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Es heißt: Endspurt für die Fastenzeit!

10. April 2017

Gini_Klimafasten_blogHallo zusammen,

die Fastenzeit, in welcher ich auf Fleischprodukte verzichten möchte, nährt sich dem Ende. Ich sehe die eine verbleibende Woche immer noch optimistisch und probiere weiterhin tolle, neue vegetarische Rezepte aus. Zu Hause kochte ich zum Beispiel leckere Pellkartoffeln mit selbstgemachtem Kräuterquark und meinen selbstgezogenen Sprossen. Ja, ich habe in der Fastenzeit die Sprossen noch mehr lieben gelernt als zuvor. Ich habe verschiedenste Verwendung für sie in den Gerichten gefunden und esse sie nicht mehr nur auf meinem Frischkäsebrot. Das liegt auch daran, dass ich unterschiedliche Sprossensorten ausprobiere. Auch machen sich die Sprossen super in einer chinesischen Nudelpfanne mit Sojasoße und buntem Gemüse.
Apropos asiatisches Essen… Mein Opa hatte vor ein paar Wochen Geburtstag und wie bei ihm üblich, gingen wir zu dem neu eröffneten japanischen Restaurant um die Ecke. Ich konnte leider nicht widerstehen, ein Gemüse-Nudelgericht mit zartem Hähnchenfleisch und Erdnuss-Kokos-Soße zu bestellen. Im Nachhinein plagte mich total das schlechte Gewissen. So habe ich gelernt, dass es auch mal okay ist, Ausnahmen zu machen, aber habe mich im gleichen Moment auch irgendwie angelogen. Man sieht, dass das Klimafasten ein Experiment sein soll, anstatt hundertprozentig darauf zu verzichten. Gerade als junger Mensch sollte man sich viel ausprobieren und dabei lernen, dass auch zum Beispiel wenig Fleisch essen besser ist, als es jeden Tag zu tun. Das habe ich auf jeden Fall schon vorher gewusst, aber schien es mir eine Herausforderung, mal komplett darauf zu verzichten.

Klimafasten im Alltag
Meinen Freund konnte ich nur halb von dem Fasten-Vorhaben überzeugen. Er murrte, als es nun schon viermal hintereinander vegetarisches/veganes Essen gab. Aber immerhin hat er nicht jeden Tag ein Fleischgericht gebraucht! Früher war für ihn ein Essen ohne Fleisch kein richtiges Essen, aber als ich nun mit ihm zusammen richtig schmackhafte Gemüsegerichte und Aufläufe kochte, fand selbst er, dass dazu gar kein Fleisch passte. Leider musste ich wieder ein paar Ausnahmen machen, da ich bei seiner Familie nun mal nicht wirklich darauf verzichten kann. Es wäre in meinen Augen total unhöflich und merkwürdig, wenn ich das Essen ablehnen würde.

Es fiel mir hingegen super leicht, auf Wurst und Fisch zu verzichten, da ich es auch vor der Fastenzeit nicht mochte. Ich bin weiterhin am Ausprobieren von verschiedensten vegetarischen/veganen Gerichten und finde in der BUNDjugend Bundesgeschäftsstelle immer mehr Anregungen, da wir zum Mittag immer vegan und biologisch kochen (gestern kochten Pascal und ich frisches Bärlauchpesto mit Nudeln, hmmm).

Wie mein persönliches Fazit zur Klimafastenzeit ist und was ich in der letzten Fastenwoche so gekocht habe, werdet ihr im nächsten Blogbeitrag von mir lesen.

Eure Gini


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