BUNDjugend Blog - ... und jetzt noch die Erde retten!

Klimafasten ist gar nicht so schwer, …

22. März 2017

… dachte ich mir. Allerdings bin ich dennoch auf einige Hindernisse gestoßen. Als Teilzeit-Vegetarier, Freund frischer Küche und einer lebensbewussten bayrischen Einstellung fühle ich mich der Natur sowieso sehr verbunden. Viele Dinge, wie Jutesack statt Plastiktüte, sind für mich bereits selbstverständlich. Deshalb entschied ich mich, das Klimafasten zu nutzen, um in dieser Zeit gänzlich auf Plastikfolie zu verzichten. Also auch auf Lebensmittel, die in Kunststoff eingepackt sind, wie es zum Beispiel auch bei so einfachen Dingen wie einem Salatkopf oft der Fall ist.

Mein ursprünglicher Plan, jeden Tag morgens vor der Arbeit auf den Markt in der Innenstadt zu gehen, um frisches Gemüse und Obst zu kaufen, ist relativ schnell gescheitert. Da ich kein Auto habe, müsste ich insgesamt eine gute Stunde früher aufstehen. Da ich sowieso sehr lange Arbeitszeiten habe und froh bin, wenn ich ein wenig Schlaf erhalte, ging das nur ein paar Tage gut. Die Alternative war dann das Einkaufen im Bioladen. Dieser befindet sich etwa auf halbem Weg zwischen meiner Arbeit und meinem Zuhause, ist also immer noch etwa zwei Kilometer Fußweg von mir entfernt. Allerdings bin ich ganz gut zu Fuß, was man auch sein sollte wenn man bei den Bergen lebt und jeden Tag insgesamt acht Kilometer auf die Arbeit und zurück geht. Es stört mich demnach nur wenig, die Einkäufe dann über diese Strecke nach Hause zu tragen.

Chris2Preislich ist der Bioladen natürlich etwas teurer als der Markt in der Innenstadt, allerdings muss ich sagen, dass das insgesamt gar nicht so viel Unterschied macht, wie man vielleicht denken könnte. Auch da gibt es Angebote und ich habe den Blumenkohl sogar schon günstiger (und größer) als im Lebensmittel-Discounter erhalten. Grundsätzlich ist es für den etwas kleineren Geldbeutel sinnvoll, einfach flexibel zu sein – und natürlich immer frisch zu kochen bzw. ggf. auch mal eine größere Menge einzukaufen. Bei uns kann man sich auch Gemüsekisten von lokalen Bauern liefern lassen. Ich habe mir bereits zwei Stück mit meinem Nachbarn geteilt. Der Bauer kommt einmal die Woche, macht seine Tour, bringt eine bunte Mischung Gemüse von seinem Feld vorbei und fährt dann wieder. Richtig günstig und frischer geht nicht!

Ich bin gespannt, was die kommenden Wochen noch bringen werden und werde natürlich auch hier wieder darüber berichten.

Servus, macht‘s guad!

Chris


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