BUNDjugend Blog - ... und jetzt noch die Erde retten!

Eine Woche in Japan – zwei Tage in Fukushima

5. Mai 2014 von BUNDjugend

Katharina Ebinger, Landesjugendsprecherin der BUNDjugend Baden-Württemberg, hat im April eine Woche in Japan verbracht, um dort Menschen, Orte und Initiativen zum Thema Atomausstieg und erneuerbare Energien kennenzulernen.
Im Blog der deutsch-weißrussisch-japanischen Jugendinitative RESTART könnt ihr nachlesen, was währenddessen alles passiert ist!

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Bankenwechsel – Wie ich mein Leben noch ein kleines bisschen ethischer gestaltete

5. August 2013 von BUNDjugend

Ich gebe es zu, es stand schon extrem lange auf meiner „Was ich schon ewig tun will“-Liste: Endlich meine Konten bei  meiner profitorientierten und gewissenlosen Bank auflösen und zu einer Bank wechseln, die mit meinem Geld etwas Sinnvolles tut. Nicht dass ich besonders viele Kröten zu verwalten hätte, Kredite abbezahle oder mein nicht vorhandenes Vermögen irgendwo gewinnbringend investieren würde.

Warum ich zur Bankwechslerin wurde

Aber Banken sind nun mal keine Dienstleister für uns Kund*innen, wie wir es vielleicht manchmal annehmen. Banken verwenden unser Geld für zahlreiche Zwecke, um sich die Gewinne in die eigene Tasche stecken zu können. Und die höchsten Gewinnraten liegen meist in Bereichen, die meiner eigenen Lebensmoral widersprechen: Spekulationen mit Nahrungsmitteln, Landraubgeschäfte,  Rüstungsinvestitionen, Bau von Atomkraftwerken…

Und da ich ebenfalls meinen Strom- und Gasanbieter nach ökologischen Maßstäben ausgesucht habe, wird dies konsequenterweise nun auch für meine Geldgeschäfte notwendig. Denn auch mit den paar Mark, die auf meinem Konto liegen, möchte ich diese Geschäftspraktiken nicht unterstützen. Hier mein Bericht aus dem Banken-Dschungel:

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Ökostromagent Mission 2 – Liebesgrüße aus Nijmegen

21. Mai 2013 von BUNDjugend

„Das Wetter ist hier scheiße, dafür ist die Uni geil“. Es ist ein Uhr Morgens, der Wind trägt den Regen unangenehm von allen Seiten heran, neben mir stapft Vicky durch den Regen. Vicky erzählt mir, sie studiere irgendwas mit Anthropologie. Ich nicke und versuche, trotz meiner Müdigkeit eine Unterhaltung zu führen. Wir gehen eine Straße entlang und kommen zum Studiwohnheim, wo ich die nächsten Tage verbringen werde.

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Das Studiwohnheim „Hoogeveldt“

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Ökostromagent Mission 1 – Die Welt ist nicht genug

10. Mai 2013 von BUNDjugend

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Philipp

Ökostromagent. Das klingt ein bisschen nach Bionade-James Bond, der seinen Aston Martin gegen ein Klapprad getauscht hat und sein Geld als Staubsaugervertreter verdient. Ökostromagent. So heißt das Klimaexperiment, das ich durchführen werde. Mein Ziel: Ich will in zwei Wochen sieben Personen davon überzeugen, Ökostrom zu beziehen. Das klingt ganz gut, finde ich, eine Person alle zwei Tage.

Ein bisschen mulmig ist mir schon beim Gedanken daran, in meinem Umfeld Werbung für Ökostrom zu machen. Wie die Leute wohl reagieren werden? Schmeißen mich wütende Ladenbesitzer schreiend und gemüsewerfend aus ihren Geschäften? Oder trifft meine Idee auf fruchtbaren Boden, so als hätten die Leute nur darauf gewartet, dass ich vorbeikomme und ihnen den Ökostrom predige? mehr lesen…


BUNDjugend auf dem Kirchentag

9. Juni 2011 von BUNDjugend

Vom 1. bis 5. Juni präsentierten wir mit vielen BUNDjugend-Aktiven auf dem 33. evangelischen Kirchentag in Dresden die Arbeit der BUNDjugend. Der Kirchentag bot eine gute Gelegenheit unsere Themen in die Öffentlichkeit zu tragen und neue Kontakte zu knüpfen. Bei strahlendem Sonnenschein konnten wir auf unserem BUNDjugend Stand im Zentrum Jugend, direkt an der Elbe, mit vielen interessierten Jugendlichen ins Gespräch kommen und unsere Kampagnen vorstellen.

Unser Zelt war stets gut besucht und brachte eine Vielfalt von jungen Menschen zu uns: junge Christen aus ganz Europa, Pfadfinder, Fußballfans, engagierte Umweltschützer und Eine-Welt AktivistInnen. Die Mischung der Besucherinnen und Besucher hat uns deutlich gemacht: Themen wie Fair Trade, Anti-Atom und Klimaschutz sind auch im christlichen Glauben wichtig. Es sind Themen die uns alle angehen und mit denen wir in unserem täglichen Leben und mit unserem Konsumverhalten ständig konfrontiert sind.

Durch die motivierten Helferinnen und Helfer am Stand konnten wir mehr als 400 UnterstützerInnen für unsere neue Kampagne „Die Geschichte des Fußballs“ gewinnen, die unsere Petition an den DFB für faire Sportartikel unterzeichneten. Neben dem großen BUNDjugend Zelt mit Kickertischen, hatten wir einen zweiten mobilen Infopoint in der Innenstadt aufgebaut. Hier haben engagierte BUNDjugend Aktive mit KirchentagsbesucherInnen über Atomkraft, die Energiewende und Klimaschutz diskutiert. Direkt an der Frauenkirche haben wir viele Postkartenhefte verteilt und die Menschen dazu aufgerufen sich an den Protestaktionen gegen die Atomindustrie zu beteiligen.

Für die BUNDjugend war der Kirchentag ein großer Erfolg, da wir mit unseren Materialien und Aktionen viele neue Jugendliche ansprechen und begeistern konnten. Es hat sich gezeigt, dass es wichtig ist über den eigenen Kreis hinaus aktiv zu sein und neue Menschen über unsere Projekte zu informieren.

Natürlich gehen die Kampagnen weiter. Also unterschreibt die Petition für faire Sportartikel auf www.die-geschichte-des-fussballs.de, besucht uns bei Facebook und bestellt euch die Postkartenheftchen zur Energiewende, um Eure Forderungen an Politiker, Wirtschaftsvertreter und die Bildzeitung zu schicken.

Und beim nächsten Stand freuen wir uns wieder über viele freiwilligen HelferInnen – vielleicht auf einem großen Musikfestival, einem Straßenfest oder dem Fußball-WM-Finale…


Anti-Atom-Demo

7. Oktober 2010 von

Die große Anti-Atom-Demo am 18.09.10 gesehen von Straciatella, 20, die gerade ihr FÖJ in der Bundesgschäftsstelle der BUNDjugend macht:

Das war ein tolles Gefühl. So viele Menschen, so viele Banner, so laut, so bunt. Was für ein Bild: Tausende von Demonstranten direkt vor dem Reichstag. Und zwischen der EU-Flagge und der Deutschen eine Anti-Atom-Flagge. Und das alles ganz friedlich.
Für mich war die Anti-Atom-Demo am 18.9.10 ein ganz eindrückliches Zeichen dafür, wie viele unterschiedliche Menschen dieses Thema auf die Straße bringt. Nicht nur altbekannte BUNDler oder Wendlandaktivisten sondern auch Jugendliche und die „Bachstelzen“ samt Fangemeinde. Wodurch die Stimmung eher an eine große Party erinnerte.
Die Demo zeigt mir aber auch, wie froh ich bin, in dieser Demokratie zu leben. Auch wenn die Reichstagswiese erst nicht erlaubt wurde. Wir dürfen (und müssen) genau da hin, wo die politischen Entscheidungsträger uns sehen!
Bleibt zu hoffen, dass sie unser Statement verstanden haben:
WIR WOLLEN DEN ATOMAUSSTIEG! Keine Laufzeitverlängerung und nicht noch mehr Müll!

„Atomkraft ist Brücken Blockadetechnologie!“, wie es auf unseren T-Shirts stand.


Neue Online-Kampagne: Unabhängige AKW-Kontrollen

19. Juli 2010 von BUNDjugend

Die Betreibernähe der Püfungsbehörde TÜV Süd zu den Betreibern der Atomkraftwerke hat uns so schockiert, dass wir nun eine neue Online-Kampagne gestartet haben.

Mach doch bitte auch mit, un­ter­zeich­ne den Brief und leite die Ak­ti­on an deine Be­kann­ten wei­ter:

www.​ bundjugend.​de/​petition


Der TÜV, die Abhängigkeit und die Atomkraftwerke

17. Juli 2010 von BUNDjugend

Update: Schreibe einen Brief an Herrn Röttgen, um eine unabhängige Prüfung der Atomkraftwerke zu fordern: www.bundjugend.de/petition

Atomkraftwerke müssen regelmäßig auf ihre Sicherheit überprüft werden. In Deutschland geschieht dies durch den TÜV, welcher gegen die allgemeine Meinung kein unabhängiger Gutachter ist. Vielmehr ist er ein auf Gewinn ausgerichteter Konzern, dessen unabhängige Begutachtung wegen den folgenden zwei Argumenten sehr anzuzweifeln ist:

  • Die Schließung eines Kraftwerkes aus Sicherheitsbedenken durch den TÜV hätte den Verlust von millionenschweren Prüf-Folgeaufträgen zur Folge
  • 2/3 der TÜV-Süd-Aktien werden vom TÜV Süd e.V. gehalten. Zu den Mitgliedern des Vereins gehören unter anderem auch die Atomkraftbetreiber E.on, Vattenfall und EnBW, welche damit indirekt Einfluss auf den TÜV nehmen können.

Die aufgestellten Gutachten sind somit stark anzuzweifeln, wodurch unsere Sicherheit direkt gefährdet ist. Das ganze Thema wird sehr gut in dem kurzen Clip des ARD dargestellt: