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Ein Jahr Secondhand #1: Ein Viertel geschafft!

22. April 2014

Es war der Silvesterabend 2013, als mir mal wieder keine guten Vorsätze einfielen. Zum weniger Trinken, sah ich keinen Grund, mehr Sport würde ich sowieso nicht machen und um mit dem Rauchen aufzuhören, müsste ich erst mal damit anfangen. Ich versuchte also globaler zu denken, und aus meinem Vorwissen und meinen Interessen kristallisierte sich schnell die Idee heraus: Ein Jahr SecondHand.

Meine Resultat auMona_secondhand2s den ersten 4 Monaten: Vier T-Shirts habe ich aus meinem Kleiderschrank weg gegeben und aus einer Hose, die wohl niemand mehr freiwillig getragen hätte, habe ich eine Tasche genäht (Fotos folgen). Selbst erhielt ich: geschenkt zwei Blazer und einen Pullover, gekauft einen Rock, drei schwarze T-Shirts, eine gepunktete Bluse und eine beige, karierte Hose, die auch aus dem Kleiderschrank meiner Oma stammen könnte. Im Endeffekt sind das mehr Sachen, als ich mir unter normalen Umständen in einem Viertel Jahr gekauft hätte, aber ich hatte nicht damit gerechnet, dass SecondHand-Läden so günstig sein können. Auch wenn bei den Läden in meiner Umgebung in erster Linie die Vermutung aufkommt, es handelt sich um die Kleidung verstorbener alter Menschen, manchmal ist gerade da etwas dabei, was einen ganz eigenen individuellen Charakter hat.

Ich muss vielleicht dazu sagen, dass ich eh nicht der Jeans und T-Shirt Typ bin. Ich mag bunte Kleider, Röcke, Leggins, Oberteile. Wilde Muster, kombiniert mit zwei verschiedenen Socken, große Ohrringe, bequeme Haremshosen, getapte Stiefel. Aber ich glaube auch der 08/15-Stil würde beim SecondHand kaufen ganz auf seine Kosten kommen, genau wie diejenigen die noch ein Karnevalskostüm suchen. Ich bin sehr überzeugt, dass das was ich mache, irgendwie sinnvoll ist, und nicht in erster Linie für mein Portmonee.

Im Moment schaue ich noch nach einer Latzhose, aber so gezielt suchen ist beim SecondHand kaufen schwierig. Ansonsten gibt es bisher keine Probleme. Weiter gehts!

Mona

 


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