BUNDjugend Blog - ... und jetzt noch die Erde retten!

Mein Trend, 2nd Hand! #1

9. September 2013 von BUNDjugend

Meike_Blog_Profil

So, eine Woche nach FÖJ-Beginn in der Bundesgeschäftsstelle wage ich (noch?) voller Tatendrang ein erstes Klimaexperiment: Bis Ende des Jahres 2013 will ich nichts Neues kaufen, keinen Wintermantel, keine Weihnachtsgeschenke, keine wunderschönen Ohrringe – solange die Sachen nicht Secondhand sind. Ausnehmen würde ich natürlich Lebensmittel (inkl. Cafébesuche..) und andere Dinge ohne die ich wohl bald ein ungern gesehener Gast wäre (Zahnpasta..).

Eigentlich bin ich kein Mensch, der sehr oft shoppen geht und dann mal so eben 15 Teile kauft. Seit einigen Wochen bin ich aber auf Wohnungssuche (wer übrigens eine schöne 2-Zimmer-Wohnung innerhalb des Rings für maximal 600 warm vermitteln könnte, darf sich sehr gerne melden;)) und war in letzter Zeit viel mit Ausmisten beschäftigt. Schockiert über die Inhalte der seit Jahren nicht geöffneten Kisten, dem ganzen angesammelten und dann doch nicht gebrauchten Kram, über die Kleidung, die man im Sale eben mal so kauft und selten bis nie trägt, musste ich feststellen, dass ich doch mal an meinem Konsumverhalten arbeiten muss.. Es soll nicht mehr Kram dazu kommen, aber der Unnötige soll auch weg: Deswegen will ich während des Experiments  mindestens eine Sache pro Woche verschenken (entdeckt habe ich da schon Ebay Kleinanzeigen – das ist wie ein Bermudadreieck für Gegenstände, innerhalb weniger Minuten hat sich eigentlich immer ein Abnehmer gefunden).

Ich bin im Grunde optimistisch – immerhin lebe ich in Berlin, da häufen sich doch Secondhand- und sogar Umsonstläden. Auf dem Flohmarkt stöbern mache ich sowieso gerne und mal was Selbermachen macht auch Spaß. Ein wenig Sorgen mache ich mir wegen dem geplanten Umzug: Gerade lebe ich bei meinen Eltern und die neue Wohnung muss dann ja irgendwie auch ausgestattet werden. Wenn ihnen die Hälfte des Bestecks und der Töpfe fehlt, würde das wohl schon auffallen. Vielleicht werde ich da aber auf Flohmärkten oder bei Omi doch fündig.. Meinen Kinderkleiderschrank will ich eigentlich auch nicht mitnehmen, aber da wird es schon einfacher; immerhin gibt es einen riesigen Gebrauchtmöbelmarkt in Berlin.

Die nächsten vier Monate werde ich dann ab und zu berichten, wie es mir ergeht; was meine Freunde zum Geburtstag bekommen und wie sehr Eva, meine zukünftige Mitbewohnerin, wohl vom Ikeaverbot  genervt sein wird, ob meine Kleidung auf dem Sofa lagert oder ich – wer weiß – selber einen erbaut habe.

Noch motivierter wäre ich natürlich wenn jemand mir Tipps für gute Secondhandladen in Berlin gibt oder sogar Lust hat mitzumachen (es müssen ja nicht gleich vier Monate sein). Gerne einfach melden bei meikedotortmannsatbundjugenddotde. Und hier gehts weiter falls du mehr Infos zum Thema Klimaexperimente und zum Projekt about change haben möchtest.


Sabine surft auf fremden Sofas

4. September 2013 von BUNDjugend

about change Klimaexperiment im Urlaub

Wie kann ich auch meinen Urlaub klimafreundlicher gestalten? In der neuen about change-Broschüre „Klimaexperimente für deinen Alltag – Ideen für ein spannendes Klima-Leben“ werden verschiedene Vorschläge gemacht, wie das Reisen an vielen Stellen umweltfreundlicher und emissionsneutraler gestaltet werden kann. Hier wird unter anderem angeboten, dass man das Portal „Couchsurfing“ nutzt. Denn in Hotels und Pensionen wird oft unnötig viel geheizt und gewaschen. Eine Übernachtung im Gästebett oder im Wohnzimmer von Couchsurfern kann daher viele Ressourcen sparen. Nebenbei lernt man nette Leute kennen und erhält die Möglichkeit, den besuchten Ort von einer ganz anderen Seite kennenzulernen…

Beitrag 2

Sabine von der Landesjugendleitung Berlin hat es diesen Sommer schon ausprobiert. Sie war mit zwei Freundinnen auf einer Radtour an der Ostsee unterwegs und hat ausschließlich bei Menschen übernachtet, die sie über Couchsurfing gefunden hat. In dem kurzen Interview erfährst du, wie sie ihre Gastgeber*innen gefunden hat, welche Erfahrungen sie gemacht hat und was sie anderen Couchsurfer*innen empfehlen kann.

Übrigens: Couchsurfing ist schon lange nicht mehr die einzige, wenn auch die bisher bekannteste Plattform, auf der man kostenlose Übernachtungen findet: Weitere Angebote bzw. Alternativen sind der Hospitality Club und Be Welcome. Diese sind auch deshalb in Betracht zu ziehen, da Couchsurfing seit Neuestem scharf kritisiert wird.

Beitrag 1

Außerdem gibt es ein immer größeres Angebot an kommerziellen Anbietern. Hier zahlst du zwar etwas für die Privatübernachtung, aber die Abwicklung ist sicherer und der klimaschonende Aspekt bleibt hier natürlich bestehen:

Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Kommentiert Sabine’s Bericht oder stellt euren eigenen hier in den Blog ein!