BUNDjugend Blog - ... und jetzt noch die Erde retten!

3c) Mit GPS durch die Nacht

30. Juli 2010

DA schon wieder ein Punkt! Es ist dunkel, warm und still. Also still, wenn man die schnaufenden, Äste zertrampelnden und quatschenden 5 Wesen ausblendet, die da nachts um 2.00 Uhr durch den Wald navigieren. Die Punkte an den Bäumen, die das Licht unserer Taschenlampe reflektieren, weisen uns den Weg zu den nächsten Koordinaten. Alle bleiben dicht beieinander und starren in die Finsternis, um keinen Hinweis zu verpassen. Seit einer Stunde sind wir auf dem Nachtcache unterwegs und kommen unserem Endziel immer näher. Dabei gilt es die Codes mithilfe der versteckten Sternzeichen zu knacken, um am Ende die Position des Final Cache heraus zu bekommen. Immer weiter geht es und wir werden zunehmend ungeduldig: Wie lange noch? Was wird in dem Cache sein? Wer entdeckt ihn als erster? Haben wir alle Codes richtig interpretiert? Wieder eine Strecke mit Leuchtpunkten, und dann noch eine und noch eine – bis: hunderte Punkte, überall um uns herum. Der Kreis aus leuchtenden Symbolen verrät uns: hier irgendwo ist der Cache versteckt. Wir suchen los, sind nach 20min schon fast verzweifelt – da meldet sich Dauko leise: „Ich hab ihn“ Wir warten noch einen Augenblick und lauschen in die Dunkelheit, ob da auch niemand ist, der uns beim Heben des Caches beobachten könnte – und dann holen wir den Schatz aus seinem Versteck…



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