BUNDjugend Blog - ... und jetzt noch die Erde retten!

Wir planen für die „Wir haben es satt!“ – Demo 2013!

30. Oktober 2012 von BUNDjugend

Wir haben es satt! Planung

Planungstreffen

Wie schon 2012 plant die BUNDjugend für die „Wir haben es satt!“ – Demo 2013. Und wir planen Großes, hier in der Bundesgeschäftsstelle (BGS) treffen wir uns fast wöchentlich, um aus der Demo ein richtiges Event für BUNDjugend Aktive zu machen.

Doch langsam, fangen wir ganz von Vorne an: „Wir haben es satt!“ ist die große Demonstration für alternative Landwirtschaftspolitik in Berlin. Sie ist quasi die Hanfparade der AgraraktivistInnen und findet jährlich statt, mittlerweile auch in anderen Städten Deutschlands. Als 2011 zum ersten Mal unter dem Motto „Wir haben es satt!“ demonstriert wurde, war die BUNDjugend schon mit dabei. 2012 kam dann eine für uns erfreuliche Wende: Nachdem in der BGS für die Demo mobilisiert und vorbereitet wurde, kamen über 100 Aktive aus dem ganzen Bundesgebiet nach Berlin. Die für die Demo vorbereiteten Kostüme (darunter welche, die ihr Heute noch bei uns leihen könnt!) kamen bei den Aktiven super an und waren schnell vergeben. So zog 2012 ein tobender Tier- und Gemüsemob für die BUNDjugend über die Demo.

Das ist jetzt knapp neun Monate her. Vorletzte Woche starteten wir in die Planung für 2013 und eines steht jetzt schon fest: Was gut war wird besser werden und alles Andere auch! Wir möchten ein Rahmenprogramm anbieten, das aus der „Wir haben es satt!“ – Demo ein „Wir haben es satt!“ – Wochenende für Aktive der BUNDjugend macht! Wir machen uns warm für eine Superdemo 2013!


Was ist eigentlich Greenwashing?

22. Oktober 2012 von BUNDjugend

Greenwashing ist etwas, das uns ständig umgibt und doch bemerken wir es nicht, wenn wir nicht darauf achten. Greenwashing ist Marketingstrategie großer und kleiner Unternehmen, die sich in gutem (grünen) Licht darstellen wollen. Greenwashing ist letztlich eine Art weiße Lüge: Man sagt nichts Unwahres, sondern lässt die wirklich wichtigen Informationen einfach außen vor.

wolfsburg by stomen, on Flickr
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Das mag jetzt ein wenig kryptisch, unanschaulich klingen, erklärt sich aber schnell anhand eines Beispiels. Man stelle sich ein Unternehmen vor, das alle möglichen Autos baut: Jeeps, Pick-ups, Limousinen, Oberklasse, Obere Mittelklasse, Mittelklasse, Kompaktklasse und Kleinwagen aller Größen und Formen. Durch Herstellung und Vertrieb dieser Waren leistet das Unternehmen einen guten Teil zur Klimawandel – wer den Artikel „Energieverbrauch der Zukunft“ gelesen hat, die/der weiß, dass in Deutschland der Verkehrssektor knapp ein Viertel des gesamten Endenergieverbrauchs ausmacht. Hinzu kommen Energie und Ressourcen, die für den Bau der Fahrzeuge benötigt werden.

Wem ist das Klima eigentlich wichtig?

Nun möchte das Unternehmen natürlich nicht als der Klimaverschmutzer dastehen, der es tatsächlich ist. Verkaufszahlen werden von einem schlechten Bild des Unternehmens negativ beeinflusst. Aus diesem Grund läuft heute Abend vor der Tagesschau der Werbespot dieses Autoherstellers, in dem er seine revolutionäre Forschung im Bereich der Elektromotoren anpreisen wird. Oder seine besonders spritsparenden (Hybrid-)Fahrzeuge. mehr lesen…