5 vegane Rezepte, die Weihnachtsstimmung verbreiten

Biologische und fair gehandelte gebrannte Mandeln, Plätzchen oder Bratäpfel am Weihnachtsmarkt? Eher selten der Fall. Die gute Nachricht: Du kannst diese Weihnachtsklassiker ganz einfach zuhause selbst machen. Und dann natürlich öko-Zutaten deiner Wahl verwenden. Auch super als nachhaltiges Geschenk für Freunde und Kollegen. Hier haben wir für dich 5 vegane Rezepte zusammengestellt, die für Weihnachtsstimmung im ganzen Haus sorgen.

Gebrannte Mandeln:

Das brauchst du dazu:
  • 200g Zucker
  • 100 ml Wasser
  • Nach Belieben ca. 1TL Zimt oder etwas Vanille
  • Ein Päckchen (250g) Mandeln
Und so geht’s:
  1. Zucker, Wasser und Gewürze in eine beschichtete Pfanne geben.
  2. Auf höchster Stufe zum Kochen bringen. Dabei immer wieder umrühren, damit der Zucker nicht anbrennt. Wichtig: Nimm einen Holzlöffel. Andere Materialien sind nicht hitzebeständig genug. Zucker wird extrem heiß, deshalb auch immer auf die Finger aufpassen.
  3. Wenn das ganze kocht die Mandeln dazugeben.
  4. Weiterhin auf höchster Stufe kochen und die Flüssigkeit verdampfen lassen, bis kein Wasser mehr da ist und die Masse „bröckelig“ wird.
  5. Temperatur auf mittlere Stufe drehen.
  6. Unbeirrt weiter rühren. Nach einiger Zeit verändert sich nochmal die Konsistenz. Der krümelige Zucker schmilzt und karamellisiert. So lange rühren, bis die Mandeln mit einer glatten Karamellschicht überzogen sind.
  7. Fertig! Die Mandeln können jetzt auf einem mit Backpapier belegten Backblech 15 Minuten auskühlen.

Deine Pfanne und dein Löffel sehen schrecklich aus? Einfach alles in warmem Wasser einweichen, dann löst sich der Zucker schnell auf und du brauchst nicht viel zu schrubben.

Der Klassiker: Ausstechplätzchen

Zutaten:
  • 500g Mehl
  • 250g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 250g Margarine (z.B. Alsan’s)
  • ½ Päckchen Backpulver
  • 1 Prise Salz
Und das musst du tun:
  1. Alle Zutaten vermischen und kneten bis ein homogener Teig entsteht.
  2. Dann ab damit für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank (oft wird der Teig, dazu in Frischhaltefolie eingepackt, aber das Plastik kann man sich sparen und ihn eine Dose geben oder einfach die Teigschüssel mit einem Handtuch oder Bienenwachstuch abdecken).
  3. Der Teig ist fertig, um ausgerollt und ausgestochen werden. Übrigens: Wenn du keine Ausstechformen hast, kannst du auch ein kleines Glas verwenden.
  4. Die Plätzchen auf einem mit Backpapier ausgelegten Rost bei 200 Grad Ober/ Unterhitze in den Ofen geben.
  5. Nach 8-12 Minuten sollten die Plätzchen goldbraun sein. Mit Schokolade, Zuckerguss etc. kannst du deiner Kreativität freien Lauf lassen.

Übrigens: Backpapier kommt entgegen des Namens nicht in den Papiermüll. Wegen der speziellen Beschichtung muss es leider in den Restmüll. Eine gute Alternative ist ein wiederverwendbares Backpapier aus Silikon. Zusammen mit deinem Lieblingsrezept, ist das natürlich auch eine gute Geschenkidee.

Bratapfel aus dem Glas:

Die Zutaten:
  • 4 kleine Äpfel (müssen natürlich in die Gläser passen)
  • 40g weiche Margarine (z.B. Alsan’s)
  • 2 EL Zucker (oder Dattelsirup)
  • 1 TL Zimt
  • 40g gehackte Mandeln (oder Haselnüsse)
  • 20g Rosinen
  • 8 cl Apfelsaft
So geht’s:
  1. Den Ofen auf 200 Grad vorheizen
  2. Margarine, Zucker, Zimt, gehackte Mandeln, Rosinen und Apfelsaft in einer Schüssel vermischen.
  3. Die Äpfel entkernen und etwas aushöhlen.
  4. Die Zutaten aus der Schüssel in die Äpfel füllen.
  5. Die Äpfel in ofenfeste! Gläser stellen.
  6. Bei 200 Grad für 30 Minuten backen (ohne Deckel!)
  7. Wenn die Äpfel im Glas länger haltbar seien sollen, kannst du nach dem Backen (Vorsicht heiß) den Deckel draufschrauben. Natürlich muss der Rand dafür sauber sein, sonst sitzt der Deckel nicht richtig und es kann kein Vakuum entstehen.

Ist natürlich auch perfekt als kleines Weihnachtsgeschenk. Mit dem Rezept dazu auch ideal zum Nachmachen, denn die Backform wird ja bereits mitgeliefert.

Cookies:

Du brauchst:
  • 360g Mehl
  • 1 TL Natron
  • 1 Prise Salz
  • 250g Margarine (z.B. Alsan’s)
  • 260g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • Dein Lieblings-Ei-Ersatz für 2 Eier (z.B. eine zerdrückte Banane oder Soja-/ Leinsamenmehl mit etwas Wasser)
  • 200g Zartbitterschokolade (nur, wenn man Schokolade in Cookies mag, ich lass sie meistens weg…)
Step by step:
  1. Zucker, Vanillezucker, Salz, Margarine und Ei-Ersatz (am einfachsten ist es natürlich die gut zerdrückte Banane zu nehmen; schmeckt auch super) gut vermischen
  2. Mehl und Natron am besten vorher schon mischen und dann zum Rest geben. Gut rühren.
  3. Optional Zartbitterschokolade kleinhacken und unter den Teig heben.
  4. Backofen auf 180 Grad vorheizen.
  5. Etwa walnussgroße Kugeln aus dem Teig formen (wenn er klebt etwas Mehl auf den Handflächen verteilen) und auf einem mit Backpapier belegten Backblech verteilen.
  6. Die Kugeln etwas flachdrücken (wobei der Teig eigentlich im Ofen auch von selbst verläuft).
  7. 10 bis 13 Minuten backen. Am besten einfach nach Gefühl. Wenn die Cookies goldbraun werden sind sie fertig.

Auch hier gilt: Backpapier kommt entgegen des Namens nicht in den Papiermüll. Wegen der speziellen Beschichtung muss es leider in den Restmüll. Eine gute Alternative ist ein wiederverwendbares Backpapier aus Silikon. Zusammen mit deinem Lieblingsrezept, ist das natürlich auch eine gute Geschenkidee.

Nussecken:

Zutaten:

Für den Boden:

  • 300g Mehl
  • 200g Magarine (z.B. Alsan’s)
  • 100g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz

Für Dazwischen:

  • 2 EL Marmelade (wegen vegan und so: Keine Sorge, die meisten Marmeladen aus dem Supermarkt werden nicht mit Gelatine, sondern mit pflanzlichem Pektin hergestellt)

Für den Belag:

  • 400g gemahlene Haselnüsse
  • 200g Magarine (z.B. Alsan’s)
  • 200g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 2 EL Wasser
So einfach geht’s:
  1. Die Zutaten für den Boden gut durchkneten und den Teig auf einem mit Margarine eingeschmierten Backblech ausrollen.
  2. Die Marmelade auf dem Teig verstreichen. Sie fungiert sozusagen als Kleber zwischen Boden und Belag.
  3. Mit einer Gabel hier und da Löcher in den Boden pieksen. So kann Luft gut entweichen und es entstehen später beim Backen keine Luftblasen.
  4. Die Zutaten für den Belag in einer Schüssel verrühren. Dabei entsteht kein kompakter Teig, sondern eher eine bröselige Konsistenz. Das ist aber auch gut so, denn so kannst die „Brösel“ gut auf dem Boden verteilen und anschließend festdrücken.
  5. Bei 180 Grad so 25-30 Minuten backen. Am besten einfach mal in den Ofen schauen. Wenn der Belag braun wird sollten sie fertig sein.
  6. Jetzt müssen die Nussecken nur noch zu Ecken werden. Dazu einfach längs und quer streifen schneiden, sodass ein Gitter aus Quadraten entsteht. Durch Diagonale Schnitte kannst du die Quadrate halbieren, sodass die typische Dreiecksform entsteht.
  7. Nach Lust und Laune kannst du sei natürlich noch mit Zartbitterschokolade bestreichen.

Viel Spaß beim Nachmachen!

 

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