BUNDjugend Blog - ... und jetzt noch die Erde retten!

Leben ohne Plastik: ein Selbstversuch

15. März 2017 von BUNDjugend

Motivation und Halbwissen

von Katharina Huboi

Bereits nach den ersten 4 Tagen Klimafasten, bin ich schon leicht gefordert von meiner Challenge. Was ist Klimafasten? Klimafasten ist ein Selbstexperiment, sich während der christlichen Fastenzeit an einer beliebigen Art von nachhaltigerem Leben zu versuchen, sei es vegane Ernährung, Verzicht aufs Auto, keine Make-up oder in meinem Fall: Verzicht auf Plastik und Rauchen.

An sich ist nicht rauchen kein Problem, ich rauche eh selten, wenn man aber wegen des verkomplizierten Alltags ohne Plastik schlechter gelaunt ist, wäre ‘ne Kippe hier und da doch eine schöne Sache so an sich. Tja, schlecht gewählte Kombi, selber schuld.

Aber mal ehrlich, das ist doch eine blöde Idee auf Plastik zu verzichten; es ist doch eh alles aus Plastik, soll ich jetzt keine Waschmaschine benutzen und wenn ich mein Brot in Papiertüten kaufe, wird’s halt schneller trocken und ich schmeiße ggf. einen Teil weg und wenn ich statt mancher Folien-Verpackungen Dinge in Dosen oder Tetra Packs kaufe ist damit doch auch niemanden geholfen oder? Außerdem sind Tetra Packs auch aus Plastik, du dumme Nuss, und ja du kannst viel in Gläsern kaufen, aber dann ernährst du dich auch nur noch von veganer Curry-Ingwer Paste, Joghurt und sauren Gurken. Und wenn ich wegen schwieriger Beschaffung von Käse öfter zur Avocado greife, wird mehr CO2 aus Flugzeugturbinen gepustet. Wie viele Avocados sind einmal Scheibenkäseverpackung? Oder ist es vielleicht sogar andersherum: Wie viel Scheibenkäsemüll ist einmal Avocado-Anbau und -Import? Meine Mehrwegverpackungen machen beim Abwaschen Wasser mit Spüli-Chemie schmutzig. Aber das ist doch nicht so viel Wasser wie das, was bei der Reinigung von Müll im Recycling-Prozess verwendet wird…oder?

Ich bin übermotiviertes Halbwissen auf zwei Beinen. Ich weiß nicht, ob Dosen oder PET umweltschädlicher sind und kann den Ressourcenverbrauch von verschiedenen Produkten nicht berechnen, um sie zu vergleichen. Ich weiß nicht, wie man die CO2-Belastung mit der Belastung durch Müll vergleichen kann. Viel zu viele Parameter, alles Äpfel und Birnen und mir fehlt das Fachwissen.

Meine Totschlag-Argumente für den Plastik Verzicht sind, 1) dass man dabei in vielen Punkten gar nicht auf andere Verpackungen umsteigt, sondern lose kauft und 2) dass ich bei Papier, für das ja die ganzen wichtigen Bäume gefällt werden, davon ausgehe, dass wenn ich es ins Gebüsch werfen würde, es durch den Darm von einem Regenwurm zu Erde wird oder so. Kunststoffe sind absolut nicht abbaubar, sie zerfallen bloß und schaden auf mindestens zweierlei Art: Zu nächst einmal „mechanisch“ in dem sich Tiere verheddern und ersticken oder sie gefressen werden, unverdaulich sind und Tiere bei vollem Magen verhungern. Und das sind keine dummen Zufälle, das passiert zu Hauf und dadurch könnten Ökosysteme kippen. Außerdem geben sie früher oder später, wenn sie lange genug rumliegen einige ihrer chemischen Bestandteile ab und sind giftig. Beliebtestes Beispiel sind wohl die Weichmacher, die an Östrogen-Rezeptoren andocken und somit Prozesse von weiblichen Hormonen im Körper in Gang setzten, die gar nicht da sind bzw. in viel geringerer Konzentration. Ergebnis: Keine neuen Knuts auf dem Nordpol. Ja auch dort kann man Kunststoff nachweisen, wie überall, alles ist verbunden und nirgends ist es clean. Gute Nacht, liebe Welt. Menschheit, wie kann man nur so hart verkacken?

Genug des Negativen. Ihr seht, man muss sich einige Gedanken machen, wie man seine Challenge definiert, in meinem Fall bin ich dazu gekommen, dass ich nicht ganz auf Plastik verzichte, sondern lediglich auf den Einkauf von in Plastik eingepackten Produkten, damit nähert man sich ein großes Stück dem „Zero-Waste“ Leben, aber weniger radikal. Ich kaufe Dosen und Tetra Packs lasse ich mir selber auch durchgehen, weil diese für Kunststoffprodukte wohl noch recht gut recyclebar sein sollen, habe ich gehört (Achtung: Postfaktismuswarnung!).

Fortsetzung folgt (Produkte, Zeitaufwand, Kostenpunkt). Adieu, over and out.


Plastiktüten adé! // Neugeborene Veganerin in den Kinderschuhen

14. März 2017 von BUNDjugend

Hallöchen, darf ich mich vorstellen? Mein Name ist Lena und ich bin 19 Jahre alt. Seitdem ich denken kann, wohne ich in diesem kleinen Dorf namens Schildow, oberhalb der Stadtgrenze Berlins. Das tolle daran ist, dass man mitten im Nirgendwo an einem wundervoll friedlichen Wald wohnt und dennoch nur wenige Meter vom pulsierenden Großstadtleben entfernt lebt. Derzeit mache ich ein Freiwilliges Ökologisches Jahr im Biomarkt und bin superzufrieden damit.
Als ich vom Klimafasten gehört habe, bin ich sofort hellhörig geworden. Warum soll ich nicht nur mir selbst etwas Gutes tun, sondern meiner Umwelt im gleichen Zuge auch?

Plastiktüten? Es geht auch einfacher!

Ich wusste sofort, wie ich meinen Betrag dazu leisten kann – denn meiner Meinung nach wird mit Plastiktüten et cetera in meinem Bioladen, in dem ich arbeite, viel zu verschwenderisch umgegangen. Manche Kunden benutzen für einen einzigen Einkauf mehr als vier Plastiktüten, wobei sie jede einzelne Gemüsesorte in einer separaten Plastiktüte verwahren. Dass das Leben einer solchen Plastiktüte (in der Benutzung) gerade mal zwanzig Minuten beträgt, scheint den meisten Menschen leider erst viel zu spät aufzufallen und leider ist es anderen auch vollkommen egal, wie sie ihrer Umwelt damit schaden. Also möchte ich mit gutem Beispiel vorangehen und für die Fastenzeit komplett auf Plastiktüten verzichten. Zuvor bin ich auch oft mit Jutebeuteln einkaufen gegangen, doch nicht konsequent genug. Denn nur, wenn ich hundert Prozent gebe, weiß ich, dass mein Handeln nicht umsonst gewesen ist und, dass ich zumindest einen kleinen Teil dazu beitragen konnte, den Heilungsprozess unserer Erde weiter nach vorne zu pushen. Denn, wie jeder weiß, gibt es nur diese eine Erde und dementsprechend sollte man sie auch behandeln. Warum schauen wir so oft weg, wenn das alles doch genau vor unserer Nase passiert? Viele von uns denken, dass wir alleine nicht viel gegen den Klimawandel ausrichten können, doch wir sind, was das angeht, wie ungekochte Spaghettis: Eine einzelne Nudel lässt sich leicht zerbrechen, doch wenn man einen ganzen Bund voller Spaghettis in der Hand hat, wird es einem wesentlich schwerer fallen, die Spaghettis zu zerbrechen. Also lasst uns mehr wie Spaghettis sein und dem Klimawandel den Kampf ansagen!

Aber das ist noch längst nicht alles, was ich in diesen sechs Wochen tun möchte.

Bereits ein paar Wochen vor dem Beginn des Klimafastens habe ich begonnen, mehr und mehr auf tierische Produkte zu verzichten. Zunächst nur, weil ich krank gewesen bin und mir bei dem Gedanken daran, Milch zu trinken oder ein Käsebrötchen zu essen, ziemlich schlecht wurde. Diese Krankheit ging eine ganze Woche, und in dieser einen Woche habe ich mir das Thema Verzicht oft durch den Kopf gehen lassen. Auf meiner letzten Seminarfahrt im Rahmen des FÖJs, welche unmittelbar vor meiner Krankheit stattfand, habe ich viel über Konsum gelernt, darunter auch über den Konsum von tierischen Produkten. In dieser einen Woche haben wir uns ausschließlich vegan ernährt. Im Nachhinein musste ich feststellen, dass ich es überhaupt gar nicht vermisst habe, Käse zu essen und Milch zu trinken. Auf Fleisch habe ich schon eine ganze Weile zuvor verzichtet, ohne mich jedoch bewusst Vegetarier zu nennen.

Dann kam der Aufruf zum Klimafasten und mir war klar, dass das der Start in eine neue „Konsumära“ war, was mich persönlich angeht. Nur frisch, hauptsächlich bio und 100% vegan – so ernähre ich mich seit einigen Wochen und muss sagen, dass ich mich super fühle und weiß, dass ich auch anderen damit einen großen Gefallen tue.

Zum Beispiel unterstütze ich so nicht mehr länger die Massentierhaltung, welche ich schon verabscheue, seitdem ich mit vierzehn Jahren das Buch „Tiere Essen“ von Jonathan Safran Foer gelesen habe, welches sich sehr kritisch mit diesem Thema beschäftig. Dieses Buch ist sogar dafür verantwortlich gewesen, dass ich in diesem Alter für drei Jahre Vegetarierin gewesen bin, bis mir meine Familie aufgrund von Mangelernährung geraten hatte, es erstmal sein zu lassen. Doch ich denke, dass ich nun genug über Ernährung gelernt habe, um zu wissen, womit ich mein Defizit ausgleichen kann. Immerhin ist Milch nicht essenziell und der Mensch ist das einzige Lebewesen, das sie einfach so trinkt. Ist es nicht paradox, dass auf der Welt mehr Getreide wächst, als die Weltbevölkerung essen kann und trotzdem etliche Menschen am Hungertod sterben? Das liegt daran, dass diese ganzen Felder beinahe nur aus Mastfutter bestehen.

Aber nun gut, ich schweife ab. Zurück zu meiner veganen Lebensweise!
Es macht mir unglaublich Spaß, vegan zu leben, wirklich. Man macht sich so viel mehr Gedanken darüber, was man eigentlich isst und ob das wirklich gut für einen ist. Ohne mir groß darüber Gedanken zu machen, habe ich einfach so vier Kilo abgespeckt, weil ich nicht mehr jeden Scheiß esse, sondern mehr darauf achte, dass alles frisch und gesund ist, mit einer gesunden Menge an Gemüse und ab und an mal Obst. Seit Beginn des Klimafastens verbringe ich viel mehr Zeit in der Küche und koche tolle Sachen – obwohl ich zuvor ein Kochmuffel gewesen bin. Es ist mir nie klar gewesen, wie viel Spaß es eigentlich machen kann, sich die fantastischsten Kreationen aus mystischem Gemüse, welches man zuvor noch nie gehört hat, und frischem Tofu aus meinem Bioladen zu zaubern. Es macht Spaß, bewusster zu werden und ich bin gespannt, wo mich diese Fastenzeit noch hinbringen wird.

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Mein neuer Liebling: Ein schnell gemachter Superfood-Salat aus Babyspinat, Quinoa, getrockneten Tomaten und Nüssen


Mein Selbstexperiment: Plastik fasten

8. März 2017 von BUNDjugend

Halli Hallo!

Mein Name ist Jasmin, ich bin 25 Jahre alt und Studentin. In dieser Woche beginnt die Fastenzeit und durch verschiedenste Beträge im Internet bin ich dazu bewegt worden, in den kommenden 40 Tagen ein kleines – für mich neues – Experiment zu starten: Plastik fasten.

„Ich achte doch sowieso schon darauf, wenig Müll zu produzieren.“, dachte ich mir, als ich die Überschrift bei Utopia.de gesehen habe. Aber beim Weiterlesen kam ich ins Zweifeln… Ich benutze zwar keine Einwegtüten beim Einkaufen, sondern Jutebeutel und Co., aber viel weiter geht mein Engagement eigentlich nicht. Die Verpackungen von Obst und Gemüse werfe ich zu Hause regelmäßig und ohne großartig darüber nachzudenken in den gelben Sack. Auch in Plastik verpackte Teebeutel, Brot, und und und gehören zu meinem Alltag.

Daher erschien mir die Idee des Plastik-Fastens als Selbstexperiment gar nicht mehr so abwegig. Dazu sagen muss ich allerdings, dass ich kein Mensch bin, der extrem oder radikal handelt und denkt. Mein Anspruch für die kommende Zeit ist es daher, mein Bewusstsein für das Thema zu schärfen und mein eigenes Verhalten zu hinterfragen. Ich werde nicht versuchen, jeglichen Plastik aus meinem Leben zu verbannen, sondern ich möchte kleine Schritte gehen.

Beginnen werde ich damit, kein abgepacktes Obst und Gemüse mehr zu kaufen. Trockenware wie Nüsse, Linsen und Getreide möchte ich im Unverpackt-Laden in eigene Behälter abfüllen. Außerdem bin ich gespannt darauf, neue Produkte kennenzulernen und meine Umgebung aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.

Mir geht es also darum, einen alltagstauglichen Weg ausfindig zu machen, den ich auch nach der Fastenzeit weitergehen kann und den vielleicht auch meine Freunde und Familie für sich entdecken und praktikabel finden. Fangen viele damit an, ihre Kaufgewohnheiten zu überdenken und auch nur ein bisschen auf ihren Plastikkonsum und ihre Müllproduktion zu achten, dann kann schon viel erreicht werden. Ich denke, dass dafür niemand seine gesamte Lebensweise auf den Kopf stellen muss.

Denn: Wenn viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten, viele kleine Dinge tun, können sie das Gesicht der Welt verändern :-)


Bayrischer Lifestyle meets Klimafasten

6. März 2017 von BUNDjugend

Hallo zusammen, mein Name ist Chris. Ich bin ein ganz normaler Kerl – wie jeder andere auch. Aber da ja jeder irgendwie speziell ist und niemand wie der andere, bin ich vielleicht doch nicht so ganz normal … Aber sind wir das nicht alle? Ich komme aus dem schönen Bayern, genauer: aus Rosenheim. Hier gibt es viele Berge und viel Natur – und da ist die Welt noch in Ordnung. Oder doch nicht? Leider ist auch hier immer mehr Müll auf den Bergen, auf den Wiesen, in den Flüssen und der Natur allgemein zu finden – und das stimmt mich manchmal ziemlich traurig.

Ich ernähre mich bewusst und gesund, hauptsächlich von Gemüse und Leitungswasser. Ich bin kein Veganer, hatte aber vor ein paar Monaten ein Experiment gemacht und zwei Wochen vegan gelebt, um das auszuprobieren: Es war sehr interessant und hat mir viele tolle Dinge gezeigt, z. B. habe ich dadurch die Mandelmilch entdeckt: Für mich nach wie vor ein vollwertiger Milchersatz. Letzten Endes ist es aber so, dass ich kein großer Freund von Verzicht im Allgemeinen bin. Ich finde es wichtiger, sich bewusst zu ernähren und darauf zu achten, was man kauft und wo man es kauft – anstatt auf Biegen und Brechen zu verzichten. Und ich liebe Käse, am besten aus der Region, frisch von der Alm! Ich bin auch kein Vegetarier, denn manchmal mag ich einfach ein gutes Stück Fleisch. So etwas kommt aber nur alle paar Wochen auf den Tisch und wird dann in der Regel auch von mir selber zubereitet. Hierbei muss es sich dann aber auch um ein hochwertiges Stück Fleisch handeln – Massentierhaltungs- und Billig-Fleisch kommt nicht in meinen Einkaufskorb. Fast Food ist sowieso tabu und daran habe ich auch schon seit Jahren überhaupt kein Interesse mehr.

Beruflich bin ich die 1-Personen-Marketingabteilung eines werbetreibenden Unternehmens. Eigentlich sind es 1,5 Personen mit meiner Auszubildenden, die hier vergangenen September begonnen hat. Ich schreibe Presse- und Werbetexte, gestalte unsere Kommunikationsmaßnahmen, verwalte die Webseiten, organisiere Veranstaltungen und bin insgesamt als Generalist zu betrachten. Die Vielfältigkeit meiner Arbeit ist es, die mir so viel Spaß macht und dafür sogt dass ich jeden Tag mit einem Lächeln in die Arbeit gehe und dort auch als inoffizieller „Sorgenbauftragter“ betrachtet werde, an den sich die Leute wenden, wenn es ihnen mal nicht so gut geht. Ansonsten mache ich halt die kleinen Dinge im Leben, die man so macht, um die Welt jeden Tag ein kleines Stückchen besser zu machen. Die Natur genießen, kein Shampoo mit Plastikkugeln-Peeling verwenden und solche Sachen eben. Ich engagiere mich im Stadtjugendring, diversen Kulturvereinen und regionalen Bündnissen für Demokratie.

Das Klimafasten möchte ich nutzen, um gänzlich auf Plastikfolie zu verzichten. Also nicht nur Jutesack statt Einkaufstüte, sondern auch auf sämtliche Lebensmittel, die in Kunststoff eingepackt sind, wie es zum Beispiel auch bei so einfachen Dingen wie einem simplen Salatkopf oft der Fall ist. Da wir in Rosenheim täglich einen Markt mit frischer regionaler Ware haben, denke ich, dass es gut möglich sein wird, sich dort zu versorgen. Auch wenn dies bedeutet, dass ich jeden Tag deutlich früher aufstehen muss, denn nach der Arbeit hat dieser nicht mehr geöffnet. Ich bin guter Dinge, dass das, was ich in den kommenden Wochen erleben werde, zum Teil dauerhaft in mein Leben einziehen und zur Gewohnheit werden wird. Ich werde berichten!


Ein paar Wochen die Erde sauber halten – Das kann ja nicht so schwer sein…

2. März 2017 von BUNDjugend

Hey! Mein Name ist Susi und ich kann mich für so ziemlich alles begeistern, besonders wenn es Kunst oder Natur betrifft. Passt ja auch ganz gut zusammen: Wunderschöne, künstlerische Naturlandschaften… Aber leider werden diese harmonischen „Stillleben“ immer öfter von kleinen und größeren Müllansammlungen aus dem Gleichgewicht gebracht.

Als Veganerin dachte ich, dass mein Lebensstil doch eigentlich ziemlich umweltverträglich sein müsste. Dann habe ich mich immer mehr mit dem Zero-Waste-Lifestyle beschäftigt und mal geschaut, wie viel Müll bei mir anfällt. Verpacktes Obst und Gemüse, Shampooverpackungen, Teebeutel, Studentenfutter in Plastik verpackt… Da kommt eine ganze Menge zusammen! Würden wir unsere Nahrung in Erdöl eintauchen? Ich zumindest nicht ;D Warum muss dann alles in Plastik verpackt sein, was dann auch noch als besonders hygienisch gilt?

Das will ich stoppen, deshalb habe ich mich entschieden, beim Klimafasten mitzumachen und bewusst auf Plastik, aber auch jede andere Art von unnötigem Müll zu verzichten. Ich finde, diese Selbsterfahrung verdeutlicht am besten, wie stark unnötiger Müll Teil meines Alltags ist und wie ich helfen kann, die daraus resultierende Umweltbelastung möglichst gering zu halten.

In einem verpackungsfreien Laden habe ich mir schon eine Haarseife + Conditioner im Stück zugelegt. Dort konnte man auch Nudeln, Mehl, Süßigkeiten und vieles mehr ganz ohne schlechtes Gewissen kaufen. Angenehm ist auch, dass keine Werbung mehr zu sinnlosen Konsum bewegt. Es tut mir leid für die Werbekünstler, aber die können mich die nächste Zeit nicht mehr beeinflussen.

Natürlich will ich aber auch ein paar Sachen, wie Zahnpasta oder Shampoo, selbst herstellen. Mal schauen, ob das funktioniert.

Zum Einkaufen werde ich einfach ein paar Jutebeutel mitnehmen und Essen unterwegs gleich auf die Hand mitnehmen… also keine Suppe mehr ;D

Ich bin gespannt, wie sich ein Leben ohne Verpackung anfühlt und inwiefern ich es in meinem Alltag integrieren kann.


Start in die Klimafasten-Zeit

1. März 2017 von BUNDjugend

Es geht los! Ab heute stellen sich über 300 Jugendliche der Herausforderung, für das Klima zu fasten. Gemeinsam experimentieren sie in den nächsten sechs Wochen mit einem klimafreundlichen Lebensstil.

Einige von ihnen werden hier auf dem Blog über ihre Erfahrungen berichten. Darunter Pascal, Susi, Lena und Gini. Pascal hat es sich zur Aufgabe gemacht, auf Plastik, Aluminium und Palmöl zu verzichten. Susi und Lena haben sich dem Zero-Waste-Lifestyle verschrieben, wollen also während der Fastenzeit möglichst überhaupt keinen Abfall produzieren. Und Gini ernährt sich vegetarisch.

Wie es ihnen damit in ihrem Alltag ergeht, erfährst du hier ab morgen.


Endlich wieder Tetrapaks!

8. April 2016 von BUNDjugend

Sechs Wochen (fast) kein Plastik gekauft… und irgendwie will ich das jetzt erst recht nicht mehr.

Im Laufe der letzten Wochen wurde der Verzicht immer spürbarer. Der Apfelsaft schmeckte plötzlich doch nicht mehr so gut im Tee, ich „musste“ Geburtstagsgeschenke verschenken – plastikfrei! – und niemand konnte mir ein passendes Kamerakabel leihen, das ich vor kurzem verloren habe (deswegen gibt’s auch keine Fotos zu den Beiträgen). Mittlerweile habe ich doch eins was noch bei meinen Eltern rumlag.

Zudem bin ich unglücklicherweise keine allzu großartige Köchin, sodass ich doch recht oft auf Mensaessen oder Fastfood (argh) zurückgriff, was manchmal doch in die Hose ging.

Einmal hatte ich beispielsweise total Hunger und wäre auf dem Rückweg sonst sicherlich verhungert, weshalb ich spontan zu Subway (argh) ging. Ich dachte, dass ich mein Essen ohne Plastik kriegen könnte, wenn ich es dort esse. Aber der erste Griff der Verkäuferin war zu einem Einmalgummihandschuhspender in der Wand und ich bereute es doch dorthin gegangen zu sein.

Da ich immer noch sehr viel lernen musste (weshalb der Abschlussblogartikel erst jetzt fertig ist), hatte ich auch dauernd Lust auf Schokolade.

Ich bekam den Tipp, dass es Süßigkeiten bei Karstadt zum Selbstabfüllen gab, aber leider waren sie weder Fair Trade, noch bio oder vegan und richtig teuer. Und so lecker waren sie dann auch nicht…

Mittlerweile habe ich mir aber scheinbar das Bedürfnis nach Süßem ein bisschen abgewöhnt, was ja auch ein netter Nebeneffekt ist.

Frustrierend aber war die Sache mit dem Ausgehen. Eines Abends war ich was Trinken und die ersten zwei Gin Tonics waren kein Problem, doch dann war wohl Schichtwechsel und der Dritte wurde mit einem Strohhalm serviert. Vorher hatte ich gar nicht daran gedacht, dass Strohhalme auch ein Problem darstellen können. So sinnlos…

Aber ich habe auch Positives erlebt.

Zum Beispiel habe ich Roggenmehl als Shampoo benutzt, was erstaunlich gut funktionierte. Jedenfalls besser als die zuvor genutzte Olivenseife. Man sollte es nur gründlich ausspülen. Das werde ich bestimmt jetzt noch öfter machen.

Ein Deorezept aus dem Internet habe ich auch ausprobiert und hatte auch ganz gute Ergebnisse. Es wirkte zwar nicht ganz so gut, wie ein 24 Stunden Power Deo, aber ist viel cooler.

Außerdem habe ich mir erstmals einen LUSH-Kosmetikladen angesehen, da ich hörte, dass es dort viele unverpackte Produkte gibt. Ein Shampoo am Stück konnte ich dort auch kriegen, aber leider hatten sie doch keine Zahnputztabletten in Papier oder Glasdosen, sondern in kleinen Plastikfläschchen, die man aber wieder zum Recycling dort abgeben kann.

Tja und jetzt ist die Fastenzeit schon wieder vorbei und ich darf plötzlich wieder Plastik kaufen!

Doch der Supermarkteinkauf wird trotzdem nicht besser. Überall sticht mir die Plastikverpackung ins Auge, ich bin jetzt total sensibilisiert.

Cool ist, dass meine Eltern sagten, sie achteten jetzt auch verstärkt darauf, weniger Plastik zu kaufen. Nur weil ich sie im Urlaub damit vollgelabert habe und vom Roggenmehlshampoo geschwärmt habe.

Auch wenn ich mittlerweile schon wieder Plastiksachen gekauft habe (ich habe mit Freunden gekocht, die das sehr befremdlich gefunden hätten – Bio war schon schwierig), werde ich wohl meinen Plastik-, aber auch anderen Müllkonsum weiterhin zu senken versuchen.

Also bin ich nun Mitglied bei einer Solidarischen Landwirtschaft und hoffe, dass ich damit viel weniger in Versuchung komme, Verpackungen zu kaufen.

Fazit: Es war ein spannendes Experiment – mein gelber Sack hat sich fast nicht gefüllt. Aber es ist ziemlich schwierig, Lebensstiländerungen mitten in der Klausurenphase zu machen, wenn man kaum Zeit hat Einkäufe zu planen und nach Alternativprodukten zu suchen. Doch ich denke – und das belegen auch zahlreiche Blogs, dass ein Leben ohne Plastik definitiv möglich ist und man sich, wie bei vegetarischer Ernährung, einfach nur dran gewöhnen muss.

Fiona


Ostern… Das Ende meines Fastenexperiments

6. April 2016 von BUNDjugend

Oha jetzt ist sie also rum, die Plaste-Fastenzeit. Ostern ist auch schon gestern, wieder so ein Fest des Konsums… Warum werden hier zu Lande eigentlich alle Feiertage zu Konsumorgien erniedrigt??? Wenn ich an die ganzen bunt glitzernden Alu- und Plastikverzierten Schokoeier und -hasen denke…

Doch nun ein paar Worte, wie es mir in den letzten Wochen ergangen ist.

Die Bambuszahnbürsten sind mittlerweile schon ganz gut erprobt! Ich hab jetzt gleich zwei Modelle, da in eurem tollen Fastenstarterpaket, dass ich gewonnen habe (ohne zu wissen, dass es was zu gewinnen gibt.:-P) auch eine Bambuszahnbürste (Hydrophil) zu finden war! Trotzdem bin ich froh über meine Bestellung der SIDCO, denn im Gegensatz zur Hydrophil sind hier auch die Borsten aus Bambus! Das Putzgefühl ist wunderbar, der Geschmack am Anfang vielleicht etwas ungewohnt, aber nicht unangenehm! Bisher bin ich zufrieden! Die Borsten scheinen auch recht haltbar zu sein. Da hatte ich am Anfang so meine Bedenken, da sie sehr weich sind.

Auch mit dem plastikfreien Einkauf hat es jetzt schon besser geklappt. Sogar bei Edeka (Noteinkauf) konnte ich Essbares ohne Plastikverpackung finden. Leider steht man dann vor der schwierigen Entscheidung Bio-Rote-Bete in Verpackung oder die konventionelle, unverpackte?160404_Mascha Peters_der EDEKA-Noteinkauf

Tiefkühl-Kost kaufe ich sonst eigentlich auch nicht. Für das Klima und weil wir eh kein Tiefkühlfach haben. Da es sonst aber wirklich kaum Gemüse gegeben hätte, noch viel weniger Bio, habe ich auch hier mit dem Bio-TK-Spinat wieder einen Kompromiss eingehen müssen. Zusammen mit losen Walnüssen und Container-Lauch gab das einen leckeren Aufstrich. Brot kriegt man beim Bäcker immerhin noch in Papiertüten. Aber auch hier muss man echt aufpassen! Geschnittenes Brot wird auch gerne in Plastik-Tüten verpackt und so manche Papiertüte hat ja so ein blödes Plastik-Sichtfenster. Am besten bringt man sich seine Papiertüte selbst wieder mit!

Um diesen Dilemmata aus dem Weg zu gehen, muss ich wohl noch konsequenter im Bioladen oder auf dem Markt einkaufen.

Containern waren wir auch wieder. So dass ich sowieso nicht viel einkaufen musste.

Und auch die Uni-Mensa hat vermutlich nicht die schlechteste Klimabilanz. Immerhin verarbeiten sie dort riesige Mengen an Gemüse…, die zusammen viel weniger Verpackungsmüll hinterlassen, als wenn jeder sein Mittagessen selbst im Laden kaufen würde.

Als Frau habe ich mich lange Zeit auch sehr geärgert, jeden Monat aufs Neue so viel Müll in Form von Tampons/Binden zu produzieren. Seit einiger Zeit nutze ich jedoch eine Menstruationstasse (Ruby Cup), die immer wieder verwendet werden kann. Super Sache, kann ich nur empfehlen!

Da ich letzte Woche ziemlich erkältet war, musste ich mir auch in Sachen Taschentüchern etwas einfallen lassen. So habe ich neben den containerten Tempos angefangen, Stofftaschentücher zu nutzen. Auch davon bin ich mittlerweile ziemlich überzeugt! Die Dinger haben ein unglaubliches Fassungsvermögen im Vergleich zu Papiertüchern!;-D

Ganz plastikfrei bin ich aber auch in den letzten Wochen nicht geblieben. Neben kleineren „Vergehen“, wie in Plastik verpackten Teebeuteln im Café, habe ich mir auch ganz bewusst eine Nasendusche aus Plastik zugelegt. Das war leider wirklich nötig, um einigermaßen fit für meine Ausbildung zur Forschungstaucherin zu sein… In diesem Zusammenhang werde ich jetzt nach der Fastenzeit auch eine ganz und gar nicht klimafreundliche Investition in benötigte Tauchausrüstung machen müssen. Da werd ich plastikfrei nicht durchkommen. Ich hoffe solche einmaligen größeren Investitionen durch ein ansonsten möglichst klima- und umweltbewusstes Leben kompensieren zu können.

Es war auf jeden Fall ein spannendes Experiment! Mehr oder weniger konsequent umgesetzt… Aber ich hoffe ein paar neue Erkenntnisse und Experimente in meinen Alltag integrieren zu können und zu Gewohnheiten werden zu lassen. Die Stofftaschentücher und die Bambuszahnbürste werden es mindestens sein!

Vielleicht bis zur nächsten Fastenzeit! Und dann heißt die neue Challenge vielleicht völlig „verpackungsfrei“?!:D

Alles Liebe!

Mascha


Plasten fasten

8. März 2016 von BUNDjugend

Was schon Halbzeit? Irgendwie weiß ich gar nicht recht, was ich berichten soll. Eigentlich kann ich bloß von Ausnahmen erzählen… Leider hatte ich mir auch vorher nicht so richtig überlegt, wie ich meinen Plan in der Praxis umsetzen kann. Die erste Woche der Fastenzeit war noch ziemlich simpel. Essen war irgendwie teils noch da, teils gabs das unverpackt in der Uni-Mensa. Und dann waren wir halt containern… Da fängts schon an: 160221_Mascha Peters_1Entspricht das jetzt dem Plastikfasten, wenn ich in Plastik verpackte Lebensmittel aus dem Container konsumiere? Ich habe für mich beschlossen, dass sie nicht zu verwerten, bloß um Plastik aus dem Weg zu gehen, einfach sinnlos ist. Schließlich rette ich immerhin die sonst unnötig produzierten Lebensmittel und gebe auch der Verpackung somit noch ein wenig mehr Nutzen.

In der zweiten Woche wurde es dann schon echt schwierig, kein Plastik zu konsumieren. Ich war bei meinen Eltern zu Besuch. Natürlich konnte ich von meiner Mutter schlecht erwarten, dass sie jetzt mir zu Liebe in das Klimafasten einsteigt und mit Biegen und Brechen plastikfrei einkauft…

Des Familienfriedens zu Liebe habe ich somit oft mein Fasten gebrochen und auch eingepackte Sachen gegessen. Immerhin kommt meine Familie mittlerweile gut mit meinen veganen Essgewohnheiten zurecht. Vielleicht hätte ich da noch konsequenter sein können, wenn ich einfach selber eingekauft hätte…

Da gerade Semesterferien sind, bin ich jetzt schon wieder zwei Wochen unterwegs Freunde und Verwandte besuchen. Tja und wieder mache ich unzählige Ausnahmen, schließlich kann ich als Besuch doch nicht vorgeben, was eingekauft wird?

Naja ab nächster Woche wird das hoffentlich besser. Dann hab ich wieder Uni und muss mich selbst versorgen.

In manchen Dingen bin ich aber immerhin schon auf dem richtigen Weg und ich sehe diese Fastenzeit auch eher als Experiment an, um auch langfristig Lösungen für ein klimafreundlicheres Leben zu finden. In Sachen Hygiene und Kosmetik bin ich schon seit einiger Zeit dabei, viel einzusparen. Meine Zähne putze ich eigentlich nur mit Kokosöl und Natron, mein Deo besteht fast aus den gleichen Zutaten, gepaart mit etwas ätherischem Orangen- und Teebaumöl. Shampoo und Duschgel benutze ich auch schon lange nicht mehr. Ab und zu Lavaerde und ansonsten warmes Wasser sind vollkommen ausreichend!

Das Leben meiner Zahnbürste neigt sich jetzt leider dem Ende zu. Da hab ich mal im Internet recherchiert und tatsächlich ein Exemplar aus reinem Bambus (Stiel und Borsten!) gefunden und bestellt. Ich bin gespannt, ob die mit den herkömmlichen Zahnbürsten mithalten kann. Bericht folgt dann beim nächsten Mal.

Was die Lebensmittel angeht gibt es noch Verbesserungsbedarf. Mein Freund ist bei der Foodcoop dabei. Da möchte ich jetzt auch gerne einsteigen. Dann kann man Linsen, Reis und co. in 10 Kilo-Säcken kaufen und spart so auch eine Menge blöder Plastikverpackungen. Obst und Gemüse möchte ich in Zukunft auch vermehrt auf dem Markt oder im Bioladen einkaufen. Eine Gemüse-Kiste wird jetzt auch bestellt.

Produkte wie Tofu und pflanzliche Milch/Joghurt/Sahne muss ich dann wohl auch vermehrt selber machen. Ein wenig hab ich da auch schon experimentiert.

Pflanzenmilch ist gar nicht so schwer (Einfach z.B. eine Hand voll Sojabohnen einweichen, mit ganz viel Wasser kochen, pürieren, evt. durch ein Sieb streichen). Zumindest wenn man sie nur zum Kochen und Backen verwenden möchte. So richtig lecker, das man sie gerne pur trinken möchte, hab ich sie noch nicht hinbekommen. Wenn da jemand Tipps hat, würde ich mich freuen!

Aus der Milch kann man auch eine Art Tofu-Quark leicht selbst herstellen. Dann nimmt man am besten mehr Sojabohnen, sodass die Milch richtig dickflüssig wird, gibt dann zur noch warmen Milch etwas Salz und ca. 4-5 EL Zitronensaft. Dann lässt man die Milch etwa 15 Minuten stehen (nicht rühren!) sodass das Eiweiß denaturiert (sieht flockig aus). Die Masse wird jetzt in ein feines, mit einem Tuch ausgekleidetes Sieb gegossen. Das Tuch über der Masse zusammenlegen und mehrere Stunden abtropfen lassen. Im Kühlschrank wird der Tofu auch noch etwas fester. Die Konsistenz erinnert an Frischkäse. Ich nutze den Tofu gerne als Basis für Aufstriche oder Soßen. Um richtig schnittfesten Tofu zu erhalten braucht man wahrscheinlich ein stärkeres Gerinnungsmittel, wie z.B. Nigari (aus Meerwasser gewonnenes Mineralsalzgemisch).

Also mal sehen was die zweite Hälfte noch so mit sich bringt. Bin gespannt, ob ich es schaffe, konsequenter zu sein!

Mascha


Meine Challenge: Sechs Wochen kein Plastik kaufen

16. Februar 2016 von BUNDjugend

Seitdem ich mich in meiner BUNDjugend Ortsgruppe mit dem Thema Müll und Plastikmüll beschäftigt habe, geht es mir nicht mehr aus dem Kopf. Überall an den Straßenrändern, im Gebüsch und in den Flüssen liegt, hängt und treibt Plastikmüll herum und in den Weltmeeren sammelt es sich immer weiter an. Kein Wunder, denn wenn man einen Supermarkt durchquert, sieht man die Waren kaum vor lauter Plastik, sogar natürlich perfekt verpackte Bananen sind teilweise umhüllt von Polystyrol und co., während Süßigkeiten in einer Packung nochmal extra verpackt sind, damit es ja hygienisch ist.

Müllsammelaktion der BUNDjugend Göttingen

Müllsammelaktion der BUNDjugend Göttingen

Also habe ich mir vorgenommen, mich diese sechs Wochen der Herausforderung zu stellen und wirklich nur Produkte und Gegenstände zu kaufen, die kein Plastik enthalten. Ich bin gespannt, auf welche Produkte ich verzichten werden muss, ob ich mich weniger vegan ernähren kann, oder weniger Bioprodukte kaufen kann.

Da ich momentan viel lernen muss, war ich heute in einem Supermarkt, um nach Schokolade, oder Student*innenfutter zu suchen, habe mich aber im Endeffekt nicht getraut, eine der Schokoladen zu kaufen, da ich fürchtete, innen eine weitere Plastikfolie vorzufinden. Zum Glück habe ich momentan noch (Plastik verpackte) Rosinen, die ich erstmal aufbrauchen werde, bevor ich was neues kaufe. (Aber – keine Angst – ich habe mich tatsächlich zusammengerissen und gestern keinen sechswöchigen Vorrat an plastikverpackten Süßigkeiten angelegt!)
Leicht deprimiert habe ich dann den Supermarkt nur mit einer Packung tiefgekühlten Spinats verlassen (Pappe außen).

Demnächst werde ich auch neues Shampoo brauchen und habe noch keine PP-freie Lösung. Kennt jemand einen Laden, indem man Shampoo in mitgebrachte Flaschen abfüllen kann? Oder ein cooles Rezept zum selber machen? Oder…?

Ich hoffe, es wird nicht allzu schwierig…

Fiona