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Landesgeschäftsstellen-Laura zieht mit!

17. Februar 2010

.Tag:
Ich wache schon mit Sodbrennen auf, als hätte mein Körper schon gewusst, dass es ab jetzt hart wird. Bauchschmerzen haben ich auch. Mist.

Ich werde von Judith geweckt mit „Guten Morgen in deinem neuen veganen Leben!“ – ach scheiße, da war ja was! Vielleicht hab ich deshalb so schlecht geschlafen. Yasmin ruft von oben, dass sie gern meine Schokolade übernimmt. Oh das tut weh. Ich hatte mir ganz viel Süßes mitgenommen, was ich ab jetzt nicht mehr essen kann. Nicht mal die Müsliriegel kommen in Frage, da ist nämlich Honig drin.

Beim Frühstück bewahrheitet sich, was ich schon befürchtet hatte: Es gibt keine Sojamilch zum Kaffee. Dieser ist aber essentiell für mich, wenn ich den Tag überstehen will. Also hardcore – Kaffee schwarz. Nagut mit bisschen Zucker ist es erträglich… Während ich panisch nach veganen Brotaufstrichen auf dem Tisch suche, räkelt sich die Salami verführerisch direkt vor meinem Teller. Ich schau nach vorn und entdecke veganen Schokoaufstrich – oh mein Gott! Danke!

Ich bin gespannt, wie sich der Tag entwickelt und was es zum Mittagessen gibt.

Laura


3 Kommentare zu “Landesgeschäftsstellen-Laura zieht mit!”

  1. ben sagt:

    Ein großer Teil an Süßwaren aus dem Supermarkt fällt weg. Aber hey, vielleicht ist das gar nicht so schlecht. Immerhin essen doch die meisten zu viel von diesem Zeug. Dunkle Schokolade und auch Ausnahmen wie beispielsweise Ritter-Sport Marzipan gehen soweit ich weiß als vegan durch. Wenn man einen guten Bioladen um die Ecke hat findet man auch normale und weiße Schokolade ohne Milch. Letztendlich gibt es immer Alternativen, man muss nur wissen wo :D

    Viel Glück!

  2. Jakob sagt:

    Laura du bist echt dabei – das ist genial!! Na dann müssen wir unbedingt ein veganes Frühstück für alle beim nächsten FÖJ-Projekttreffen machen:)
    Tipp für den Kaffee: Nimm Reis-Milch, die flockt nicht so komisch wie Hafer- oder Sojamilch!

  3. Juliane sagt:

    schön und gut, dass ihr vegan lebt, aber ihr vergesst dabei leider einen wichtigen aspekt: wieviel hat die welt davon, dass ihr vegan lebt, aber leider diese veganen lebensmittel weiterhin schön verpackt in plastik, papier etc. einkauft? wenn ihr zwar ein veganes hummus macht, dabei aber leider nicht berücksichtige, dass die zutaten dafür (kichererbsen) von weither transportiert werden mussten (trnasport=abgase=co2=umweltverschmutzung) oder der tomatenaufstrich mitten im märz? ich sehe draußen in deutschland keine wachsen, also importiert sprich sehr gut für die umwelt… darüber solltet ihr euch vielleicht lieber gedanken machen, als über die rein vegane lebensweise, die allein für sich noch kein großer gewinn ist, wenn man dafür dann ananas ist die aus chile eingeflogen wurden oder vegane chips (nach denen im supermarkt soo lange gesucht wurde ! ), die einen unheimlichen verpackungsmüll produzieren… tja ich muss sagen, euer “tolles” projekt hinkt leider gewaltig.

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