BUNDjugend Blog - ... und jetzt noch die Erde retten!

Werder-Beeren und Wochenmärkte

9. Juli 2010

Jenny schreibt: Gestern bin ich noch schnell am Nachmittag in den Kaiser’s. Da gab es Brombeeren aus Werder und Milch aus der Uckermark und das war’s dann auch schon fast. Beides natürlich nicht Bio, aber immerhin scheint die Milch ohne Gentechnik auszukommen. Heute wollte ich doch gerne etwas mehr einkaufen und bin zum Wochenmarkt auf dem Arkonaplatz gegangen. Die Standfrauen und Männer kamen mir alle sehr heldenhaft vor, da mir schon nach kurzer Zeit der Kopf wegbrutzelte. Die Idee war trotzdem gut, weil ich an einem Stand meine Taschen mit frischem (Bio-) Obst und Gemüse aus der Region gefüllt habe und auch noch Marmeladen und Pilze hätte kaufen können. Wenn man diese Mission wirklich straight durchziehen möchte, kommt man wohl nicht um die Märkte oder zur Not Biokisten herum. Ein bißchen frustrierend kann der Selbstversuch trotzdem sein. Der Italiener, der seine Pasta hier in Berlin frisch zubereitet, weiß nämlich nicht woher sein Lieferant die Zutaten bringt und am meisten Appetit hat mir der Fisch auf dem Grill gemacht und der kam definitiv aus Bayern… Außerdem ist dieser Bayer ein netter Mensch, der die Fische von seinem Papa holt. So kam ich mir fast schon ausländerfeindlich vor, als ich diesmal auf den Fisch verzichtet habe.

Eine Liste mit Märkten für Berliner: http://www.berlin.de/sen/wirtschaft/service/maerkte.html


1 Kommentar zu “Werder-Beeren und Wochenmärkte”

  1. Marika sagt:

    Ausländerfeindlich wäre wohl eher gewesen, wenn du gerufen hättest “Bäh – du holst deinen Fisch aus Bayern!” ;-) Bin stolz auf euch!

Kommentare