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Halbzeit Handyfasten: Ich bin ja sowas von entspannt!

12. März 2015

Von mir gibt es nur ein kleines, aber feines Zeichen aus der unerreichbaren Zeit: Mir geht es gut! Ich war zwar selbst sehr erstaunt, aber ich kann doch immer noch sehr frei atmen ohne mein Mobiltelefon. Es kann zwar fast alles, aber leben und atmen können wir immer noch am besten ohne.

DSC_0003Das Beste ist eigentlich, dass ich nicht das Gefühl habe, den Kontakt zu Menschen zu verlieren. Ganz im Gegenteil! Ich verabrede mich viel und verbindlich und wenn ich dann bei einem Treffen bin, dann bin ich auch ganz da. Ohne jegliche Ablenkungen durch Anrufe, SMS oder Mails. Ganz besonders schön finde ich auch, dass ich andere Kommunikationswege wiederentdecke. Ich habe in den letzten Wochen tatsächlich mehr Postkarten bekommen! Und mal ganz ehrlich: Wie viel romantischer ist denn bitte eine Postkarte im Vergleich zu einer schnöden SMS?

Ich gestehe: Letztens musste ich eine erste Ausnahme machen. Ich konnte leider keine Überweisungen ohne mobile TANs tätigen. Um keine Mahnungen oder gar Drohungen zu erhalten, habe ich deshalb das Gerät für fünf Minuten eingeschaltet. Und wenn ich unterwegs mal telefonieren muss, spreche ich sympathische Leute an. Meistens kommen wir dann auch in ein nettes Gespräch.

Ein großer Dank geht in jedem Fall jetzt schon an all die Menschen in meinem Leben, die sich auf mein Experiment einstellen und manchmal geduldiger mit mir sein müssen, bis ich zurückrufe oder die Mail beantworte. Für all diese Menschen werde ich mein Telefon wohl nach der Fastenzeit auch wieder benutzen. Aber ich bin mir jetzt schon sicher: Öfter mal ausschalten ist das neue Abschalten!

Janna


1 Kommentar zu “Halbzeit Handyfasten: Ich bin ja sowas von entspannt!”

  1. Kira sagt:

    Liebe Janna,
    das klingt spannend! Hast Du Lust, mir vielleicht eine (Festnetz-)Nummer von Dir zu schicken? Ich würde gerne mit Dir für die jüngste Welle vom SWR, für DASDING, über das Handyfasten sprechen!
    Liebe Grüße Kira
    kira.urschinger@dasding.de

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