BUNDjugend Blog - ... und jetzt noch die Erde retten!

Wenn Bauer und Müller an die Börse gehen

23. April 2012 von BUNDjugend

Auch mich hat es letztes Wochenende zum McPlanet in Berlin getrieben. Genau wie Laura am Anfang etwas verwirrt – allerdings mit einem etwas längeren Fahrtweg – habe ich viele interessante Dinge gelernt und tolle Leute wiedergetroffen.

An dieser Stelle möchte ich euch aber vom Workshop „Farming money“ von Daniel Pentzlin (BUND-AK Internationale Umweltpolitik) erzählen. Ausführlich, aber nicht langweilig, schrittweise und sehr verständlich hat er uns viele Zusammenhänge über die doch sehr komplexen Verbindungen zwischen Finanzkrisen und steigenden Nahrungsmittelpreisen durch Spekulationen vermittelt. Ich versuche an dieser Stelle einfach mal, euch einen groben Überblick zu geben, da das Thema sehr spannend und auch wichtig ist:

Daniel begann mit den sogenannten Terminmärkten, die an sich bereits seit zirka 8.000 Jahre existieren. Am Beispiel Weizen erklärt heißt das, dass der Bauer bereits vor der Aussaat eine Sicherheit über seinen möglichen Ertrag braucht, um gegebenenfalls bei der Bank Gelder für Maschinen, Arbeitskräfte, etc. zu erhalten. Eine längerfristige Planung machen die ständig schwankenden Rohstoffpreise jedoch nicht gerade leicht. mehr lesen…


Freitag, der 20.04. – Startschuss zum McPlanet 2012

21. April 2012 von BUNDjugend

Mein McPlanet-Besuch beginnt mit der ersten Verwirrung: An der Anmeldung sagt man mir, Registrierung und Anmeldung geht erst wieder ab morgen um 8. Was? Äh? Bin ich jetzt den weiten Weg vom Friedrichshain (mir einmal Umsteigen!) umsonst gefahren? Als ich noch überlege ob ich einfach schnell reinrenne, werde ich beruhigt: Klar kann ich rein, krieg nur erst morgen mein Bändchen. Puh!

Die erste Anlaufstelle ist natürlich der BUNDjugend-Stand, wo ich die ersten bekannten Gesichter sehe. Mein BUJU-T-Shirt hab ich schon an, jetzt krieg ich noch einen Brief, mit den wichtigsten Infos, wie zum Beispiel: Schicht im Café Activista, Samstag 13:30 und Fototermin mit Nnimmo Bassey 17 Uhr. Jut, dann weiß ich jetzt ja Bescheid.

Nachdem ich mich ein wenig umgeschaut habe steht der erste Programmpunkt an: Der Film “Wenn nicht wir”. Die erste Hürde bereitet mir dieses riesen Gebäude. Ich komme mir vor wie in Hogwards oder so stelle ich es mir jedenfalls vor (war ja noch nie da). Lange Gänge, schmale Gänge, große Treppen, kleine Treppen, verlassen aussehende Damentoiletten irgendwo auf halber Treppe, Türen mit “Verwaltung”, “Anmeldung”, “Stellenausschreibungen”…irgendwie bin ich hier falsch. Es lohnt sich, den Plan genau zu studieren, und nicht einfach drauf los zu dallern, um rechtzeitig den richtigen Raum zu finden.

Nachdem ich H2032 endlich gefunden habe dauert es aufgrund technischer Probleme noch ne gute halbe Stunde bis es losgeht. Zeit für etwas Lektüre bei einem gepflegten Bierchen. Der Film hat sich dann aber wirklich gelohnt! Zum Ausklang gibts dann noch Musik von “The incredible Herrengedeck”.

Eure Laura