Drei…zwei…eins – Meins! Aktionsanleitung für eine (Kleider-)Tauschparty

Bei sich selbst Platz schaffen und gleichzeitig neue Kleidung oder andere Dinge mit nach Hause nehmen? Das geht – mit einer Tauschparty. Ihr könnt natürlich Kleidung tauschen, aber es gehen auch alle anderen Gegenstände: Bücher, Musikboxen, Pflanzen, Küchengeräte u.v.m.

Und so könnt ihr loslegen:

  1. Einigt euch darauf, was ihr tauschen wollt: Kleidung oder andere Gegenstände.
  2. Überlegt, ob ihr das ganze öffentlich oder privat machen wollt. Bei privat gilt: Wenn ihr einen Ort (z. B. bei jemandem Zuhause) festgelegt habt, solltet ihr entscheiden, wie viele Leute maximal kommen können und ob ihr nur Freund*innen oder auch Leute aus einem größeren Bekanntenkreis einladet. Bei einer öffentlichen Veranstaltung gilt: Meldet diese entweder als politische Aktion – dann am besten mit Reden und Schildern – an, wenn ihr sie draußen machen wollt, oder sucht euch einen Ort, an dem das Tauschen geht: Im Jugendzentrum oder einer BUNDjugend-Geschäftsstelle, an Schule, Uni oder Arbeitsplatz. Ihr könnt auch in einem Café mit Extraraum nachfragen – denn eure Tauschenden wollen vielleicht zwischendrin was essen oder trinken, sodass es sich für alle lohnt.
  3. Denkt darüber nach, ob ihr die Anzahl der Teile begrenzen wollt oder die Leute so viele Teile mitbringen können, wie sie wollen. Eine Begrenzung kann sinnvoll sein, da ihr nach der Tauschparty mit den ganzen nicht getauschten Sachen dasteht. Deswegen solltet ihr euch auch überlegen, was ihr damit tun wollt. Fragt am besten schon im Vorfeld bei Kleiderkammern oder Umsonst-Läden an, ob bei denen Bedarf an solchen Überresten besteht.
  4. Legt einen Termin fest. Bei öffentlichen Aktionen: Macht Werbung, damit Leute von eurer Veranstaltung erfahren und sagt auch gern der Presse Bescheid. Mehr dazu in unseren FAQs.
  5. Für den Tag des Tauschens ist es gut, an Spiegel und Umkleidekabinen (z.B. aus Stelltafeln oder Vorhängen) zu denken, wenn es eine Kleidertauschparty gibt. Außerdem könnt ihr Schilder vorbereiten, mit denen ihr die Dinge sortieren könnt, z.B. „Schuhe“ oder „Bücher“ oder „Küchengeräte“. Überlegt euch, ob die Personen ihre mitgebrachten Sachen selbst einsortieren sollen oder ob sie die an euch abgeben.
  6. Habt Spaß und tauscht, was das Zeug hält.

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