BUNDjugend Blog - ... und jetzt noch die Erde retten!

Händchen halten in der Pampa

27. April 2010 von BUNDjugend

Die BUNDjugend fährt zur Anti-Atom-Menschenkette nach Elmshorn

Laura Undisz – LGST Berlin

Samstag früh, zu einer unmenschlichen Zeit, quäle ich mich aus dem Bett, zieh mir ne Tass Käff rein und mache mich auf den langen, langen Weg vom Friedrichshain in den tiefsten Wedding. Warum tu ich mir das an? Na klar, ich hab ein Ticket zur großen Anti-Atom-Aktion! mehr lesen…


…wir tanzten zu „Alles ist vergiftet“ und „Hey, was geht ab, wir protestieren den ganzen Tag“

26. April 2010 von BUNDjugend

Schon seit Wochen war Kiel komplett mit Menschenketten-Plakaten, Stickern und Spukies zugeklebt und auch bei Studivz und Facebook wurde anscheinend nur noch von der Menschenkette gesprochen, was meine Vorfreunde ganz erheblich steigerte. Als ich mich dann am Samstag morgen noch ein bisschen müde von meiner WG auf den Weg zum Treffpunkt machte, begegneten mir allein 4 Bekannte (teilweise gelb-schwarz geschminkt), mehrere Familien mit Rucksäcken und 3 Sonderbusse – anscheinend war ganz Kiel auf dem Weg zur Menschenkette. mehr lesen…


Eindrücke von der Menschenkette 2010

25. April 2010 von BUNDjugend

Laura Schnelle

Nach dem ich mich morgens aus dem Bett gequält hatte ( sieben Uhr morgens an einem Samstag !), vielen Kaffetassen später, sowie dem ein oder anderen Sprint hinter meinen Bussen kam ich relativ wach am Kurt-Schuhmacher-Platz an. Obwohl es sich für mich um meine erste Demo handelte, war mir schon im Vorraus klar, dass wir nicht pünktlich um 9 losfahren würden. Mein Vermutung bewies sich als richtig. :) Nach fast 4 Stunden verschlafener, lustiger, Sadt-Land-Fluss geprägter Busfahrt kam unser komplett gefüllter, 60-Personen Anti-Atom-Bus in Elmshorn an. Eingestimmt wurde ich durch die vielen Winkenden, die schon an ihrem richtigen Platz angekommen waren. Ziemlich schnell ging dann der Aufbau der Kette los. Wir standen ein wenig außerhalb der Kleinstadt. Ich fasse fremde Hände, höre der Musik von den Trommlern auf der Brücke zu und lasse alles auf mich zu kommen. Ansagen werden von Nachbar zu Nachbar durch gegeben: “ Da hinten ist noch eine Lücke.“ Also wird verrückt und verschoben -bis dir Kette in unserem Einsichtsfeld komplett ist. Fotos werden gemacht, die Demogewohnten fangen an Lieder zu singen. Die ersten Laolawellen werden gestartet. Meine Nachbern rechts von mir sind etwas verhalten, brechen die ein oder andere Welle. Also gebe ich mir mehr Mühe, versuche die Stimmung zu unterstützen, singe mit. Es wird viel zu warm und macht einfach spaß. Fühlt sich gut an. Ich gehöre zu einer großen Menge, mit dem gleichen Ziel. Atomkraft abschalten ! Und im nächsten Moment ist allesvorbei. Wir steigen in unseren Bus und fahren in die Kleinstadt zu den Ansagen und Konzerten. Die BUNDjugend hat an essen gedacht. Picknicken. Ich bin zufrieden. Man tauscht sich aus, lernt neue Menschen kennen und vertieft Freundschaften. Viel zu schnell, steigen wir wieder in den Bus. 4 Stunden heimweg warten auf uns. Ich unterhalte mich angeregt, die andere Hälfte des Busses schläft (so halb). Letze Ansagenwerden gemacht. Wir sind stolz. Heute wurden von uns allen die Erwartungen übertroffen. 120.000 Menschen allein bei der Menschenkette Brunsbüttel nach Krümmel!
Mir bleibt nur zu sagen: Danke, an alle die sich die Zeit genommen haben, diese für
uns alle so wichtige Aktion zu organisieren. Die Planung war super. Das verdient wirklich respekt.
Um 11 Uhr abends komme ich müde aber glücklich zu Hause an. Ich weiß, bei der nächsten Anti-Atom Demo bin ich wieder dabei.


Es war, als hätte die Sonne auch ein Zeichen setzen wollen

25. April 2010 von BUNDjugend

Timo Jung, Lajulei Berlin
Es war, als hätte die Sonne auch ein Zeichen setzen wollen: Nutzt endlich die Energie, die ich euch gebe; Denn unter strahlendem Sonnenschein fand am Samstag die Menschenkette zwischen Brunsbüttel und Krümmel mit unglaublichen 120 000 Menschen statt. Spätestens jetzt sollten der Regierung Merkel und ihrem Umweltminister Norbert Röttgen die Knie schlottern, wenn sie ernsthaft daran gedacht haben, der Atomlobby in die Hände zu spielen und die Laufzeiten der Atomkraftwerke zu verlängern. 120000 Menschen haben deutlich gemacht, dass dies eine Politik gegen die Mehrheit der Bevölkerung in unserem Land ist; dass die Regierung in Berlin endlich dem nachkommen muss, worauf die Minister ihren Eid geschworen haben, nämlich möglichen, Schaden vom deutschem Volke abzuwenden‘ und aus einer für den Menschen viel zu gefährlichen Energiequelle auszusteigen und Alternativen zu fördern. Herr Röttgen muss sich nun endlich entscheiden, ob er weiterhin die Meinung der Deutschen ignoriert und damit seiner Partei gefällt oder ob er den Kampf gegen die Atomlobby und damit auch gegen Teile seiner eigenen Partei aufnimmt.
Um 14.30 Uhr war die Kette geschlossen und alle teilnehmenden Menschen jubelten ganz euphorisch darüber. Es war nicht nur die Masse der Menschen, welche so beeindruckend war, es war auch die Symbolik der Kette: Ältere Menschen, die schon vor 20 Jahren gegen die Atomkraft kämpften, hielten sich die Hand mit der jungen Generation von Atomkrafgegnern, Berliner hielten sich die Hand mit Bayern und auch viele Umweltorganisationen und Bündnisse gaben sich gegenseitig die Hand. Diese Symbolik, Teil einer Kette zu sein, einer großen gesellschaftlichen Bewegung, war es, welche mich am meisten beeindruckt und dazu motiviert hat, auch bei der nächsten Demonstration wieder dabei zu sein. Denn der Kampf gegen die Atomkraft ist erst dann gewonnen, wenn es sie nicht mehr gibt.


Es wird immer besser!

1. April 2010 von BUNDjugend

Dem schon häufig gefallenen Zitat Jennys kann ich seit Dienstag mit vollem Herzen beipflichten;

„Die vegane Fastenzeit entwickelt sich mehr und mehr zu Schlemmerwochen“.

Und das ist in der Tat so; denn Jakob ist am Dienstag über sich hinaus gewachsen und hat ein Frühstück der Meisterklasse kreiert! An dieser Stelle nocheinmal vielen Dank Herr Kluchert!

Die Bilder sprechen für sich (ich will nurnoch sagen: veganer Pudding, Pfannkuchen, Kuchen und Rührei – oh yeah)