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	<title>BUNDjugend Blog &#187; Klima &amp; Energie</title>
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		<title>Bildergalerie zu Durban in Brussels</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 12:19:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BUNDjugend</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="500" height="600"><param name="flashvars" value="offsite=true&#038;lang=en-us&#038;page_show_url=%2Fphotos%2Fdurban-in-brussels%2Fshow%2F&#038;page_show_back_url=%2Fphotos%2Fdurban-in-brussels%2F&#038;user_id=71610363@N07&#038;jump_to="></param><param name="movie" value="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=109615"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=109615" allowFullScreen="true" flashvars="offsite=true&#038;lang=en-us&#038;page_show_url=%2Fphotos%2Fdurban-in-brussels%2Fshow%2F&#038;page_show_back_url=%2Fphotos%2Fdurban-in-brussels%2F&#038;user_id=71610363@N07&#038;jump_to=" width="500" height="600"></embed></object></p>
<p><object width="400" height="300" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="flashvars" value="offsite=true&amp;lang=de-de&amp;page_show_url=%2Fphotos%2F_bundjugend%2Fsets%2F72157627561105512%2Fshow%2F&amp;page_show_back_url=%2Fphotos%2F_bundjugend%2Fsets%2F72157627561105512%2F&amp;set_id=72157627561105512&amp;jump_to=" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="src" value="http://www.flickr.com/photos/durban-in-brussels/show/" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="400" height="300" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.flickr.com/photos/durban-in-brussels/show/" flashvars="offsite=true&amp;lang=de-de&amp;page_show_url=%2Fphotos%2F_bundjugend%2Fsets%2F72157627561105512%2Fshow%2F&amp;page_show_back_url=%2Fphotos%2F_bundjugend%2Fsets%2F72157627561105512%2F&amp;set_id=72157627561105512&amp;jump_to=" allowFullScreen="true" allowfullscreen="true" /></object></p>
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		<title>Gehen die Klimaverhandlungen wieder von vorne los?</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 12:59:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BUNDjugend</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internationales / YFoEE]]></category>
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		<description><![CDATA[Nun ist schon Mitte der zweiten Woche der Klimaverhandlungen in Durban &#8211; und es geht nicht vorwärts. 2007 wurde im Rahmen des Bali Actions Plans festgelegt, dass die Verhandlungen um die zweite Verplichtungsperiode des Kyoto-Protokolls bis 2009 abgeschlossen sein sollen, um eine rechtzeitige Ratifizierung zu ermöglichen. Gleichzeitig soll in einer zweiten Arbeitsgruppe verhandelt werden, wie die USA in ein gemeinsames Abkommen einbezogen werden kann. Bei diesem Prozess handelt es sich um ein sogenanntes Mandat (= ein Auftrag, etwas zu tun). Leider ab es weder 2009 in Kopenhagen, noch 2010 in Cancun ein Ergebnis. Deshalb wurde dieses Mandat verlängert. Zur Zeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun ist schon Mitte der zweiten Woche der Klimaverhandlungen in Durban &#8211; und es geht nicht vorwärts.</p>
<p>2007 wurde im Rahmen des <a href="http://blog.bundjugend.de/bali-roadmap-der-fahrplan-nach-kopenhagen/">Bali Actions Plans</a> festgelegt, dass die Verhandlungen um die zweite Verplichtungsperiode des Kyoto-Protokolls bis 2009 abgeschlossen sein sollen, um eine rechtzeitige Ratifizierung zu ermöglichen. Gleichzeitig soll in einer zweiten Arbeitsgruppe verhandelt werden, wie die USA in ein gemeinsames Abkommen einbezogen werden kann. Bei diesem Prozess handelt es sich um ein sogenanntes Mandat (= ein Auftrag, etwas zu tun). Leider ab es weder 2009 in Kopenhagen, noch 2010 in Cancun ein Ergebnis. Deshalb wurde dieses Mandat verlängert.</p>
<p>Zur Zeit kämpft die EU in Durban jedoch für ein neues Mandat, als ob es das Mandat von Bali nicht mehr geben würde: Ihr Ziel ist es, bis 2015 ein neues, globales und verbindliches Abkommen zu erschaffen und dieses bis 2020 zu ratifizieren. Dies ist jedoch viel zu spät, um einen Anstieg der durchschnittlichen Erdtemperatur von mehr als 2°C (geschweige denn die sicheren 1,5°C) bis zum Ende des Jahrhunderts zu vermeiden.</p>
<p>Und eben dieses Mandat verwendet die EU als Bedingung, um einer zweiten Verpflichtungsperiode im Rahmen des Kyoto Protokolls zuzustimmen. Diese zweite Verpflichtungsperiode ist mit den bisherigen Zusagen der verschiedenen Länder für Reduktionsverpflichtungen jedoch relativ unsinnig.</p>
<p>Außerdem möchte die EU das Kyoto Protokoll nicht erhalten, da es das einzig rechtlich verbindliche Klimaschutzabkommen bisher ist. Die EU möchte vielmehr die in ihm enthalten Marktmechanismen, wie den Europäischen Emissionshandel oder den Mechanismus für eine <a href="http://blog.bundjugend.de/verlagerung-von-emissionsreduktionen-auf-entwicklungslaender-offsetting/">nachhaltige Entwicklung</a>. Die es in den Industrieländern sehr viele Menschen gibt, die durch diese Marktmechanismen viel Geld verdienen, setzt sich die EU für eine Ausweitung der existierenden und neue Marktmechanismen ein, ohne dass dadurch tatsächlich oder nachhaltig Klimaschutz betrieben wird.</p>
<p>Auch was die Finanzierung für Länder des Globalen Südens für Klimaschutz- und Anpassungsmaßnahmen angeht, geht es eher zurück als vorwärts. Die Vereinbarungen des &#8220;<a href="http://blog.bundjugend.de/die-verhandlungen-in-kopenhagen/">Copenhagen Accords</a>&#8221; &#8211; zunächst aufgrund des Vetos vieler Staaten von der Versammlung nur &#8220;zur Kenntnis genommen&#8221; &#8211; wurden in Cancun angenommen. Allerdings ohne Zustimmung Boliviens (da laut der mexikanischen Verhandlungsführerin Konsens nicht Einstimmigkeit bedeute) und viele vom Klimawandel bedrohte Staaten wurden mithilfe der viel zu niedrigen, aber versprochenen Finanzierung für den Green Climate Fund unter Druck gesetzt. Angedacht waren gemeinsam USD 30 Milliarden in der Zeit von 2010-2012 und ein Anstieg auf bis zu USD 100 Milliarden jährlich ab 2020.</p>
<p>Nun ist es mal wieder die USA, die die Verhandlungen um den Green Climate Fund boykottiert: Statt eines Anstieg solle die Zusage eine einmalige Zahlung von USD 30 Milliarden und ab 2020 USD 100 Milliarden gemeint haben. Zwischen 2014 und 2020 soll es also laut USA keinerlei Zahlungen für die Länder des Globalen Südens geben. Es ist unklar, inwieweit es sich hierbei um eine verbindliche oder eine taktische Aussage handelt.</p>
<p>Und wenn es nach der USA geht, soll die Verwaltung des Green Climate Fund nicht unter der Aufsicht der gleichberechtigten Klimarahmenkonventions (jedes Land eine Stimme), sondern von der Weltbank (Stimmenmehrheit liegt bei den Industrienationen) geleitet werden. Mehr Infos dazu findet ihr <a href="http://blog.bundjugend.de/finanzierung-zur-anpassung-an-den-klimawandel-und-fuer-eine-nachhaltige-entwicklung-fuer-entwicklungslaender/">hier</a>.</p>
<p>Soviel erstmal dazu. Viele Grüße aus Brüssel, Marika</p>
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		<title>Unterstützung für Unterstützer</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 12:08:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BUNDjugend</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internationales / YFoEE]]></category>
		<category><![CDATA[Klima & Energie]]></category>
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		<category><![CDATA[UNFCCC Negotiations]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Woche hier in Brüssel begann mit viel Schwung – und einer Skype-Konferenz mit Susi Hammel, die gerade in Durban vor Ort ist. Die erste Woche der Verhandlungen sind bereits vorbei und bei den vielen (fossilen und nur scheinbar funktionierenden) Windmühlen, gegen die die Jugendvertreter und die NGOs anzukämpfen haben kann auch ihnen Energie und Schwung nicht schaden. Der globale Klimaaktionstag letzten Samstag hat seinen Beitrag dazu geleistet, nun gilt es, die Agenda für die nächste Woche zu setzen um möglichst sichtbare Zeichen zu setzen, dass die Verhandlungen noch nicht vorbei sind, und es sich lohnt, weiter für effektiven Klimaschutz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-810" style="margin: 5px;" title="2011-11-05 Call Susi" src="http://blog.bundjugend.de/files/2011-11-05-Call-Susi-180x119.jpg" alt="" width="180" height="119" />Die Woche hier in Brüssel begann mit viel Schwung – und einer Skype-Konferenz mit Susi Hammel, die gerade in Durban vor Ort ist. Die erste Woche der Verhandlungen sind bereits vorbei und bei den vielen (fossilen und nur scheinbar funktionierenden) Windmühlen, gegen die die Jugendvertreter und die NGOs anzukämpfen haben kann auch ihnen Energie und Schwung nicht schaden. Der globale Klimaaktionstag letzten Samstag hat seinen Beitrag dazu geleistet, nun gilt es, die Agenda für die nächste Woche zu setzen um möglichst sichtbare Zeichen zu setzen, dass die Verhandlungen noch nicht vorbei sind, und es sich lohnt, weiter für effektiven Klimaschutz zu kämpfen.</p>
<p>Susi berichtet von der Notwendigkeit, der EU Dampf zu machen, damit die zweite Verpflichtungsphase des Kyoto-Protokolls tatsächlich zustande kommt. Das ist wichtig, damit es keine Lücke zwischen der ersten Phase und dem, was danach kommen soll gibt. Die erste Verpflichtungsphase endet mit dem Jahr 2012 – die Zeit drängt also, nachdem weder in Kopenhagen 2009, noch in Cancun 2010 ein Nachfolgeabkommen vorgelegt werden konnte. Jetzt bleibt also nur noch, zu verhindern, dass es ab Ende nächsten Jahres überhaupt keine verbindliche Vereinbarung mehr gibt, weiter Klimaschutz zu betreiben. Das ist nur möglich, indem das Kyoto-Protokoll eine zweite Verpflichtungsphase bekommt, da weitere Abkommen nicht vor allerfrühestens 2015, eher aber 2022 zu erwarten sind.</p>
<p>Die EU spielt nun mal wieder den Heilsbringer, indem sie sich daran interessiert zeigen, das Kyoto-Protokoll weiterlaufen zu lassen – allerdings unter Bedingungen, die höchst unfair sind. So werden zum Beispiel die Entwicklungsländer unter Druck gesetzt, indem die EU androht, Gelder zu kürzen, wenn diese keine eigenen Reduktionen machen.</p>
<p>Deshalb wird es am Mittwoch eine große Aktion in Durban geben, bei der die Jugendvertreter zusammen mit anderen NGOs die EU auffordern, das Kyoto-Protokoll beizubehalten, bedingungslos und ohne es durch den Emissionshandel noch schwächer zu machen, als es ohnehin schon ist. <strong>„We love KP“</strong> wird der zentrale Slogan der Aktion sein.</p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-811" title="2011-11-05 Jutta Davids Workshop" src="http://blog.bundjugend.de/files/2011-11-05-Jutta-Davids-Workshop-180x120.jpg" alt="" width="180" height="120" />Da können wir hier in Brüssel natürlich nicht stillsitzen und zuschauen! So waren weitere zentrale Punkte unseres Programms heute ein Aktionstraining, bei dem wir uns mit Methoden beschäftigt haben, wie man gewaltfrei seine Meinung zeigen kann. Mit der Gewaltfreiheit ist das natürlich so eine Sache: was in Deutschland normal ist, kann in Belgien dazu führen, dass die Polizei einen nicht gerade mit Samthandschuhen anfässt – in Russland bedeutet es vielleicht sogar das Ende der Karriere. Deshalb haben wir gelernt, was die rechtlichen Konsequenzen von Aktionen hier in Brüssel sein können und haben geübt, wie man deeskalierend mit der Polizei sprechen kann.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-812" style="margin: 5px;" title="2011-11-05 David Workshop" src="http://blog.bundjugend.de/files/2011-11-05-David-Workshop-180x119.jpg" alt="" width="180" height="119" />So sind wir gut ausgerüstet, um am Mittwoch selbst aktiv zu werden: eine Aktion, um unsere Solidarität zu zeigen, mit denen, die dort in Durban verhandeln – unermüdlich, um das am wenigsten Schlechte zu erreichen und so vielleicht Klimawandel unter 2°C zu halten und damit den Menschen, die zumeist keine Stimme haben, eine Chance zu geben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eure Jutta</p>
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		<title>Zweiter Tag in Brüssel</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Dec 2011 21:54:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thegirlfrominamapa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internationales / YFoEE]]></category>
		<category><![CDATA[Klima & Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Themen]]></category>
		<category><![CDATA[UNFCCC Negotiations]]></category>

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		<description><![CDATA[UNFCCC Workshop Morgens gab es gleich zu Beginn eine anspruchsvolle Powerpointpräsentation über die Geschichte, den Hintergrund und Funktion der UNFCCC. Oleg hat damit angefangen, wie er über seine politischen Aktivitäten u.a. zu Klimaverhandlungen mit der UNFCCC in Kontakt gekommen ist. Momentan bereitet er regelmäßig Gruppen jugendlicher Aktiver auf Klimakonferenzen vor, indem er ihnen die Arbeitsweise und Verstrickung der Akteure erläutert. Außerdem gab er auch noch einige Tipps zu Möglichkeiten vor Ort als junge Klimaaktivisten mitzumischen, wie zum Beispiel sich während der Verhandlungen für die unterrepräsentierten Länder des globalen Südens einzusetzen indem man an sie als weitere teilnehmende Person unterstützt. Eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>UNFCCC Workshop</strong></p>
<p>Morgens gab es gleich zu Beginn eine anspruchsvolle Powerpointpräsentation über die Geschichte, den Hintergrund und Funktion der UNFCCC.</p>
<p>Oleg hat damit angefangen, wie er über seine politischen Aktivitäten u.a. zu Klimaverhandlungen mit der UNFCCC in Kontakt gekommen ist.</p>
<p>Momentan bereitet er regelmäßig Gruppen jugendlicher Aktiver auf Klimakonferenzen vor, indem er ihnen die Arbeitsweise und Verstrickung der Akteure erläutert.</p>
<p>Außerdem gab er auch noch einige Tipps zu Möglichkeiten vor Ort als junge Klimaaktivisten mitzumischen, wie zum Beispiel sich während der Verhandlungen für die unterrepräsentierten Länder des globalen Südens einzusetzen indem man an sie als weitere teilnehmende Person unterstützt.</p>
<p>Eine kleine aber feine Nebeninformation, die ich persönlich sehr interessant und anschaulich fand, war der Vergleich der jeweiligen Verhandlungsdauer zu Beginn der Klimakonferenzen vor 23 Jahren und heute.</p>
<p>Während man früher noch das Gefühl haben konnte, dass die teilnehmenden Politiker sich verantwortlich fühlten und dadurch auch Interesse hatten, die Verhandlungen voranzutreiben bzw. Ergebnisse hervorzubringen, merkt man heute immer wieder aufs Neue, dass in vielen Fällen einfach nur Zeit geschunden wird &#8211; Zeit die wir einfach nicht mehr haben.</p>
<p>In seiner Präsentation ist Oleg hauptsächlich auf die Struktur der Verhandlungen und die Rolle der verhandelnden Partner in diesen eingegangen.</p>
<p>Im Anschluss gab es deswegen auch noch einen ergänzenden Vortrag von Marika zu den konkreten Verhandlungsgegenständen in Cancun und Kopenhagen und den jeweiligen Ergebnissen.</p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong>Facilitating Workshop</strong></p>
<p>„Facilitating“ lässt sich prinzipiell als „moderieren“ verstehen, auch wenn es wörtlich übersetzt „etwas bereitstellen / erleichtern / ermöglichen“ heißt.</p>
<p>Im Workshop ging es also um Fragen wie:</p>
<ul>
<li>Wie mache ich einen bestimmten Entscheidungsfindungsprozess durch meine Moderation für eine Gruppe leichter?</li>
<li>Welche Werkzeuge kann ich dafür benutzen und inwieweit ist es sinnvoll auf jeden einzeln einzugehen?</li>
<li>Wann habe ich die Aufgabe bestimmten Mitgliedern der Gruppe klar zu machen, dass sie sich an die Diskussionsregeln halten sollen, die die Gruppe vorher für sich aufgestellt hat?</li>
</ul>
<p>Der Workshop fing damit an, dass wir uns jeweils in Paaren gegenseitig ein von uns positiv oder auch negativ wahrgenommenes Beispiel einer Gruppenmoderation erzählt haben, während unser Gegenüber sich im „active listening“ geübt hat.</p>
<p>„Active listening“ soll die für einen Moderator wichtige Fähigkeit schulen, gerade Gehörtes kurz und bündig zu wiederholen – ohne an Inhalt einzubüßen.</p>
<p>Danach wurden die verschiedenen Moderationsmethoden vorgestellt mit ihren Stärken und Schwachstellen.</p>
<p>Zu guter Letzt gab es die Möglichkeit eine Proberunde zu Moderieren bzw. Feedback zu geben, wie gut man sich als Gruppe moderiert gefühlt hat.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Fotos gibt es wie schon bei meinem letzten Eintrag leider erst im Nachhinein.</p>
<p>Viele liebe Grüße, aber stattdessen aus Brüssel.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Durban ist endlich in Brüssel</title>
		<link>http://blog.bundjugend.de/durban-ist-endlich-in-brussel/</link>
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		<pubDate>Sat, 03 Dec 2011 23:21:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BUNDjugend</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internationales / YFoEE]]></category>
		<category><![CDATA[Klima & Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Themen]]></category>
		<category><![CDATA[UNFCCC Negotiations]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern sind wir in Brüssel angekommen – uns steht eine Woche mit politischen Diskussionen, Workshops, Aktionen und Live Skype-Telefonaten mit Aktivisten aus Durban bevor. Der Freitag startete recht entspannt. Wir haben uns kennen gelernt und das wunderbare Essen unseres Kochs Cyrill genossen. Am Samstag haben wir zusammen mit der Federation of Young European Greens (FYEG) an einen Workshop mit David von Friends of the Earth Europe (FoEE) teilgenommen. In einem anschaulichen, doch recht unfairen Quiz („Well, climate change is unfair“) haben wir über Landressourcen in Form von Zeitungspapier gestritten. Der Vortrag endete mit der für die Klimaverhandlungen sehr treffenden Frage [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern sind wir <img class="alignleft  size-medium wp-image-800" style="margin: 5px;" title="2011-12-03 Essen" src="http://blog.bundjugend.de/files/2011-12-03-Essen-180x136.jpg" alt="" width="180" height="136" />in Brüssel angekommen – uns steht eine Woche mit politischen Diskussionen, Workshops, Aktionen und Live Skype-Telefonaten mit Aktivisten aus Durban bevor.</p>
<p>Der Freitag startete recht entspannt. Wir haben uns kennen gelernt und das wunderbare Essen unseres Kochs Cyrill genossen.</p>
<p>Am Samstag haben wir zusammen mit der Federation of Young E<img class="alignright size-medium wp-image-801" style="margin: 5px;" title="2011-12-03  Davids Workshop" src="http://blog.bundjugend.de/files/2011-12-03-Davids-Workshop-180x126.jpg" alt="" width="180" height="126" />uropean Greens (FYEG) an einen Workshop mit David von Friends of the Earth Europe (FoEE) teilgenommen. In einem anschaulichen, doch recht unfairen Quiz („Well, climate change is unfair“) haben wir über Landressourcen in Form von Zeitungspapier gestritten. Der Vortrag endete mit der für die Klimaverhandlungen sehr treffenden Frage „Would you take a bus ride if you knew that you only had 33% chance of survival?“ &#8230;</p>
<p>Danach hatten wir unser erstes Morning (wohl eher Lunch) Meeting. Diese finden jeden Tag zu Beginn statt, um organisatorische Dinge und den Tagesablauf zu klären. Anschließend sind wir zur Demonstration im Rahmen des Global Day of Action gegangen. Mehr dazu (inklusive Fotos) später von Amani.</p>
<p><img class="alignleft size-large<br />
wp-image-803" style="margin: 5px;" title="2011-12-03 I love KP" src="http://blog.bundjugend.de/files/2011-12-03-I-love-KP1-283x560.jpg" alt="" width="116" height="229" /></p>
<p>Vor der Demo haben wir allerdings noch kurz ein „I love KP“-Bild gemacht, um die Kampagne der International Youth bei den Klimaverhandlungen zur Rettung des Kyoto-Protokolls zu unterstützen. Zur Zeit versuchen Länder wie USA, Canada und Japan in Durban eine zweite Verpflichtungsperiode ab 2013 zu verhindern und stattdessen durch ein globales System allerdings mit freiwilligen, unverbindlichen und völlig unzureichenden Zusagen zu ersetzen (die bisherigen Zusagen würden uns zu einer Erwärmung von bis zu 5°C am Ende des Jahrhunderts führen und davon werden 65% der Reduktionen bereits von den Entwicklungsländern getragen). Bei dem Kyoto Protokoll handelt es sich leider bisher um das einzige Instrument mit verbindlich verpflichtenden Emissionsreduktionen.</p>
<p>Am Abend gab es dann unseren ersten Skype-Anruf nach Durban (leider ohne Videofunktion) mit Neva, Cat und Luke von UK Youth Climate Coalition (UKYCC). Sie haben uns von der Stimmung in Durban berichtet sowie einen groben Überblick über die aktuellen Verhandlungen, Aktionen und den Global Day of Action in Durban (viele Leute, motivierende Stimmung, sehr friedlich) gegeben.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-804" title="2011-12-03 Live call" src="http://blog.bundjugend.de/files/2011-12-03-Live-call.jpg" alt="" width="601" height="223" /></p>
<p>Soviel zum ersten Tag von Durban in Brussels. Leider streiten wir uns hier recht viel mit dem Internet, weshalb ein tägliches Update manchmal schwierig erden könnte. Aber wir versuchen weiterhin, euch regelmäßig auf dem Laufenden zu halten!</p>
<p>Viele Grüße, Marika</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Durban ist in Brüssel</title>
		<link>http://blog.bundjugend.de/durban-ist-in-brussel/</link>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 13:06:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BUNDjugend</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internationales / YFoEE]]></category>
		<category><![CDATA[Klima & Energie]]></category>
		<category><![CDATA[UNFCCC Negotiations]]></category>

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		<description><![CDATA[Was? Internationale Jugendkonferenz &#8220;Durban in Brussels&#8221; zum Thema Klimagerechtigkeit Wann? 02. bis 10.12.2011 Wo? In Brüssel Weitere Infos? Findet ihr hier. Bald ist es wieder soweit: Vom 28.11. bis 09.12.2011 tagt die 17. UN-Klimakonferenz in Durban/Südafrika. Trotz oder gerade weil es in Kopenhagen, Cancun und auf den vielen Zwischenkonferenzen wenn überhaupt nur schleppend vorangeht, immer mehr Industrieländer das bisher einzige rechtlich verbindliche Kyoto-Protokoll zu kippen und mit allen möglichen Schlupflöchern sich vor wirklichem Maßnahmen zu drücken versuchen und ein gerechetes, international verbindliches Klimschutzabkommen in weite Ferne gerückt scheint, müssen wir um unsere Zukunft kämpfen! Deshalb findet auch dieses Jahr wieder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Was?</strong> Internationale Jugendkonferenz &#8220;Durban in Brussels&#8221; zum Thema Klimagerechtigkeit<br />
<strong>Wann?</strong> 02. bis 10.12.2011<br />
<strong>Wo?</strong> In Brüssel<br />
<strong>Weitere Infos?</strong> Findet ihr <a href="http://www.foeeurope.org/youngfoee/durban2011.html" target="_blank">hier</a>.</p>
<p>Bald ist es wieder soweit: <img class="alignright size-medium wp-image-769" style="margin: 5px;" title="summer-camp_325" src="http://blog.bundjugend.de/files/summer-camp_325-180x127.jpg" alt="" width="180" height="127" />Vom 28.11. bis 09.12.2011 tagt die 17. UN-Klimakonferenz in Durban/Südafrika. Trotz oder gerade weil es in Kopenhagen, Cancun und auf den vielen Zwischenkonferenzen wenn überhaupt nur schleppend vorangeht, immer mehr Industrieländer das bisher einzige rechtlich verbindliche Kyoto-Protokoll zu kippen und mit allen möglichen Schlupflöchern sich vor wirklichem Maßnahmen zu drücken versuchen und ein gerechetes, international verbindliches Klimschutzabkommen in weite Ferne gerückt scheint, müssen wir um unsere Zukunft kämpfen!</p>
<p>Deshalb findet auch dieses Jahr wieder parallel zu den Verhandlungen &#8211; vom 02. bis 10. Dezember &#8211; in Brüssel die Jugendkonferenz &#8220;Durban in Brussels&#8221; unter dem Thema Klimagerechtigkeit statt. Diese wird von unserem europäischen Netzwerk Young Friends of the Earth Europe (YFoEE) organisiert.<br />
Wir wollen gemeinsam mit allen Interessierten egal welchen Wissensstand uns mit dem Begriff Klimagerechtigkeit auseinandersetzen, über aktuelle Klimawissenschaft diskutieren, die Klimaverhandlungen verfolgen, mit Campaignern in Durban sprechen und viele Aktionen in Brüssel veranstalten, um die Aktivisten vor Ort zu unterstüzen. <img class="alignleft size-medium wp-image-772" style="margin: 5px;" title="nukiller_action_cancun2010" src="http://blog.bundjugend.de/files/nukiller_action_cancun2010-180x127.jpg" alt="" width="180" height="127" />Das Programm ist offen, damit ihr individuellen Vorschläge, Ideen und Fähigkeiten einbringen könnt und ihr habt die Möglichkeit, euch mit vielen spannenden JugendaktivistInnen aus ganz Europa auszutauschen. <a href="blog.bundjugend.de/kategorie/aktuelles/internationales">Hier</a> findet ihr ein paar Eindrücke von der Konferenz &#8220;Cancun in Brussels&#8221; im letzten Jahr und wenn ihr ein bisschen stöbert auch noch einige Infos aus dem Bereich internationale Klimapolitik.</p>
<p>In Kürze wird es einen Newsletter geben, für alle die auf den aktuellsten Stand gehalten werden wollen. Und falls ihr Interesse habt, euch bereits jetzt in die Planungen mit einzubringen, dann seit ihr jederzeit herzlich willkommen! Wir telefonieren ca. alle 2 Wochen über Skype und tauschen uns regelmäßig per Mail aus. Meldet euch einfach bei mir: <span id="emoba-7805"><span class="emoba-em">marika<img src="http://blog.bundjugend.de/wp-content/plugins/emoba-email-obfuscator-advanced/dot-glyph.gif" alt="dot" class="emoba-glyph" />fiedler<img src="http://blog.bundjugend.de/wp-content/plugins/emoba-email-obfuscator-advanced/at-glyph.gif" alt="at"  class="emoba-glyph" />bundjugend<img src="http://blog.bundjugend.de/wp-content/plugins/emoba-email-obfuscator-advanced/dot-glyph.gif" alt="dot" class="emoba-glyph" />de</span></span><script type="text/javascript">emobascript('%6D%61%72%69%6B%61%2E%66%69%65%64%6C%65%72%40%62%75%6E%64%6A%75%67%65%6E%64%2E%64%65','&lt;span class="emoba-em">marika&lt;img src="http://blog.bundjugend.de/wp-content/plugins/emoba-email-obfuscator-advanced/dot-glyph.gif" alt="dot" class="emoba-glyph" />fiedler&lt;img src="http://blog.bundjugend.de/wp-content/plugins/emoba-email-obfuscator-advanced/at-glyph.gif" alt="at"  class="emoba-glyph" />bundjugend&lt;img src="http://blog.bundjugend.de/wp-content/plugins/emoba-email-obfuscator-advanced/dot-glyph.gif" alt="dot" class="emoba-glyph" />de&lt;/span>','emoba-7805','','','0'); </script>!</p>
<p>Viele Grüße, Marika</p>
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		<title>Von stummen Tanzenden und &#8220;öffentlichen Erzählern&#8221; &#8211; Der Jugend-Klima-Gipfel 2011</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Sep 2011 12:16:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BUNDjugend</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klima & Energie]]></category>
		<category><![CDATA[bundjugend]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend-Klima-Gipfel 2011]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaaktionstag]]></category>
		<category><![CDATA[public narrative]]></category>
		<category><![CDATA[silent climate parade]]></category>

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		<description><![CDATA[Man ist sich einig am Sonntagnachmittag des 25. Septembers auf dem Podium der Jerusalemkirche in Berlin-Kreuzberg. Der soeben beendete „Jugend-Klima-Gipfel“ sei ein voller Erfolg gewesen, so die Organisatoren rund um Christian Schwarzer (NAJU), Lukas Prinz (Jugendbündnis Zukunftsenergie) und Katharina Reuter (klima-allianz).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man ist sich einig am Sonntagnachmittag des 25. Septembers auf dem Podium der Jerusalemkirche in Berlin-Kreuzberg. Der soeben beendete „Jugend-Klima-Gipfel“ sei ein voller Erfolg gewesen, so die Organisatoren rund um Christian Schwarzer (NAJU), Lukas Prinz (Jugendbündnis Zukunftsenergie) und Katharina Reuter (klima-allianz).</p>
<p><img class="alignleft size-large wp-image-767" style="margin: 5px 10px;" title="Demo 2" src="http://blog.bundjugend.de/files/Demo-2-560x420.jpg" alt="" width="403" height="302" />Die Veranstaltung ist bisher einzigartig in Deutschland, ein Testballon gewissermaßen, mit dem Ziel der Jugend-Klimaschutzbewegung auch hier ein Gesicht und eine Stimme zu verleihen. Man sieht sich damit in der Tradition vieler anderer Länder, in denen dieser Prozess mittlerweile schon in vollem Gange ist. Als besonderes Vorbild dient dabei die sogenannte „Power Shift“-Bewegung, unter deren Banner beispielsweise in den USA schon zehntausend Jugendliche in Camps zusammengebracht wurden &#8211; nicht nur um über Klimaschutz zu debattieren, sondern um darüber hinaus das Heft mit eigenen Aktionen und Kampagnen selbst in die Hand zu nehmen.</p>
<p style="text-align: left;">Dementsprechend vielfältig war auch das Programm des deutschen „Jugend-Klima-Gipfels“, dass mir und den anderen Teilnehmern ein erlebnisreiches und intensives Septemberwochenende bescherte. Los ging es am Samstag um elf Uhr. Nach einigen einführenden Reden, u. a. von der BUNDjugend-Bundessprecherin Jutta Wieding, hatten wir die Qual der Wahl, da sich ein jeder von uns für einen der insgesamt vier Workshops entscheiden musste. Ich besuchte „100 % erneuerbare Energien bis 2050“ mit Referent Heiko Stubner vom Bundesverband Erneuerbare Energien e. V. und meine hohen Erwartungen wurden alles andere als enttäuscht: Herr Stubner erwies sich als redegewandt und vermittelte im steten Dialog mit uns Teilnehmern eine Unmenge an Informationen. Die kurzweilige Stunde war in meinen Augen einer der Höhepunkte des gesamten Wochenendes, mit dem einzigen Wermutstropfen, dass es ruhig noch ein paar solcher Stunden mehr hätten sein können, denn wir schafften es in unserer Gruppe letztendlich „nur“ über Energieerzeugung und –verteilung, nicht aber über Effizienz, Wärmedämmung oder Transport zu sprechen. Das zeigt, wie komplex solche technischen Thematiken oft sind, was es in meinen Augen umso wichtiger macht, sich mit ihnen ausführlich auseinanderzusetzen.</p>
<p style="text-align: left;">Im direkten Anschluss an die Workshops machten wir uns auf den Weg zum Ku’damm, genauer gesagt zum Breitscheidplatz. Der 24. September ist nämlich kein Tag wie jeder andere, er ist auch nicht einfach der erste Tag des „Jugend-Klima-Gipfels“, sondern gleichzeitig der weltweite Klimaaktionstag, an dem das Netzwerk 350.org zu Aktionen rund um den Globus aufruft.<br />
<img class="aligncenter size-full wp-image-765" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 5px;" title="Demo 1" src="http://blog.bundjugend.de/files/Demo-1.jpg" alt="" width="592" height="444" />In Berlin fand aus diesen Anlass zum dritten Mal die Silent-Climate-Parade statt – Protest soll auch Spaß machen, so lautete die Devise. Deshalb tanzt man für den Klimaschutz, unterstützt von hochkarätigen DJs und DJanes. Der Clou daran: Nur die Demonstranten hören die Musik, welche über Funk auf vorher ausgeteilte Kopfhörer übertragen wird.  Bei glänzendem Wetter, wie es uns sonst in diesem Jahr nur selten zuteil wurde, wippte, groovte und hüpfte der bunte Demonstrationszug stumm durch Berlin und hinterließ bei vielen Passanten gewiss bleibenden Eindruck.</p>
<p style="text-align: left;">Nach der anschließenden Kundgebung vor der Gedächtniskirche war der Tag für mich und alle anderen Teilnehmer des Jugend-Klima-Gipfels jedoch noch nicht zu Ende. Zunächst ging es zumeist per Bus, in meinem Fall mit dem Rad, zurück zum Tagungsort. Dort angekommen erwartete uns als Abschluss des Samstags eine abendliche Podiumsdiskussion, für welche die Veranstalter Jugendvertreter aller etablierten Parteien sowie Jutta Wieding (BUNDjugend) und Gewerkschaftsvertreter Christian Beck (IG Bauen-Agrar-Umwelt) gewinnen konnten. Die Moderation übernahm Holger Klein (FRITZ!-Radio).<br />
Schnell entwickelte sich zwischen den Rednern, die zwar meist sehr ähnliche Ziele verfolgten, jedoch auf teils sehr unterschiedliche Art und Weise, ein anregender und spannender Diskurs. Es wurde klar, dass die Erderwärmung und der damit einhergehende Klimawandel kein isoliertes Problem darstellt, sondern, so Tim Schlösser (JUSOS), viel mehr als Querschnittsthema aufgefasst werden und in verschiedensten Politikbereichen Berücksichtigung finden sollte. Mit diesem Einwand wischte er gleichzeitig vorherige Debatten um die Priorität von Klimaschutz und dessen politischer Einordnung vom Tisch.<br />
Auffälig oft führte der vielfach sehr hohe Grad an Sachverständigkeit der Diskutierenden dazu, dass man sich an Details zerrieb, was den Moderator zu der Frage verleitete, wie man all das Gesagte und die damit verknüpften Werte und Vorstellungen denn einem normalem Bürger vermitteln wolle, der arbeite, und sich am Abend lieber ein „Bier aufmache“, als noch großartig belehrt zu werden. Jutta Wieding fand daraufhin die richtigen Worte, als sie feststellte, dass den meisten Konsumenten mittlerweile einfach der emotionale wie rationale Bezug zu den von ihnen konsumierten Produkten fehle. Sie betonte, dass gerade dezentrale Stromerzeugung durch erneuerbare Energien oder der Kauf regionaler Produkte, diese Distanz wieder schrumpfen lassen könnte. Somit sei es möglich, eine höhere Sensibilisierung der breiten Bevölkerung für die so heiß diskutierten Themen zu erreichen.<br />
Einen schweren Stand in der Runde hatte neben Josefin Kraemer (Junge Union) vor allem Marcus Bertz als Vertreter der Jungen Liberalen. Erstaunlicherweise erklärte er sich aber am Ende der Podiumsdiskussion bereit, sich mit den Forderungen der Teilnehmer des Gipfels auseinanderzusetzen und einen Brief an Bundeskanzlerin Merkel zu verfassen. Gewissermaßen war dies das versöhnliche Ende der zwischenzeitlich doch kontroversen Debatte und damit auch der Schlusspunkt des ersten Gipfel-Tages.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-large wp-image-766 aligncenter" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 5px;" title="Jutta" src="http://blog.bundjugend.de/files/Jutta-560x420.jpg" alt="" width="403" height="302" /></p>
<p>Viel Zeit zum Verschnaufen blieb jedoch nicht, denn am Sonntag ging es schon um neun Uhr weiter. Der zweite und letzte Tag des Jugend-Klima-Gipfels stand ganz im Zeichen von „public narrative“, einer innovativen rhetorischen Methode, die nicht zuletzt Obama vor drei Jahren zu seinem Erfolg im Rennen um die US-Präsidentschaft verhielf. Nach zwei Vorträgen, in denen wir über die Schülerinitiative „Plant for the Planet“ und über internationale Jugendklimaschutzbewegungen im Allgemeinen informiert wurden, fand man sich deshalb in kleineren Gruppen zusammen, in denen wir zusammen mit Trainern die „public narrative“-Methode erlernen sollten. Das Ziel war es, am Ende eine Version seiner eigenen Geschichte, mit dem Potential andere Menschen zu überzeugen, erzählen zu können. Denn darum geht es bei „public narrative“. Man geht von sich selbst aus, versucht mittels ganz persönlicher Anekdoten oder Schilderungen ganzer Werdegänge eine emotionale Verbindung zu den Zuhörern herzustellen, anschließend ein Gemeinschaftsgefühl zu erzeugen und getragen davon die Ziele zu definieren, auf die man hinaus will.<br />
Nach Beendigung der Arbeitsphase versuchten sich dann drei Teilnehmer vor versammelter Runde daran, dass eben Gelernte überzeugend umzusetzen, was in allen Fällen erstaunlich gut gelang.</p>
<p>Um das Treffen, in dessen Verlauf, wie von den Organisatoren gewünscht, die Vernetzung jugendlicher, deutscher Klimaaktivisten weiter vorangetrieben wurde, gebührend abzuschließen, fanden sich am späten Sonntagnachmittag noch einmal alle Teilnehmer des Jugend-Klima-Gipfels zusammen und formten zusammen für ein Gruppenfoto auf dem Kirchenvorplatz die „100 %“ stellvertretend für die Forderung nach einer Umstellung der Stromversorgung hin zur vollständigen Energieerzeugung aus regenerativen Quellen.</p>
<p>Die Gelegenheit, die sich mir und allen anderen an diesem Wochenende bot, war sicherlich etwas Besonderes. Ich möchte den Veranstaltern danken, dass sie uns ermöglichten sich mit so vielen Gleichaltrigen untereinander auszutauschen &#8211; herauszufinden, dass wir alle auf der einen Seite zwar vollkommen unterschiedlich seien mögen, aus den verschiedensten Verhältnissen stammen und dennoch so verblüffend ähnliche Ziele verfolgen.<br />
Der reibungslose Ablauf des gesamten Gipfels und die vorzüglich Verpflegung während der zwei Tage, sollen ebenfalls nicht unerwähnt bleiben.</p>
<p>Dennoch will ich nach all dem Lob auch etwas Kritik üben: Ich hätte es toll gefunden, wenn die einmalige Chance einer solchen Veranstaltung auch mehr zur Vermittlung von Inhalten genutzt worden wäre. Denn gute und überzeugende Argumente sind neben allen rhetorischen Kniffen &#8211; und das finde ich sehr tröstlich &#8211; noch immer die Grundpfeiler einer glaubwürdigen Argumentation.</p>
<p>Euer Stefan</p>
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		<title>BUNDjugend auf dem Kirchentag</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Jun 2011 10:38:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BUNDjugend</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vom 1. bis 5. Juni präsentierten wir mit vielen BUNDjugend-Aktiven auf dem 33. evangelischen Kirchentag in Dresden die Arbeit der BUNDjugend. Der Kirchentag bot eine gute Gelegenheit unsere Themen in die Öffentlichkeit zu tragen und neue Kontakte zu knüpfen. Bei strahlendem Sonnenschein konnten wir auf unserem BUNDjugend Stand im Zentrum Jugend, direkt an der Elbe, mit vielen interessierten Jugendlichen ins Gespräch kommen und unsere Kampagnen vorstellen. Unser Zelt war stets gut besucht und brachte eine Vielfalt von jungen Menschen zu uns: junge Christen aus ganz Europa, Pfadfinder, Fußballfans, engagierte Umweltschützer und Eine-Welt AktivistInnen. Die Mischung der Besucherinnen und Besucher hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vom 1. bis 5. Juni präsentierten wir mit vielen BUNDjugend-Aktiven  auf dem 33. evangelischen Kirchentag in Dresden die Arbeit der  BUNDjugend. Der Kirchentag bot eine gute Gelegenheit unsere Themen in  die Öffentlichkeit zu tragen und neue Kontakte zu knüpfen. Bei  strahlendem Sonnenschein konnten wir auf unserem BUNDjugend Stand im  Zentrum Jugend, direkt an der Elbe, mit vielen interessierten  Jugendlichen ins Gespräch kommen und unsere Kampagnen vorstellen.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-743" style="margin: 5px 10px;" title="IMG_3840_kicker_klein" src="http://blog.bundjugend.de/files/IMG_3840_kicker_klein-180x134.jpg" alt="" width="180" height="134" />Unser  Zelt war stets gut besucht und brachte eine Vielfalt von jungen  Menschen zu uns: junge Christen aus ganz Europa, Pfadfinder,  Fußballfans, engagierte Umweltschützer und Eine-Welt AktivistInnen. Die  Mischung der Besucherinnen und Besucher hat uns deutlich gemacht: Themen  wie Fair Trade, Anti-Atom und Klimaschutz sind auch im christlichen  Glauben wichtig. Es sind Themen die uns alle angehen und mit denen wir  in unserem täglichen Leben und mit unserem Konsumverhalten ständig  konfrontiert sind.</p>
<p>Durch die motivierten Helferinnen und Helfer  am Stand konnten wir mehr als 400 <img class="size-full wp-image-744 alignright" style="margin: 5px 10px;" title="IMG_3831_klein" src="http://blog.bundjugend.de/files/IMG_3831_klein.jpg" alt="" width="343" height="214" />UnterstützerInnen für unsere neue  Kampagne „Die Geschichte des Fußballs“ gewinnen, die unsere Petition an  den DFB für faire Sportartikel unterzeichneten. Neben dem großen  BUNDjugend Zelt mit Kickertischen, hatten wir einen zweiten mobilen  Infopoint in der Innenstadt aufgebaut. Hier haben engagierte BUNDjugend  Aktive mit KirchentagsbesucherInnen über Atomkraft, die Energiewende und  Klimaschutz diskutiert. Direkt an der Frauenkirche haben wir viele  Postkartenhefte verteilt und die Menschen dazu aufgerufen sich an den  Protestaktionen gegen die Atomindustrie zu beteiligen.</p>
<p>Für  die  BUNDjugend war der Kirchentag ein großer Erfolg, da wir mit unseren  Materialien und Aktionen viele neue Jugendliche ansprechen und   begeistern konnten. Es hat sich gezeigt, dass es wichtig ist über den  eigenen Kreis hinaus  aktiv zu sein und neue Menschen über unsere  Projekte zu informieren.</p>
<p>Natürlich gehen die Kampagnen weiter. Also unterschreibt die Petition für faire Sportartikel auf <a href="http://www.die-geschichte-des-fussballs.de/" target="_blank">www.die-geschichte-des-fussballs.de</a>, besucht uns bei <a href="http://www.facebook.com/Fussballgeschichte">Facebook</a> und bestellt euch die <a href="http://www.bundjugend.de/anti-atom-was-du-tun-kannst/" target="_blank">Postkartenheftchen</a> zur Energiewende, um Eure   Forderungen an Politiker, Wirtschaftsvertreter und die Bildzeitung zu   schicken.</p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-742" title="IMG_3850_klein" src="http://blog.bundjugend.de/files/IMG_3850_klein-560x418.jpg" alt="" width="560" height="418" /></p>
<p>Und  beim nächsten Stand freuen wir uns wieder  über viele freiwilligen  HelferInnen &#8211; vielleicht auf einem großen  Musikfestival, einem  Straßenfest oder dem Fußball-WM-Finale&#8230;</p>
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		<title>Weltbank und Transition Towns</title>
		<link>http://blog.bundjugend.de/weltbank-und-transition-towns/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Dec 2010 00:31:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>straciatella</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Internationales / YFoEE]]></category>
		<category><![CDATA[Kopenhagen (COP15)]]></category>
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		<category><![CDATA[Themen]]></category>

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		<description><![CDATA[9.12.2010 Hi! Irgendwie toll, wie unsere Aktionen hier in Bruessel mit denen in Cancun verknuepft sind. Auf unsere Weltbankaktion und &#8220;Don&#8217;t nuke our Climate&#8221; haben wir einige positive Rueckmeldungen bekommen. Und wenn wir hier eine Aktion an einer Botschaft machen oder Briefe abgeben, muss die Botschaft das in das betreffende Land melden. Bei unserem Brainstorming ueber lokale Loesungen oder Loesungsansaetze fuer eine klimagerechtere Welt fielen uns wunderbar viele schoene Projekte ein: Gemeinschaftsgaerten, Kooperativen, Umsonstlaeden, Veggie-Days, Stromwechsel, Staedte mit kostenlosem Nahverkehr, Transitiontowns, Baeumepflanzen, Ecovillages, Bikesharing&#8230;.und viel mehr. Danach gingen Susi, David und ich zu einem persoenlichen Treffen mit dem Repraesentanten der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>9.12.2010</p>
<p>Hi!</p>
<p>Irgendwie toll, wie unsere Aktionen hier in Bruessel mit denen in Cancun verknuepft sind. Auf unsere Weltbankaktion und &#8220;Don&#8217;t nuke our Climate&#8221; haben wir einige positive Rueckmeldungen bekommen. Und wenn wir hier eine Aktion an einer Botschaft machen oder Briefe abgeben, muss die Botschaft das in das betreffende Land melden.</p>
<p>Bei unserem Brainstorming ueber lokale Loesungen oder Loesungsansaetze fuer eine klimagerechtere Welt fielen uns wunderbar viele schoene Projekte ein: Gemeinschaftsgaerten, Kooperativen, Umsonstlaeden, Veggie-Days, Stromwechsel, Staedte mit kostenlosem Nahverkehr, Transitiontowns, Baeumepflanzen, Ecovillages, Bikesharing&#8230;.und viel mehr.</p>
<p>Danach gingen Susi, David und ich zu einem persoenlichen Treffen mit dem Repraesentanten der Weltbank fuer die EU-Institutionen. Wir wurden sehr freundlich empfangen und durften eine Stunde lang kritische Fragen stellen. Also fragten wir: Wieso will die Weltbank die Aufsicht fuer die Klimafinanzierung uebernehmen? Wie laesst sich der Interessenkonflikt bewaeltigen, dass die Weltbank Kohleabbau finanziert? Sowie viele in unseren Augen &#8220;falsche Loesungen&#8221; wie Palmoelplantagen, Biotreibstoffe allgemein oder riesige Staudaemme? Warum setzt sie sich fuer eine Ausweitung der CO2-Maerkte in Entwicklungslaendern ein? Wie wuerde ein Klimafonds unter Weltbankverwaltung aussehen? Wuerden Garantien vergeben oder Kredite? Was waeren hierfuer die Auflagen fuer die betroffenen Staaten? Was ist mit der Verantwortung, die Industriestaaten fuer den Klimawandel tragen? Inwiefern reagiert die Weltbank auf Sorgen der Zivilgesellschaft? Und warum wollte sie uns ueberhaupt treffen und was  passiert mit den Ergebnissen dieses Gespraechs?</p>
<p>Es wurde sehr klar, dass die Weltbank einfach oekonomisch, logisch und gewinnorientiert denkt, was natürlich zu erwarten war. Immer wieder wurden diese Argumente genutzt: Die Weltbank ist lediglich eine Agentur, die politische Entscheidungen der Regierungen umsetzt. Ihr Ziel ist Armutsbekaempfung (wobei diese hauptsaechlich als ein Wachstum des BIP verstanden wird). Dennoch brachte das Gespraech in sehr positiver Atmosphaere einige Erkenntnisse. Unser Argument der oekologischen Schuld wurde ueberraschend verstaendnisvoll aufgenommen. Interessant war die Aussage, die Weltbank wolle nicht aktiv die Kontrolle ueber die Klimafinanzierung uebernehmen, sondern erwarte lediglich Auftraege. Unser Gespraechspartner will den Vorstand der Weltbank um eine oeffentliche Stellungnahme hierzu bitten &#8211; mal sehen. Zudem meinte Mister Sipos, die Weltbank befinde sich gerade im Wandel, was die Konsultation und Beachtung der oeffentlichen Meinung betreffe &#8211; Gespraeche wie das, was wir gefuehrt hatten, werde also einfliessen und weitergegeben werden&#8230;</p>
<p>Wir konnten trotzt aller schoenen Worte klar machen, dass wir der Weltbank die Rolle des lediglich ausfuehrenden &#8220;unschuldigen&#8221; Institution nicht abkauften und konnten unsere Ablehnung der Ausweitung der CO2-Maerkte, der falschen Loesungen wie Agrotreibstoffe, CCS und Regenwaldnutzung darlegen. Ich bewerte das Treffe deshalb positiv, und haette nicht gedacht, dass in so einem Buero so normale Menschen arbeiten, mit denen man reden kann und die guten Gruentee trinken. Andererseits war das natuerlich auch genau das Bild, das sie bei uns erwecken wollen, und sich als besonders demokratisch praesentieren. Hoffentlich stimmen Herr Sipos Aussagen ueber die &#8220;changing&#8221; Weltbank.</p>
<p>Wir hatten noch einen spannenden Vortrag ueber &#8220;Transition Towns&#8221; &#8211; damit sollte man ich wirklich auseinander setzen &#8211; sehr inspirierend &#8211; haben vor der Britschen Botschaft unsere Solidaritaet mit den Studentenprotesten aus Grossbritannien erklaert und einen Film gesehen &#8220;No Impact Man&#8221;. Ich bin nur leider viel zu muede, um darueber zu berichten. Schaut es Euch an!</p>
<p>http://transitiontowns.org/</p>
<p>http://noimpactman.typepad.com/</p>
<p>Es grüßt Euch die Ruth.</p>
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		</item>
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		<title>Rückblick: Samstag, 4. Dezember</title>
		<link>http://blog.bundjugend.de/rueckblick-samstag-4-dezember/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Dec 2010 13:09:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BUNDjugend</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internationales / YFoEE]]></category>
		<category><![CDATA[Klima & Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Themen]]></category>
		<category><![CDATA[UNFCCC Negotiations]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch wenn über den Samstag ja schon Einiges geschrieben wurde, möchte auch ich nochmal ein paar Eindrücke ergänzen. Am Samstag und Sonntag haben sich zu unserer Konferenz noch die „Federation of Young European Greens“ dazu gesellt. Dadurch hatten wir eine noch größere Vertretung von Jugendlichen aus den verschiedensten europäischen Ländern, was natürlich positive Auswirkungen auf die Diskussionen hatte. Ich habe beim Workshop zum Thema CDM = „Clean Developement Mechanism“ (weitere Infos hier) teilgenommen. In diesem hatten wir vor der Diskussion über Offsetting die Möglichkeit, uns intensiver mit Jan von CO2logic auseinanderzusetzen. Wir haben viele Argumente für und gegen den CDM-Mechanismus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		A:link { so-language: zxx } -->Auch wenn über den Samstag ja schon <a href="http://blog.bundjugend.de/bruxelles-discute">Einiges </a>geschrieben wurde, möchte auch ich nochmal ein paar Eindrücke ergänzen. Am Samstag und Sonntag haben sich zu unserer Konferenz noch die „Federation of Young European Greens“ dazu gesellt. Dadurch hatten wir eine noch größere Vertretung von Jugendlichen aus den verschiedensten europäischen Ländern, was natürlich positive Auswirkungen auf die Diskussionen hatte.</p>
<p>Ich habe beim Workshop zum Thema CDM = „Clean Developement Mechanism“ (weitere Infos <a href="http://blog.bundjugend.de/verlagerung-von-emissionsreduktionen-auf-entwicklungslaender-offsetting">hier</a>) teilgenommen. In diesem hatten wir vor der Diskussion über Offsetting die Möglichkeit, uns intensiver mit Jan von CO2logic auseinanderzusetzen. Wir haben viele Argumente für und gegen den CDM-Mechanismus diskutiert. Wir haben festgestellt, dass alle der Ansicht waren, dass dieser Mechnismus so in dieser Form nicht funktioniert. Ein (zugegeben) extremes Beispiel dafür ist der Skandal über die Vernichtung des Gases HFC-23, welches 11.700mal schädlicher ist, als Kohlenstoffdioxid ist und nur produziert wird, um über den Verkauf der Zertifikate Profit zu machen (mehr Infos in diesem Bericht von Monitor „<a href="http://www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2010/0819/klima.php5">Klimahandel  statt Klimawandel</a>&#8220;).<img class="aligncenter size-large wp-image-716" title="IMGP0768" src="http://blog.bundjugend.de/files/IMGP0768-560x420.jpg" alt="" width="560" height="420" /> Allerdings haben sich bei den Lösungen die Geister geschieden: Während Jan der Meinung war, dass dies ein Grund sei, den Mechanismus zu verbessern, haben wir festgestellt, dass dies nicht möglich ist, da die Anreize an allen Stellen so sind, einfach nur Profit zu machen (und somit fragwürdige Großprojekte zu unterstützen) und bei der Masse an Projekte effektive Kontrollmöglichkeiten gar nicht möglich sind.</p>
<p>Im Gegensatz zum CDM-Mechanismus, welcher im Rahmen des europäischen Emissionhandels stattfindet, beschäftigt CO2logic sich mit der freiwilligen Kompensierung von Emissions von Firmen bzw. Privatpersonen. Allerdings sind wir am Abschluss der Diskussion bei der Frage angelangt, ob diese Offsetting-Möglichkeit tatsächlich dazu führt, dass die Menschen anfangen, nachzudenken oder ob es sich dabei nur um einen Ablasshandel für Reiche handelt und die Menschen dem Gedanken überlässt, eine Änderung unseres Lebensstils sei nicht notwendig. Das dies allerdings der Fall ist, zeigt die <a href="http://www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2010/0819/klima.php5">40%-Studie von FoEE</a>.</p>
<p>Eure Marika</p>
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