BUNDjugend Blog - ... und jetzt noch die Erde retten!

Bayrischer Lifestyle meets Klimafasten

6. März 2017

Hallo zusammen, mein Name ist Chris. Ich bin ein ganz normaler Kerl – wie jeder andere auch. Aber da ja jeder irgendwie speziell ist und niemand wie der andere, bin ich vielleicht doch nicht so ganz normal … Aber sind wir das nicht alle? Ich komme aus dem schönen Bayern, genauer: aus Rosenheim. Hier gibt es viele Berge und viel Natur – und da ist die Welt noch in Ordnung. Oder doch nicht? Leider ist auch hier immer mehr Müll auf den Bergen, auf den Wiesen, in den Flüssen und der Natur allgemein zu finden – und das stimmt mich manchmal ziemlich traurig.

Ich ernähre mich bewusst und gesund, hauptsächlich von Gemüse und Leitungswasser. Ich bin kein Veganer, hatte aber vor ein paar Monaten ein Experiment gemacht und zwei Wochen vegan gelebt, um das auszuprobieren: Es war sehr interessant und hat mir viele tolle Dinge gezeigt, z. B. habe ich dadurch die Mandelmilch entdeckt: Für mich nach wie vor ein vollwertiger Milchersatz. Letzten Endes ist es aber so, dass ich kein großer Freund von Verzicht im Allgemeinen bin. Ich finde es wichtiger, sich bewusst zu ernähren und darauf zu achten, was man kauft und wo man es kauft – anstatt auf Biegen und Brechen zu verzichten. Und ich liebe Käse, am besten aus der Region, frisch von der Alm! Ich bin auch kein Vegetarier, denn manchmal mag ich einfach ein gutes Stück Fleisch. So etwas kommt aber nur alle paar Wochen auf den Tisch und wird dann in der Regel auch von mir selber zubereitet. Hierbei muss es sich dann aber auch um ein hochwertiges Stück Fleisch handeln – Massentierhaltungs- und Billig-Fleisch kommt nicht in meinen Einkaufskorb. Fast Food ist sowieso tabu und daran habe ich auch schon seit Jahren überhaupt kein Interesse mehr.

Beruflich bin ich die 1-Personen-Marketingabteilung eines werbetreibenden Unternehmens. Eigentlich sind es 1,5 Personen mit meiner Auszubildenden, die hier vergangenen September begonnen hat. Ich schreibe Presse- und Werbetexte, gestalte unsere Kommunikationsmaßnahmen, verwalte die Webseiten, organisiere Veranstaltungen und bin insgesamt als Generalist zu betrachten. Die Vielfältigkeit meiner Arbeit ist es, die mir so viel Spaß macht und dafür sogt dass ich jeden Tag mit einem Lächeln in die Arbeit gehe und dort auch als inoffizieller „Sorgenbauftragter“ betrachtet werde, an den sich die Leute wenden, wenn es ihnen mal nicht so gut geht. Ansonsten mache ich halt die kleinen Dinge im Leben, die man so macht, um die Welt jeden Tag ein kleines Stückchen besser zu machen. Die Natur genießen, kein Shampoo mit Plastikkugeln-Peeling verwenden und solche Sachen eben. Ich engagiere mich im Stadtjugendring, diversen Kulturvereinen und regionalen Bündnissen für Demokratie.

Das Klimafasten möchte ich nutzen, um gänzlich auf Plastikfolie zu verzichten. Also nicht nur Jutesack statt Einkaufstüte, sondern auch auf sämtliche Lebensmittel, die in Kunststoff eingepackt sind, wie es zum Beispiel auch bei so einfachen Dingen wie einem simplen Salatkopf oft der Fall ist. Da wir in Rosenheim täglich einen Markt mit frischer regionaler Ware haben, denke ich, dass es gut möglich sein wird, sich dort zu versorgen. Auch wenn dies bedeutet, dass ich jeden Tag deutlich früher aufstehen muss, denn nach der Arbeit hat dieser nicht mehr geöffnet. Ich bin guter Dinge, dass das, was ich in den kommenden Wochen erleben werde, zum Teil dauerhaft in mein Leben einziehen und zur Gewohnheit werden wird. Ich werde berichten!


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