BUNDjugend Blog - ... und jetzt noch die Erde retten!

YFoEE Camp Dänemark

3. November 2011 von

Letzte Woche Donnerstag bis Sonntag (27.-30. Oktober) war ich auf dem Young Friends of the Earth Europe (YFoEE) Camp in Kopenhagen zum Thema „Kampagnen planen“. Gastgeber war NOAH, die YFoEE-Gruppe Dänemarks und mit dabei YFoEE- Mitglieder aus 12 anderen europäischen Ländern. Demnach war auch das ganze Camp in Englisch – bis auf die kroatischen Schimpfwörter, die uns am kulturellen Abend, als Ersatz für die eigentlich mitgebrachten aber auf der 27stündigen Zugfahrt auf mysteriöse Weise im Magen verendeten Kekse, beigebracht wurden.

Die ersten zwei Tage waren wir hauptsächlich im Folkets Hus – einem besetzten Haus, das irgendwann den Besetzern zugesprochen wurde, mit  einem schönen kleinen Park (und Feuerstelle), wunderschönen Fassaden und krass grünen Wänden. Man kann sagen es war Liebe auf den ersten Blick.

Dann ging es sofort los mit einer  Kennenlernrunde und einer  Einführung in die Themen Ernährung und Landwirtschaft und Climate Justice, mit einem  anschaulichen Beispiel der Verteilung des Co2-Austosses auf die Weltbevölkerung (Bild: die G8 Staaten machen sich breit und der Rest muss zur Seite rücken).


(Wen das Bsp. interessiert kann es in diesem Handbuch http://www.networkforclimateaction.org.uk/toolkit/outreach_ideas/materials_for_talks_and_workshops/workshop_climate_camp.pdf auf S.13 finden.)

 

Abendessen gab es im Anschluss in einem Öko-Restaurant mit viel zu großen Portionen, einer etwas grellen Gestaltung, super lustigem Toilettenschild und verdammt gutem veganen Kuchen.

  

Am Freitag ging es gleich weiter mit dem eigentlichen Juwel des Camps: Kampagnen planen ganz von vorne.  Bis Sonntagmittag wurde alles rund um das Kampagnenplanen besprochen – einschließlich der Themen Pressearbeit, Entscheidungsprozesse auf EU-Ebene, Zeitmanagement, Aktionsformen und deren Wirksamkeit. Sehr viel Stoff für so ein „kurzes“ Wochenende – demnach vollgestopft war das Programm und jeder kleine Energizer eine tolle Atempause (auch wenn ich meistens sofort wieder „ausgeschieden“  bin, falls das überhaupt möglich war).

Aber zurück zum eigentlichen Thema:

        

Die Kampagnenplanung wurde uns mithilfe in der Vergangenheit erfolgreich oder auch    weniger erfolgreich durchgeführter Beispiele erklärt. Parallel dazu lief die Arbeit in Kleingruppen an eigenen Kampagnen zu den Themen Ernährung und Landwirtschaft, Climate Justice (Push Europe) und Verkehr. Dabei war es egal, ob die Kampagnen rein fiktiv bleiben oder umgesetzt werden sollen.

Also haltet die Augen und Ohren offen – dann  werdet ihr hier in nächster Zeit noch mehr von der tatsächlichen praktischen Umsetzung mitbekommen!