#Energiediät Wochenresümeé

von Kira:

19.02.2018 – Tag 6

– Puuuuh. Misserfolge… Mit einer Stunde WLAN Zeit bin ich nicht ausgekommen.
– Hab viel vor dem Laptop/PC (auf der Arbeit) gesessen und versehentlich oft per Hand gespült.
– Klo Rekord: Nur 3x gewesen. Ich habe aber auch viel zu wenig getrunken…
– WG-Besichtigungen gehen weiter… daher viele Lichtschalter gebraucht.

20.02.2018 Tag 7 – Das 1. Wochenresümée

Ich glaube, da geht noch was!
Ich hoffe, dass ich in den nächsten Wochen noch bewusster in meinem Energie-Nutzerverhalten werde, da ich immer noch zu oft für Kleinmist den Wasserhahn aufdrehe. Oftmals habe ich vergessen, einzelne Verbräuche zu notieren. Notiert habe ca. 50x Hahn-Aufdrehen. Die Laufzeit liegt bei etwa 30min inklusive Duschen (13 min. dafür). Ich denke, dass es aber bestimmt etwas mehr gewesen ist.

Toiletten-Stories: Ich habe ungefähr 35x in einer Woche – also im Durchschnitt 5x am Tag die Toilette genutzt. Ich vermute eine Verbesserung, da ich am ersten Fastentag ganze 7x gegangen bin, während ich allein die letzten 2 Tage insgesamt nur 5x die Toilette aufgesucht hab. Meine Blase trainiert sich also langsam.

Ich habe diese Woche 7x den Wasserkocher benutzt, obwohl ich 1,5 Tage gar nicht zu Hause war. Ich trinke jeden Morgen gerne Tee, Kaffe und gieße meine Haferflocken mit Heißwasser auf – darauf zu verzichten? Hmm…

Licht: Ich habe mir 25x Schalteraktivitäten meinerseits notiert. Ich denke aber auch, dass es hier mehr gewesen ist und ich einfach nicht alles notiert habe. Ich sehe hier noch deutliches Verbesse-rungspotential.

Strom: Wir beziehen ja Ökostrom. Leider habe ich herausfinden müssen, dass Ökostom nicht gleich Ökostrom ist. Mein Anbieter investiert glaube ich nicht nur in erneuerbare Energien. Das wird sich aber die Tage tatsächlich ändern, da der Vertrag zum Juli ausläuft. Der nächste Anbieter wird einer sein, der ausschließlich aus erneuerbaren Energien Strom liefert. Den Laptop habe ich diese Woche ca. 18 Mal für ca. 21 Stunden genutzt – also 3 Stunden pro Tag im Schnitt. Ich sehe das schon als Verbesserung, da ich sonst bestimmt mindestens 6 Stunden am Tag am Laptop sitze. Der Laptop musste für meine Nutzung insgesamt 5 Stunden am La-dekabel hängen.

Handy: Absoluter Erfolg! Trotz 2-stündigen Telefonat ist das Handy nach einer Woche immer noch nicht leer. Das gute Nokia zeigt stolze 2 Balken und wird bestimmt noch 1-2 Tage mitmachen. Das freut mich total. Das Samsung konnte ich im Vergleich 1-2x pro Tag aufladen! Zudem verschwende ich weniger Zeit mit unnötigen Quiz-Duell Challenges und Gruppenchat-Nachrichten.

Das E-Book habe ich immer noch nicht benutzt. Ich habe noch genug Bücher in gedruckter Form. Tatsächlich kam mir schon der Gedanke, das Ding zu verkaufen und mir eine Fehlinvestition einzugestehen. Ich war mir damals beim Kauf schon unsicher – dachte aber, dass es ja cool ist „unnötiges“ Drucken zu vermeiden. Ich kaufe sonst viel gebraucht, was ja günstiger ist, aber mit E-Books nicht geht. Ich tendiere mehr dazu, das Geld lieber in einen Stadt-Bibliotheksausweis zu investieren, da es in unserer Unibibliothek, die ich bereits sehr intensiv nutze, nicht alle möglichen Bücher gibt

Waschmaschine: Ich habe nur 1x 60°C Wäsche gewaschen (Matratzenbezug), ist aber keine große Veränderung zur bisherigen Nutzung. Sehe da noch kein großes Einsparpotential.

Mobilität… ich bin leider in 7 Tagen mit 3 Bahnen und 2 Straßenbahnen gefahren. Habe mir aber vorgenommen, Strecken bis 30-40 km auch mit dem Rad zu wuppen, wenn ich kann. Dafür habe ich jede Strecke zur Uni (pro Strecke ca. 3,5 km) wieder mit dem Rad absolviert. Das mache ich in der Regel sowieso immer, war die letzten Wochen nur wetterbedingt echt faul. Zudem habe ich das Busfahren als sozialen Akt genossen, da ich mich mit Kommilitonen für den Weg zur Uni immer an der Bushaltestelle getroffen habe. Vielleicht kann ich ja hier demnächst diese Menschen für gemeinsamen Radweg begeistern.

Alkohol: Ich hätte hin und wieder gern ein Feierabend-Bier genossen. Als ich heute beim Einkauf Sekt gesehen habe, überkam mich schon etwas Gelüst. Alles in allem aber nix dramatisches. Bin gespannt, wie es auf den ersten Parties/Abendveranstaltungen wird. Eine gute Freundin will am Freitag mit mir ihre super bestandene Bachelorarbeit/-abschluss feiern. Mal sehen, wie das so un-alkoholisch wird.

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