BUNDjugend Blog - ... und jetzt noch die Erde retten!

Klamottentausch und Positivrundgang zu alternativen Orten

19. August 2015

Veranstaltungen im Rahmen der WELTbewusst erLEBEN Postwachstumsreihe des SturRa Leipzig

Klamottentausch auf dem Hof der Uni Leipzig

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Der kleine Umsonstladen auf dem Campus Augustusplatz der Uni Leipzig: Nach unserer Sammelaktion hatten wir viele Kisten und Klamottenberge mit Sachen die niemand mehr tragen wollte. Bis zu diesem Tag. Ein schöner bunter Tag zwischen sich biegenden Wäscheleinen, Wühlkisten und Verkleidungs-Aktionen. Es kamen so verschiedene Besucher_innen, so viele fragten erstaunt, ob sie das denn wirklich einfach so mitnehmen könnten ohne etwas zu tauschen und so viele gingen zufrieden, dass wir sagen können: Das machen wir jetzt regelmäßig!

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Und was steckt noch dahinter? Wir besitzen (zu) viel und horten Dinge, die Andere vielleicht viel besser gebrauchen können. Second hand nutzt die Ressource weiter und wird genutzt statt neu gekauft.

Positivrundgang- alternative Orte im Osten Leipzigs

DSC01063Nachdem der Konsumkritische Rundgang zum Positivrundgang wurde und in vielen Städten mittlerweile stattfindet, haben wir uns an die Planung für eine kleine Fahrradtour gemacht.

Angefangen im Querbeet, einem Gemeinschaftsgarten in der Neustädterstraße mit Gemüsebeeten und Lehmofen. Besonderes Augenmerk bekommt dieses Jahr die Chilipflanze, die mit verschiedenen Arten und unterschiedlichen Schärfestufen angebaut wurde. Im Garten gibt es regelmäßige Veranstaltungen wie die Flimmerwoche, Färberworkshops oder Bierbrauworkshops.

DSC01060Weiter ging es in den Umsonstladen in der Eisenbahnstraße, der jeden Freitag ab 14 Uhr geöffnet hat. Es ist weniger ein Laden als vielmehr ein Ort, den die Bewohner_innen des Hauses nutzen (für Veranstaltungen, Lesekreise etc.). Einige Leute aus dem Haus haben angefangen, Klamotten zu sammeln und anzubieten – und so entstand der erste Umsonstladen im Osten. Schaut einfach vorbei, es ist sehr entspannt und Ideen sowie helfende Hände sind immer willkommen: „con han hop“ in der Eisenbahnstraße 97

Zum Abschluss ging es ins Nu R. Im Hinterhof eines Altbaus gibt es Schatten und Gemütlichkeit, drinnen ein Büchercafe und jeden Donnerstag auch Küfa. Die Leute erzählen uns, dass sie das Haus selbst renoviert haben und jetzt einmal die Woche hier kochen, ab und an mit Life Musik.


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