BUNDjugend Blog - ... und jetzt noch die Erde retten!

BUNDjugend bei Quatar in Brussels – Part II

10. Dezember 2012 von BUNDjugend

Auch in der zweiten Hälfte der Woche verfolgten wir, eine große Gruppe junger Leute aus ganz Europa, von Brüssel aus die Klimaverhandlungen in Doha, Katar, und solidarisierten uns mit eigenen Aktionen mit den protestierenden Jugendorganisationen vor Ort in Doha.

Nachdem wir uns am Montag zu einer aufschlussreichen „Lobbytour“ durch das Brüsseler EU-Viertel aufmachten und spontan Business Europe, einen großen europäischen Arbeitgeberverband, besetzten, ging es sofort in die Planung einer zweiten Aktion.

Der vor einigen Tagen eingetroffene Taifun Bopha in den Philippinen schockierte uns mit seinen Bildern. Es war uns also ein dringendes Anliegen, auf den Straßen von Brüssel auf die Lage auf den Philippinen, sowie auf weitere vom Klimawandel verursachten Katastrophen aufmerksam zu machen. Gleichzeitig addressierten wir die EU, als einer der größten Verursacher des Klimawandels, die sich nur wenig progressiv in den Klimaverhandlungen in Doha zeigte. mehr lesen…


BUNDjugend bei Quatar in Brussels

5. Dezember 2012 von Admin-BujuBerlin

Seit Samstag sind wir als BUNDjugend mit einer 11-köpfigen Delegation in Brüssel bei „Qatar in Brussels“, einem Seminar unseres europäischen Netzwerks Young Friends of the Earth Europe, vertreten, in dem wir die diesjährige UN-Klimakonferenz in Doha (Quatar) kritisch betrachten und uns mit internationaler Klimapolitik auseinandersetzen. Nachdem wir in den letzten Tagen zwar eine Menge gute Workshops und Aktionen, aber auch einiges an technischen Problemen hatten, werden wir euch von nun an über den BUNDjugend Blog auf dem Laufenden halten und diesen Artikel ab und an updaten. mehr lesen…


Doha 2012

1. Dezember 2012 von BUNDjugend

Schönen guten Tag alle zusammen. Ich halte mich gerade wegen eines Praktikums in Qatar auf , was sich natürlich super anbietet um euch ein wenig über die aktuelle Stimmung hier anlässlich des UN Klimagipfels zu berichten. Ex-FÖJti im Außendienst sozusagen.

Aus der Sicht des im Alltag steckenden Arbeiters lässt sich vor allem eines ausmachen: Die ohnehin kritische Verkehrslage hat sich weiter zugespitzt. Sehr viel mehr Assoziationspunkte mit der Konferenz lassen sich hier nur bei Wenigen ausfindig machen. Das liegt zum größten Teil daran, dass die meisten hier lebenden Menschen Gastarbeiter aus asiatischen Ländern sind, deren Bewusstsein für den Klimawandel schlichtweg nicht vorhanden ist. Zudem beflügelt das Arbeitsverhältnis des weitgehend rechtelosen Niedriglohnarbeiters nicht gerade die Auffassung, einen Einfluss auf globale Prozesse nehmen zu können, womit sich die Diskussion über einen Wandel des Klimas durch Menschenhand der Lebenswirklichkeit dieser Leute zu entziehen scheint.

skyline doha

Anders gestaltet sich die Sache bei den Katarern selbst. Diejenigen, mit denen ich bisher über die Konferenz gesprochen habe, waren sichtlich stolz, dass diese Konferenz von Weltformat in ihrem Land stattfindet. Man hat mir viel über die Forschung an erneuerbaren Energien, die Zusammenarbeit mit namenhaften Institutionen aus aller Welt und den diversen Mammutprojekten erzählt, die Katar in den nächsten Jahrzehnten zum fortschrittlichsten und modernsten Staat der Erde machen sollen. Die Investitionssummen sind enorm, so wird zur Zeit beispielsweise an einem umfassenden Metronetz gearbeitet, um das Verkehrssystem zu entlasten. Außerdem werden ganze Stadtteile errichtet die mit dem sogenannten LEED Gold/Platin Status zertifiziert sind, welcher für besonders umweltfreundliche urbane Gesamtsysteme steht. mehr lesen…