BUNDjugend Blog - ... und jetzt noch die Erde retten!

4] Bluestorming (oder doch lieber Brainstorming?), Anfang Juli

30. Juli 2010 von BUNDjugend


Zahlencode knacken, Polaroid Kamera finden, Tierspur erkennen, einen Baum hochklettern – was noch alles? „Sagt doch mal – was gibt es noch für Aufgaben, die ich in meinem Blue Cache verwenden kann?“, frage ich Christiane und Martin. Wir sitzen zusammen, überlegen und überlegen. Jeder legt in der Theorie eine Blue-Cache Strecke an, die wir uns dann vorstellen und gemeinsam auswerten. Was spricht die Cacher an? Wir sind uns einig: es muss etwas mit viel Action sein – klettern, Boot fahren, hinüber hangeln und so etwas – da hätten wir Lust drauf. „Sie sollen Menschen vor Ort befragen“ meint Martin, „Etwas mit Landart wäre cool“ sagt Christiane und wir müssen erkennen, dass wir vieles toll finden uns der klare rote Faden aber immer noch fehlt. Also weiter überlegen, und besprechen, Jeannine fragen, Konzept anpassen, wieder überlegen. Die Gestaltung der Website ist auch so ein Thema – was es da alles für Möglichkeiten gibt…

Denken, Reden, Lachen, Aufschreiben, Recherchieren, Anpassen und am Ende Blue Cache – hoffentlich!


3c) Mit GPS durch die Nacht

30. Juli 2010 von BUNDjugend

DA schon wieder ein Punkt! Es ist dunkel, warm und still. Also still, wenn man die schnaufenden, Äste zertrampelnden und quatschenden 5 Wesen ausblendet, die da nachts um 2.00 Uhr durch den Wald navigieren. Die Punkte an den Bäumen, die das Licht unserer Taschenlampe reflektieren, weisen uns den Weg zu den nächsten Koordinaten. Alle bleiben dicht beieinander und starren in die Finsternis, um keinen Hinweis zu verpassen. Seit einer Stunde sind wir auf dem Nachtcache unterwegs und kommen unserem Endziel immer näher. Dabei gilt es die Codes mithilfe der versteckten Sternzeichen zu knacken, um am Ende die Position des Final Cache heraus zu bekommen. Immer weiter geht es und wir werden zunehmend ungeduldig: Wie lange noch? Was wird in dem Cache sein? Wer entdeckt ihn als erster? Haben wir alle Codes richtig interpretiert? Wieder eine Strecke mit Leuchtpunkten, und dann noch eine und noch eine – bis: hunderte Punkte, überall um uns herum. Der Kreis aus leuchtenden Symbolen verrät uns: hier irgendwo ist der Cache versteckt. Wir suchen los, sind nach 20min schon fast verzweifelt – da meldet sich Dauko leise: „Ich hab ihn“ Wir warten noch einen Augenblick und lauschen in die Dunkelheit, ob da auch niemand ist, der uns beim Heben des Caches beobachten könnte – und dann holen wir den Schatz aus seinem Versteck…



3b) Inspirationen am Lagerfeuer

30. Juli 2010 von BUNDjugend

Gemütlich knistert ein kleines Feuerchen am Ufer des Sees. Prustent und zitternd, tauchen Dauko, Jakob und ich aus dem Wasser auf. „Brrr, ist das kalt“! Aber auch wunderschön! Die verwirrende Suche hat sich gelohnt: Verschwitzt und hungrig waren wir am Ufer eines phänomenalen See gelandet – klar bis zum Grund, mit Insel und Seerosen.
Sehr sinnig hier einen Nightcache zu verstecken – da wollte wohl jemand seinen Lieblingsplatz mit Eingeweihten teilen!
Martin und Aisha haben das Kochen übernommen und so sitzen wir nun eingemummelt in unserem Schlafsack um den Campingkocher und schlürfen zufrieden Nudeln mit leckerster Tomatensauce. Allmählich geht der Mond auf und es macht sich ein wohliges Gefühl breit. „Srrrrr, summm und piiieks“, da hat wohl die erste Mücke zugeschlagen. „Srrr, summ und … ha, hab ich sie!“ da hat wohl Aisha die erste Mücke ermordet. „Srrr, summ und … es werden immer mehr.“ Hiiilfe, wir sitzen in einem Mückenloch!. Egal, wir wollen die Zeit bis zum Nightcache nutzen, um bei Feuerschein und Mückensummen Inspirationen für Bluecache zu suchen. Allmählich werden wir wieder munter – spontane Ideen hüpfen hin und her. „An der Nordsee könnte eine Aufgabe für Bluecacher sein, Interviews mit Fischern zu führen. Sie nach ihrer Meinung zur Überfischung fragen!“ wirft Dauko ein. „ Wir könnten ihnen ein Schlauchboot mitgeben, und die Luftpumpe dafür verstecken!“ phantasiert Martin… Ideen und Fragen kommen und gehen, manche zerplatzen sofort wieder, andere nisten sich ein – und wir stellen fest: Es gibt noch viel zu tun! Pläne schmieden und konkret werden. Für den Moment erscheint uns Blucache wie ein Land der unbegrenzten Möglichkeiten – wir müssen nur den richtigen Weg finden!



3a) Orientierungslos

30. Juli 2010 von BUNDjugend


Martin, bist du sicher, dass wir richtig sind?“ „Ähmm, na ja, nicht komplett!“ meint unser Diplomgeograph zerknirscht und guckt angestrengt auf die veraltete Fahrradkarte – seit gefühlten Stunden irren wir durch die Brandenburger Pampas auf der Suche nach unserem Nachtlager. Fünf verwirrte Gestalten auf klapprigen Fahrrädern verloren zwischen Wald und Wiese…und plötzlich fühlen wir uns wie Pioniere im Wilden Westen – weit und breit keine Zivilisation in Sicht! Oder etwa doch? Horcht doch mal! Motorengeräusche! Juhuu, dort hinten ist eine Straße! frohlockt Aisha. Sicher? Nein, gar nichts ist sicher hier im Nirgendwo. Allmählich geht die Sonne am Horizont unter – verflixt und zugenäht, wir wollten eigentlich noch vor Einbruch der Dunkelheit ankommen! Wieder losstarten, eine neue Richtung einschlagen, um die Kurve, holprige Waldwege entlang, weiterschwitzen. „Diese dämlichen GPS-Geräte – neumodischer Schnickschnack, zu nichts zu gebrauchen! Warum haben wir keinen vernünftigen Kompass im Gepäck?“ brumme ich verdrießlich vor mich hin. Da fällt es uns plötzlich wie Schuppen von den Augen. Warum nicht einfach die Startkoordinaten des Nightcaches eingeben…immerhin ist er ganz in der Nähe unseres Nachtlagers! Nervös tigert Martin hin und her, das Gerät flach auf seine Hand gelegt – ungeduldig wartet er auf vernünftigen Empfang. Wird es klappen? Hier im Wald werden die Radiosignale der Satelliten von den Bäumen abgelenkt und die Genauigkeit lässt oft zu Wünschen übrig. Wenn man Pech hat….aber nein, Martin gibt grünes Licht! Und wieder starten wir los, aber diesmal treten wir mit Plan in unsere Pedale! Das GPS-Gerät verrät uns den Weg und stimmt mich versöhnlich. „Na ja, so doof sind die Dinger gar nicht.“



3) Bluecache endlich live! (24./25. Juni 2010)

30. Juli 2010 von BUNDjugend

Einen Tag haben wir verschiedenste Cachestrecken angeschaut – ließen uns um Seen führen, entdeckten geheime Stellen im Wald bei Tag und Nacht, suchten Feldränder ab. Mit dabei sind Martin, Christiane und Jakob aus der Bundesgeschäftsstelle – Aisha und Dauko kommen aus der Lgst Berlin. Unser wichtigster Begleiter: das GPS-Gerät, das uns den Weg zum nächsten POI (point of interest) verrät. Ein schöner, nicht entspannter, dafür spannender Tag und es ist klar: Der Aufschlag zu den Geocaching Projekten in der BUNDjugend ist gemacht!



2) Perfekt für die Bildungsarbeit!?? (Ende Mai 2010)

30. Juli 2010 von BUNDjugend


Diese Geräte sind einmalig! Wir haben uns gefragt, welche Funktionen für Geocacher unbedingt nötig sind!“ Heute haben wir einen Gast ins Bluecache-Büro geladen: Den Vertreter eines jungen, auf GPS-Geräte spezialisierten Unternehmens. Neugierig sitzen Martin, Jakob und ich um ihn herum und spitzen die Ohren.
Das kleine Unternehmen surft elegant auf der schäumenden Geocaching-Welle und hat sich zum Ziel gesetzt DAS perfekte System für den modernen Freizeitabenteurer zu entwickeln. „Adé, altmodisches GPS-Gerät!“ Die neuen Geräte bestechen durch Farbbildschirm, Panorama-Tool und Soundfunktion! Sie können viel mehr als nur Koordinaten zu finden, sie liefern Informationen und Bilder zu den angepeilten Point of Interests, können Rätsel und interaktive Aufgaben stellen. Perfekt für die Bildungsarbeit !?
Wir bleiben skeptisch und wollen die Erfindung erstmal selber in der Praxis testen. „Kein Problem!“ meint der Experte und stattet uns alle mit einem Gerät aus. „Wir sind gerade dabei spezielle Routen für Touristen zu entwickeln.“ Langwieriges Herumirren mit Straßenkarte und Stadtführer vor der Nase ist passé – heute hat man stattdessen den Bildschirm vor der Nase und lässt sich von einer sanften Stimme den Weg leiten. Zu jeder Sehenswürdigkeit gibt es Bild, Text und Ton. So kann man die Stadt bequem auf eigene Faust erkunden. Vorbei am roten Rathaus, von weitem sieht man den Fernsehturm, der Neptunbrunnen kommt in unser Blickfeld.
Am Ende sind wir fasziniert, aber nicht endgültig überzeugt. Diese luxuriöse Erfindung birgt viele Möglichkeiten und wird bestimmt ganz groß rauskommen. Aber für uns scheint es zu viel des technischen Schnickschnacks, zu kompliziert in der Bedienung und vor allem zu kostenaufwändig. Schön wär`s, aber nicht perfekt! Oder vielmehr zu perfekt?


1) Endlich hat das Warten ein Ende! April 2010

30. Juli 2010 von BUNDjugend

Warten, warten, klack: Hörer aufgelegt: „Wir sind drin! Sie geben uns die Förderun…““yyyyaaaaahhhhh“ Keine Zeit mehr von Martin genaueres zu erläutern – Christiane und ich hüpfen durchs Büro und machen einen das-WASsErlebnis-Projekt-ist-genehmigt-Tanz. Martin läuft los einen Sekt kaufen – wir informieren alle Anderen. 5 min und gefühlte fünfhundert Jubelrufe später stehen wir zusammen und stoßen auf diesen Erfolg an: Martin bleibt, wir steigen dick ins Geocachingbusiness ein – und die DLRG-Jugend ist dabei!

Das heißt jetzt: treffen, überlegen, planen, konzipieren, entwerfen, wieder treffen, verwerfen, neues denken… es geht los! Blue Cache – wir kommen!!!


Tatort Gemüsebeet: Andreas Hoppe über einen Selbstversuch mit Hindernissen

29. Juli 2010 von BUNDjugend

Mit einer verschrumpelten Erdbeere fing alles an;

Andreas Hoppe (auch bekannt als Mario Kopper im Ludwigshafener Tatort) wagt sich an seinen härtesten Fall: der Selbstversuch regionale Ernährung. Einerseits weil er sich über die Herkunft seines Essens Gedanken macht aber auch weil ihn die Frage beschäftigt; nur regional – geht das überhaupt?

Bio war gestern – jetzt ist regional essen angesagt.

Die Spielregeln sind schnell erklärt: 100 km ist der Radius, aus dem Essen mit dem Siegel »regional« stammen sollte, einzige Ausnahme: Kaffee (der dann aber wenigsten Fair-Trade sein sollte).

Denn nur Bio reicht schon lange nicht mehr – im Winter Südfrüchte essen ist out.

Hoppe versucht das scheinbar Unmögliche – „local food“ für ein Jahr – und stellt fest, dass der Selbstversuch Spaß macht, alltagstauglich ist aber nicht immer leicht. Problematisch waren beispielsweise die Drehtage, dort hat Hoppe eine Ausnahme machen dürfen – denn alles wurde strengstens von seiner Co-Autorin Jaqueline Roussetty kontroliert und dokumentiert.

Und man braucht nicht gleich einen eigenen Garten und muss stundenlang schuften, sondern lediglich herausfinden, wo es regionale Produkte gibt – Wochenmarkt, Neulandmetzger und Vollwertbäcker findet man fast überall. Oder man fährt raus aufs Land, denn kleinen Hofläden verkaufen nur Produkte aus dem eigenen Garten.

Wer regional isst lebt besser, gesünder und das gute Gewissen dabei ist inklusive – kurzes Fazit über ein druchaus unterhaltsames Buch.

// // Wenn dich jetzt die Leselust gepackt hast schreib doch ein Kommentar, warum genau du mehr über regionale Ernährung erfahren solltest – das schönste Kommentar gewinnt ein Exemplar [gereimt ist natürlich noch besser ;)] // //


Gesucht und gefunden

27. Juli 2010 von BUNDjugend

Juhu, das wollte ich euch zeigen:

mundraub.org

ist eine interaktive Maps-Karte auf der du frei nutzbares Obst und Gemüse. Du kannst dieses ernten und auch eigene Fundstellen eintragen. Wie geil ist das denn?

Erfahrungsberichte erwünscht.


Auf Entdeckungstour in Berlin

27. Juli 2010 von BUNDjugend

Zeit sich zu erkundigen, was es denn in unserer geliebten Hauptstadt für Gemüse und Obstangebote gibt.

Wenn du aus Bonn, Hamburg oder München kommst schau dich doch auch mal um und erzähle, wo man bei euch frische Sachen aus der Region bekommen kann.

1. Bauerngärten

Eine sehr nützliche Erfindung für alle faulen Mitmenschen unter uns, die aber trotzdem ein gutes Gewissen haben wollen.

Die Berliner Bauerngärten bedienen sich eines einfachen und doch genialen Konzeptes;  Studenten legen im Frühling einen spiralförmigen Garten an, dann kann man sich ein „Stück des Kuchens“ mieten und hat für die gesamte Erntezeit die Verantwortung und die großartige Möglichkeit den Eigenbedarf an Obst und Gemüse abzudecken – dabei kann man 45 m² mit etwa 25 verschiedenen Sorten sein Eigen nennen. Und so sieht das dann aus:

Die Bilder stammen von http://www.bauerngarten.net/ , dort findest du auch nähere Infos und den nächsten Bauerngarten in deiner Nähe.

Gute Ernte!

2. Dr. A. Moshiris Kräutergarten

In Berlin Charlottenburg werden verschiedenste Kräuter aus der ganzen Welt angebaut.

Erwerben kannst du dort:

  • Mehr als 480 Exotische Kräuter
  • Saatgut
  • Frische Kräutersträuße
  • Getrocknete Kräuter aus dem eigenen Anbau
  • Diverse Kräutertees
  • Kräuter zum Räuchern
  • Kräuteressige aus eigener Herstellung,
  • Kräuteröle
  • Kräuterpestos

Nicht schlecht für den Anfang oder?

Außderdem gibt es ein Kulturhaus in dem Ausstellungen gezeigt werden und Kochkurse.

Hier gehts zur Website.

Und wenn dir jetzt noch ein toller regio-Tipp aus deiner Region einfällt schreib mir einfach ne Mail.

Es grüßt Judith