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Klimapolitisches Vernetzungstreffen in Berlin

24. Februar 2014 von BUNDjugend

Am Freitag, den 14.Februar 2014, hat die BUNDjugend zu einem Vernetzungstreffen der Bundesgeschäftsstelle in Berlin eingeladen, um sich gemeinsam Gedanken zu den Klimakonferenzen in Lima (2014) und Paris (2015) zu machen. Aus diesem Anlass sind verschiedene Mitglieder von Jugendumweltorganisationen wie unter anderem der NAJU, dem JBZE und der Grünen Jugend nach Berlin gereist und haben an der dreitägigen Versammlung teilgenommen. Im Vordergrund des Treffens stand vor allem die Frage: ‚Wie können wir als Jugendliche und junge Erwachsene Einfluss auf die Forderungen unserer Politiker nehmen?‘, aber auch in welchem Maß die unterschiedlichen Umweltorganisationen in Deutschland sich zusammenschließen können, um eine gemeinsame Bewegung auf die Beine zu stellen. Nach der Kennenlernrunde am Freitagabend wurde besprochen, welche Vorstellungen und Erwartungen wir als Mitglieder an unsere Organisationen stellen können, anschließend fanden am Samstag Vernetzungsgespräche und Planungen für Aktionen um die Konferenzen statt. Zu diesem Zweck haben wir uns in drei Gruppen geteilt und haben dort über die, aus unserer Sicht, wichtigen Termine gesprochen:

  • Das Demowochenende um den 10. Mai in Berlin, wo es um das Gestalten der Energiewende geht
  • die Zwischenverhandlungen im Juni in Bonn, wo die Mandate für die im Winter stattfindenden UN-Klimakonferenzen ausgearbeitet werden
  • Allgemeiner gefasst die Planung für Lima und Paris; welche Aktionsformen möglich sind und wie sich wichtige Fragen wie Mobilisierung und Vernetzung umsetzen lassen

Die rund zwanzig Teilnehmer der Veranstaltung haben sich immer wieder ihre Zwischenergebnisse präsentiert und diese konstruktiv diskutiert und auf Realisierbarkeit untersucht. Im Rahmen des „Socializings“ wurden am Abend die Diskussionen in einer gemütlicher Runde fortgeführt.
Am Sonntag, dem letzten Tag des Treffens, wurden dann die nächsten Schritte besprochen, also wie wir uns zukünftig weiter auf dem Laufenden (besonders in unseren Projektgruppen) halten können und wer für welchen Aufgabenbereich verantwortlich ist.
Fazit: Im Verlauf der Veranstaltung wurde deutlich, dass wir eine Gruppe motivierter Jugendlicher sind, die sich nicht zurücklehnen und zuschauen wollen, sondern aktiv in die Verhandlungen eingreifen wollen. Wir wollen unsere Zukunft selber gestalten und nicht gestaltet bekommen von unsichtbaren, undurchsichtigen VertreterInnen, deshalb:

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Marius Friedrich