstgemachte Quitten- und Holundermarmelade, Möhren und Erbsen im Tiefkühler und Birnen, Kirschen, Bohnen, rote Bete und Kürbissuppe eingekocht. Das sollte eine Weile reichen. Statt Schokolade kaufe ich Gummischnüre. 100% Veggie und alle Inhaltsstoffe könnten aus #Deutschland stammen, das habe ich noch nicht recherchiert. Morgen habe ich aber eine Klausur, dafür brauche ich ein bisschen #Nervennahrung.

Tag 5: Habe gelesen, dass das Mehl in meinen Brötchen teilweise aus Frankreich kommt.
Backe deswegen heute das erste Mal selbst Brötchen und sie sehen ganz gut aus.
Ich vermisse Bananen. Esse einen Apfel, aber es ist nicht das gleiche.

Tag 7: Papa baut auch #Soja an, aber er ist noch nicht so weit, diesen auch zu verarbeiten, was ziemlich schade ist. Denn es ist ein bisschen schwierig, sich #vegan zu ernähren. Mein Frischkäse ist aus Mandeln, ebenso wie der Käse, die Sojamilch kommt auch nicht aus der Region. Das kann ich also alles nicht kaufen. Wenn ihr da #Anregungen habt, dann freue ich mich über #Kommentare!

Tag 10: Was esse ich eigentlich so zur Zeit? Bohnensuppe, Kartoffelbrei mit Erbsen-Möhrengemüse und Spiegelei, Apple Crumble, Möhrensuppe, Bratkartoffeln, Grießbrei mit
Kirschgrütze, Kürbiscremesuppe, Ofenkartoffeln, Nudeln mit Tomatensauce aus Tomatenmark, gebratener Lauch mit Rührei, Rahmpilze… Ich esse eigentlich ziemlich gut!

Tag 13: Woche des Kohls: Meine Eltern haben mir #Rosenkohl mitgebracht (ich hasse Rosenkohl, aber wenn man ein bisschen divers essen möchte, muss man wohl in den
schlecht schmeckenden Kohl beißen) und ich habe Weißkohl gekauft, woraus ich Salat, Krautgulasch mit vegetarischem Hack und Krautsuppe machen will. Mal sehen, wie das alles
schmecken wird, eigentlich bin ich nicht so der Kohltyp. Zwischendurch muss ich mir aber auch noch eine süße Mahlzeit einfallen lassen, sonst vermisse ich Schokolade zu sehr.

Foto: Unsplash/ Jackelin Slack

 

2 Kommentare

  1. Hi Jenny, statt Sojamilch kannst du einfach Hafermilch nehmen, schmeckt voll gut und kommt aus Deutschalnd 🙂 Lg, Clara

    • Danke, Clara! 🙂
      Ich fand die pure Hafermilch immer so süß, deswegen hab ich bisher davon Abstand genommen. 😀 Aber dann werde ich es nochmal versuchen.

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