BUNDjugend Blog - ... und jetzt noch die Erde retten!

Die Agrarlobby schlägt zurück – „10 gute Gründe Fleisch zu essen“

22. März 2013 von BUNDjugend

quaelt mich - foltert mich - esst michUnter anderem als Reaktion auf den im Januar erschienen „Fleischatlas“ veröffentlichte die „Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft“, zu deren Mitgliedern unter anderem BASF, Monsanto Deutschland und Bayer CropScience gehören, letzte Woche ein „Thesenpapier“ mit dem Titel „10 gute Gründe Fleisch zu essen“.  Auch wenn es schön ist zu sehen, dass die Agrarlobby einen gewissen Zugzwang registriert: Der Großteil der 10 „guten Gründe“ ist eine Verhöhnung des Verbrauchers und leugnet jegliche negativen Folgen von industrieller Landwirtschaft und Fleischkonsum. Die haarstreubendsten Thesen habe ich einmal genauer unter die Lupe genommen. mehr lesen…


Fracking: Der große Reiz des Ungewissen

13. März 2013 von BUNDjugend

Ron Carter ist Besitzer eines brennenden Wasserhahns. Manch einer wird ihn dieser Tage in gefühlt jeder zweiten Nachrichtensendung gesehen haben. In Josh Fox Oscar-nominiertem Dokumentarfilm „Gasland“ aus dem Jahr 2010, hält er ein handelsübliches Feuerzeug an den Strahl, und schon entsteht eine riesige Stichflamme. Das funktioniert ohne Tricks, ist bittere Realität und offensichtlich eine Folge von Fracking.

Auch hierzulande nimmt, ob offensichtlicher Bestrebungen von Esso-Betreiber Exxon Mobile und einer bisher unklaren Rechtslage, die Fracking-Diskussion spätestens jetzt Fahrt auf. Die Schwierigkeit dabei: Aufgrund mangelnder Transparenz von Seiten der Konzerne und wenig aussagekräftiger Forschungsergebnisse weiss niemand so genau, wovon er da eigentlich redet. mehr lesen…


Bio für alle

7. März 2013 von BUNDjugend

Ist ein nachhaltiger Lebensstil auch für GeringverdienerInnen finanzierbar?

Getreideteller In Zeiten von Futtermittel- und Pferdefleischskandalen rückt das Thema Landwirtschaft zur Abwechslung mal wieder in den Fokus der breiten Massen. In solchen Zeiten wird dem Lasagnegourmet mal wieder klar, wie wichtig ihm gute Ernährung doch ist. Sobald in seiner zwei-Euro-Delikatesse anstatt Industrieschwein oder -rind ein unschuldiges Pferd verarbeitet wurde, geht es deutlich zu weit. Die Lösung kam dann prompt von Entwicklungsminister Dirk Niebel: Warum nicht an die Armen verfüttern?
Der Pferdefleischskandal könnte als Aufhänger so mancher Diskussion dienen. Beispielsweise ob es legitim ist, sich bei einem zwei-Euro-Gericht über undurchsichtige Transport- und Produktionswege zu wundern. Eine Frage, die mir ob dieses makabren Vorschlages viel drängender erscheint: Wie sehr klafft die Schere zwischen Arm und Reich bei der Ernährung auseinander? Ist die Agrarrevolution, für die wir kämpfen, ein Luxus-Thema? mehr lesen…