BUNDjugend Blog - … und jetzt noch die Erde retten!

Heute ist Tag der ökologischen Verschuldung

21. August 2010

“An diesem Samstag ist “World Overshoot Day”. Holz, Fisch, Frischluft, Wasser, Getreide:  Alle erneuerbaren Rohstoffe, die ein intakter, sich selbst erneuernder Planet in diesem Jahr zur Verfügung stellen kann, sind bereits verwendet. Ab jetzt leidet die Erde unter der ökologischen Übernutzung. Mittlerweile sind 1,5 Planeten notwendig, um die Gier der Menschheit zu befriedigen.”

Siehe: http://www.klimaretter.info/wirtschaft/hintergrund/6630-ab-heute-alles-ausverkauft-holz-fisch-frischluft-wasser-getreide-etc

  • email
  • Twitter
  • StudiVZ
  • Facebook
  • MySpace
  • FriendFeed
  • del.icio.us
  • MisterWong.DE
  • Google Bookmarks
  • Identi.ca
  • Netvibes
  • Digg


Darf ich jetzt nur noch Sarotti-Schokolade essen?

12. August 2010

Die aktuelle Brötchen-Diskussion lenkt wieder die Aufmerksamkeit auf  regionale Lebensmittel. Sogar auf die Sommerloch-Titelseite der BZ hat es das Thema gebracht:

http://www.bz-berlin.de/aktuell/berlin/wo-unser-berliner-essen-herkommt-article945358.html

Dabei wird auch deutlich wie ambitioniert unser Selbstversuch war. Denn nur 10% der in Berlin verkauften Lebensmittel stammen aus der Region. (Und dann noch dieser Joghurt-Deckel aus Russland und die Papieretikette aus Kanada… Zum Mäuse melken!)

Zum Glück lässt die BZ wenigstens noch einen Professor darüber aufklären, dass wir keine “Angst” vor Lebensmittel aus anderen Regionen haben müssen. – Das beruhigt mich jetzt. Konnte schon nicht mehr schlafen.

  • email
  • Twitter
  • StudiVZ
  • Facebook
  • MySpace
  • FriendFeed
  • del.icio.us
  • MisterWong.DE
  • Google Bookmarks
  • Identi.ca
  • Netvibes
  • Digg


Zwischenverhandlungen der UN-Klimakonferenz in Bonn beendet

10. August 2010

Nachdem es im Juni viel Missmut über den vorgelegten potentiellen Verhandlungstext in der AWG LCA (Arbeitsgruppe zu gemeinsamen Langzeitaktivitäten im Rahmen der Konvention, siehe Bali Road Map) gab, da die Forderungen der Entwicklungsländer konsequent übergangen wurden, scheint das Ergebnis dieser Verhandlungsrunde nun ein echter Verhandlungstext mit den Forderungen aller Länder zu sein. So finden laut Pablo Solon, Delegierter von Bolivien) auch die Ergebnisse der Erklärung von Cochabamba

– 50% Treibhausgasreduktionen für Industrieländer bis 2017
– Begrenzung der durchschnittlichen Erderwärmung auf max. 1°C (entspricht 300ppm)
– Anerkennung der historischen Schuld der Industrieländer und der Rechte der indigenen Völker, von Klimaflüchtlingen sowie die Rechte der Mutter Erde
– Eine gleichbereichtigte Nutzung des “Raumes der Atmosphäre” (welcher noch immer durch die Treibhausgase der Industrieländer belegt ist)
– Die Ablehnung von Marktmechanismen zur Bekämpfung des Klimawandels (da die Voraussetzung für eine erfolgreiche Bekämpfung auch ein Systemwechsel ist und Marktmechanismen nur zu einer Verfestigung des Systems führen)
– 6% des BIP der Industrieländer in den Anpassungsfonds
– Ein “Internationaler Gerichtshof des Gewissens”, um Verletzungen gegen diese Rechte zu verurteilen und zu bestrafen

Eingang in den neuen Text. Allerdings handelt es sich bei den genannten Bedingungen nur um jeweils eine Option von vielen und bleibt zunächst nur in Klammern bestehen, bis alle 192 Länder sich gegebenenfalls darauf geeinigt haben. Zumindest hat man sich anscheinend nun darauf geeinigt, mit diesem Text offziell weiterzuverhandeln, nachdem die USA lange Zeit nur den Copenhagen Accord (siehe dazu Copenhagen Accord bzw. die Rolle der USA bei den Verhandlungen) als Verhandlungsbasis akzeptiert hat.

Im Oktober wird nun in einer weiteren Runde in China dieser Text Paragraph für Paragraph abgestimmt (klingt irgendwie wie letztes Jahr im Juni…)

  • email
  • Twitter
  • StudiVZ
  • Facebook
  • MySpace
  • FriendFeed
  • del.icio.us
  • MisterWong.DE
  • Google Bookmarks
  • Identi.ca
  • Netvibes
  • Digg


4] Bluestorming (oder doch lieber Brainstorming?), Anfang Juli

30. Juli 2010


Zahlencode knacken, Polaroid Kamera finden, Tierspur erkennen, einen Baum hochklettern – was noch alles? „Sagt doch mal – was gibt es noch für Aufgaben, die ich in meinem Blue Cache verwenden kann?“, frage ich Christiane und Martin. Wir sitzen zusammen, überlegen und überlegen. Jeder legt in der Theorie eine Blue-Cache Strecke an, die wir uns dann vorstellen und gemeinsam auswerten. Was spricht die Cacher an? Wir sind uns einig: es muss etwas mit viel Action sein – klettern, Boot fahren, hinüber hangeln und so etwas – da hätten wir Lust drauf. „Sie sollen Menschen vor Ort befragen“ meint Martin, „Etwas mit Landart wäre cool“ sagt Christiane und wir müssen erkennen, dass wir vieles toll finden uns der klare rote Faden aber immer noch fehlt. Also weiter überlegen, und besprechen, Jeannine fragen, Konzept anpassen, wieder überlegen. Die Gestaltung der Website ist auch so ein Thema – was es da alles für Möglichkeiten gibt…

Denken, Reden, Lachen, Aufschreiben, Recherchieren, Anpassen und am Ende Blue Cache – hoffentlich!

  • email
  • Twitter
  • StudiVZ
  • Facebook
  • MySpace
  • FriendFeed
  • del.icio.us
  • MisterWong.DE
  • Google Bookmarks
  • Identi.ca
  • Netvibes
  • Digg


3c) Mit GPS durch die Nacht

30. Juli 2010

DA schon wieder ein Punkt! Es ist dunkel, warm und still. Also still, wenn man die schnaufenden, Äste zertrampelnden und quatschenden 5 Wesen ausblendet, die da nachts um 2.00 Uhr durch den Wald navigieren. Die Punkte an den Bäumen, die das Licht unserer Taschenlampe reflektieren, weisen uns den Weg zu den nächsten Koordinaten. Alle bleiben dicht beieinander und starren in die Finsternis, um keinen Hinweis zu verpassen. Seit einer Stunde sind wir auf dem Nachtcache unterwegs und kommen unserem Endziel immer näher. Dabei gilt es die Codes mithilfe der versteckten Sternzeichen zu knacken, um am Ende die Position des Final Cache heraus zu bekommen. Immer weiter geht es und wir werden zunehmend ungeduldig: Wie lange noch? Was wird in dem Cache sein? Wer entdeckt ihn als erster? Haben wir alle Codes richtig interpretiert? Wieder eine Strecke mit Leuchtpunkten, und dann noch eine und noch eine – bis: hunderte Punkte, überall um uns herum. Der Kreis aus leuchtenden Symbolen verrät uns: hier irgendwo ist der Cache versteckt. Wir suchen los, sind nach 20min schon fast verzweifelt – da meldet sich Dauko leise: „Ich hab ihn“ Wir warten noch einen Augenblick und lauschen in die Dunkelheit, ob da auch niemand ist, der uns beim Heben des Caches beobachten könnte – und dann holen wir den Schatz aus seinem Versteck…


  • email
  • Twitter
  • StudiVZ
  • Facebook
  • MySpace
  • FriendFeed
  • del.icio.us
  • MisterWong.DE
  • Google Bookmarks
  • Identi.ca
  • Netvibes
  • Digg


3b) Inspirationen am Lagerfeuer

30. Juli 2010

Gemütlich knistert ein kleines Feuerchen am Ufer des Sees. Prustent und zitternd, tauchen Dauko, Jakob und ich aus dem Wasser auf. „Brrr, ist das kalt“! Aber auch wunderschön! Die verwirrende Suche hat sich gelohnt: Verschwitzt und hungrig waren wir am Ufer eines phänomenalen See gelandet – klar bis zum Grund, mit Insel und Seerosen.
Sehr sinnig hier einen Nightcache zu verstecken – da wollte wohl jemand seinen Lieblingsplatz mit Eingeweihten teilen!
Martin und Aisha haben das Kochen übernommen und so sitzen wir nun eingemummelt in unserem Schlafsack um den Campingkocher und schlürfen zufrieden Nudeln mit leckerster Tomatensauce. Allmählich geht der Mond auf und es macht sich ein wohliges Gefühl breit. „Srrrrr, summm und piiieks“, da hat wohl die erste Mücke zugeschlagen. „Srrr, summ und … ha, hab ich sie!“ da hat wohl Aisha die erste Mücke ermordet. „Srrr, summ und … es werden immer mehr.“ Hiiilfe, wir sitzen in einem Mückenloch!. Egal, wir wollen die Zeit bis zum Nightcache nutzen, um bei Feuerschein und Mückensummen Inspirationen für Bluecache zu suchen. Allmählich werden wir wieder munter – spontane Ideen hüpfen hin und her. „An der Nordsee könnte eine Aufgabe für Bluecacher sein, Interviews mit Fischern zu führen. Sie nach ihrer Meinung zur Überfischung fragen!“ wirft Dauko ein. „ Wir könnten ihnen ein Schlauchboot mitgeben, und die Luftpumpe dafür verstecken!“ phantasiert Martin… Ideen und Fragen kommen und gehen, manche zerplatzen sofort wieder, andere nisten sich ein – und wir stellen fest: Es gibt noch viel zu tun! Pläne schmieden und konkret werden. Für den Moment erscheint uns Blucache wie ein Land der unbegrenzten Möglichkeiten – wir müssen nur den richtigen Weg finden!


  • email
  • Twitter
  • StudiVZ
  • Facebook
  • MySpace
  • FriendFeed
  • del.icio.us
  • MisterWong.DE
  • Google Bookmarks
  • Identi.ca
  • Netvibes
  • Digg


3a) Orientierungslos

30. Juli 2010


Martin, bist du sicher, dass wir richtig sind?“ „Ähmm, na ja, nicht komplett!“ meint unser Diplomgeograph zerknirscht und guckt angestrengt auf die veraltete Fahrradkarte – seit gefühlten Stunden irren wir durch die Brandenburger Pampas auf der Suche nach unserem Nachtlager. Fünf verwirrte Gestalten auf klapprigen Fahrrädern verloren zwischen Wald und Wiese…und plötzlich fühlen wir uns wie Pioniere im Wilden Westen – weit und breit keine Zivilisation in Sicht! Oder etwa doch? Horcht doch mal! Motorengeräusche! Juhuu, dort hinten ist eine Straße! frohlockt Aisha. Sicher? Nein, gar nichts ist sicher hier im Nirgendwo. Allmählich geht die Sonne am Horizont unter – verflixt und zugenäht, wir wollten eigentlich noch vor Einbruch der Dunkelheit ankommen! Wieder losstarten, eine neue Richtung einschlagen, um die Kurve, holprige Waldwege entlang, weiterschwitzen. „Diese dämlichen GPS-Geräte – neumodischer Schnickschnack, zu nichts zu gebrauchen! Warum haben wir keinen vernünftigen Kompass im Gepäck?“ brumme ich verdrießlich vor mich hin. Da fällt es uns plötzlich wie Schuppen von den Augen. Warum nicht einfach die Startkoordinaten des Nightcaches eingeben…immerhin ist er ganz in der Nähe unseres Nachtlagers! Nervös tigert Martin hin und her, das Gerät flach auf seine Hand gelegt – ungeduldig wartet er auf vernünftigen Empfang. Wird es klappen? Hier im Wald werden die Radiosignale der Satelliten von den Bäumen abgelenkt und die Genauigkeit lässt oft zu Wünschen übrig. Wenn man Pech hat….aber nein, Martin gibt grünes Licht! Und wieder starten wir los, aber diesmal treten wir mit Plan in unsere Pedale! Das GPS-Gerät verrät uns den Weg und stimmt mich versöhnlich. „Na ja, so doof sind die Dinger gar nicht.“


  • email
  • Twitter
  • StudiVZ
  • Facebook
  • MySpace
  • FriendFeed
  • del.icio.us
  • MisterWong.DE
  • Google Bookmarks
  • Identi.ca
  • Netvibes
  • Digg


3) Bluecache endlich live! (24./25. Juni 2010)

30. Juli 2010

Einen Tag haben wir verschiedenste Cachestrecken angeschaut – ließen uns um Seen führen, entdeckten geheime Stellen im Wald bei Tag und Nacht, suchten Feldränder ab. Mit dabei sind Martin, Christiane und Jakob aus der Bundesgeschäftsstelle – Aisha und Dauko kommen aus der Lgst Berlin. Unser wichtigster Begleiter: das GPS-Gerät, das uns den Weg zum nächsten POI (point of interest) verrät. Ein schöner, nicht entspannter, dafür spannender Tag und es ist klar: Der Aufschlag zu den Geocaching Projekten in der BUNDjugend ist gemacht!


  • email
  • Twitter
  • StudiVZ
  • Facebook
  • MySpace
  • FriendFeed
  • del.icio.us
  • MisterWong.DE
  • Google Bookmarks
  • Identi.ca
  • Netvibes
  • Digg


2) Perfekt für die Bildungsarbeit!?? (Ende Mai 2010)

30. Juli 2010


Diese Geräte sind einmalig! Wir haben uns gefragt, welche Funktionen für Geocacher unbedingt nötig sind!“ Heute haben wir einen Gast ins Bluecache-Büro geladen: Den Vertreter eines jungen, auf GPS-Geräte spezialisierten Unternehmens. Neugierig sitzen Martin, Jakob und ich um ihn herum und spitzen die Ohren.
Das kleine Unternehmen surft elegant auf der schäumenden Geocaching-Welle und hat sich zum Ziel gesetzt DAS perfekte System für den modernen Freizeitabenteurer zu entwickeln. „Adé, altmodisches GPS-Gerät!“ Die neuen Geräte bestechen durch Farbbildschirm, Panorama-Tool und Soundfunktion! Sie können viel mehr als nur Koordinaten zu finden, sie liefern Informationen und Bilder zu den angepeilten Point of Interests, können Rätsel und interaktive Aufgaben stellen. Perfekt für die Bildungsarbeit !?
Wir bleiben skeptisch und wollen die Erfindung erstmal selber in der Praxis testen. „Kein Problem!“ meint der Experte und stattet uns alle mit einem Gerät aus. „Wir sind gerade dabei spezielle Routen für Touristen zu entwickeln.“ Langwieriges Herumirren mit Straßenkarte und Stadtführer vor der Nase ist passé – heute hat man stattdessen den Bildschirm vor der Nase und lässt sich von einer sanften Stimme den Weg leiten. Zu jeder Sehenswürdigkeit gibt es Bild, Text und Ton. So kann man die Stadt bequem auf eigene Faust erkunden. Vorbei am roten Rathaus, von weitem sieht man den Fernsehturm, der Neptunbrunnen kommt in unser Blickfeld.
Am Ende sind wir fasziniert, aber nicht endgültig überzeugt. Diese luxuriöse Erfindung birgt viele Möglichkeiten und wird bestimmt ganz groß rauskommen. Aber für uns scheint es zu viel des technischen Schnickschnacks, zu kompliziert in der Bedienung und vor allem zu kostenaufwändig. Schön wär`s, aber nicht perfekt! Oder vielmehr zu perfekt?

  • email
  • Twitter
  • StudiVZ
  • Facebook
  • MySpace
  • FriendFeed
  • del.icio.us
  • MisterWong.DE
  • Google Bookmarks
  • Identi.ca
  • Netvibes
  • Digg


1) Endlich hat das Warten ein Ende! April 2010

30. Juli 2010

Warten, warten, klack: Hörer aufgelegt: „Wir sind drin! Sie geben uns die Förderun…““yyyyaaaaahhhhh“ Keine Zeit mehr von Martin genaueres zu erläutern – Christiane und ich hüpfen durchs Büro und machen einen das-WASsErlebnis-Projekt-ist-genehmigt-Tanz. Martin läuft los einen Sekt kaufen – wir informieren alle Anderen. 5 min und gefühlte fünfhundert Jubelrufe später stehen wir zusammen und stoßen auf diesen Erfolg an: Martin bleibt, wir steigen dick ins Geocachingbusiness ein – und die DLRG-Jugend ist dabei!

Das heißt jetzt: treffen, überlegen, planen, konzipieren, entwerfen, wieder treffen, verwerfen, neues denken… es geht los! Blue Cache – wir kommen!!!

  • email
  • Twitter
  • StudiVZ
  • Facebook
  • MySpace
  • FriendFeed
  • del.icio.us
  • MisterWong.DE
  • Google Bookmarks
  • Identi.ca
  • Netvibes
  • Digg