BUNDjugend Blog - ... und jetzt noch die Erde retten!

Das Klimateam trifft sich!

8. Februar 2010 von BUNDjugend

An alle Teammitglieder und solche, die es werden wollen:
Wir treffen uns vom 5. bis 7. März in Weimar!

Es geht voran!… Auf ein klimaaktionistisches Jahr 2009 soll ein weiteres folgen.
Doch welche Aktionen/Projekte oder Kampagnen soll es konkret geben?
Unternehmen wir z.B. etwas anlässlich des UN-Ministertreffens in Bonn?
Das entscheidest du auf dem Klimateamtreffen in Weimar.

Die Anmeldung läuft über mich: maxdotramezaniatbundjugenddotde
Vorläufiges Programm und nähere Infos findest du hier: Programm


Mission Vegetable – 8 Wochen vegan, der Selbstversuch

1. Februar 2010 von BUNDjugend

Die Politiker scheinen in Sachen Klima zu schlafen – wir nicht! , denken sich Judith, Max und Jakob aus der BUNDjugend Bundesgeschäftsstelle in Berlin. Die 3 FÖJler wollen die Fastenzeit von Mitte Februar bis Ende März nutzen, um sich in einem Selbstprojekt für das Klima einzusetzen.
8 Wochen lang werden sie sich ausschließlich vegan ernähren und damit ein Zeichen setzen: Wir fangen bei uns an etwas zu tun – jetzt seid auch ihr dran!
Vegan?! – Was ist das? Kann man wirklich so leben? Wird man davon nicht schlapp und krank? All diese Fragen wollen sie beantworten.
Sie probieren es aus und ihr könnt live dabei sein! Die drei werden täglich von ihren Erwartungen, Vorurteilen, Erfahrungen, Tops und Flops auf dem BUNDjugend Klimateamblog http://klimateam.bundjugend.de/ berichten. Habt ihr vegane Erfahrungen, Rezeptideen oder Fragen an die drei? – dann schreibt an judithdothohmannatbundjugenddotde  (judithdothohmannatbundjugenddotde)   und sie werden von ihren Erfahrungen mit euren Tipps oder die Antworten auf eure Fragen bloggen.
Ihr wollt selbst ausprobieren, eine Woche oder mehrere vegan zu leben? Dann macht mit, schreibt ihnen und seid auf dem Blog dabei, wenn es heißt:
°°°Mission Vegetable – 8 Wochen vegan, der Selbstversuch°°°

8 Wochen Vegan

Die Politiker scheinen in Sachen Klima zu schlafen – wir nicht! , denken sich Judith, Max und Jakob aus der BUNDjugend Bundesgeschäftsstelle in Berlin. Die 3 FÖJler wollen die Fastenzeit von Mitte Februar bis Ende März nutzen, um sich in einem Selbstprojekt für das Klima einzusetzen.

8 Wochen lang werden sie sich ausschließlich vegan ernähren und damit ein Zeichen setzen: Wir fangen bei uns an etwas zu tun – jetzt seid auch ihr dran!

Vegan?! – Was ist das? Kann man wirklich so leben? Wird man davon nicht schlapp und krank? All diese Fragen wollen sie beantworten.

Sie probieren es aus und ihr könnt live dabei sein! Die drei werden täglich von ihren Erwartungen, Vorurteilen, Erfahrungen, Tops und Flops auf dem BUNDjugend Klimateamblog http://klimateam.bundjugend.de/ berichten. Habt ihr vegane Erfahrungen, Rezeptideen oder Fragen an die drei? – dann schreibt an href="judithdothohmannatbundjugenddotde">judithdothohmannatbundjugenddotde und sie werden von ihren Erfahrungen mit euren Tipps oder die Antworten auf eure Fragen bloggen.

Ihr wollt selbst ausprobieren, eine Woche oder mehrere vegan zu leben? Dann macht mit, schreibt ihnen und seid auf dem Blog dabei, wenn es heißt:

Mission Vegetable – 8 Wochen vegan, der Selbstversuch


Überleben ist nicht verhandelbar

1. Februar 2010 von BUNDjugend

Die Bun­des­ju­gend­lei­tung der BUND­ju­gend nimmt Stel­lung zu den Ge­scheh­nis­sen und Er­geb­nis­sen der Kli­ma­kon­fe­renz COP 15 im ver­gan­ge­nen Jahr im De­zember. Dabei gilt unser Dank den Bay­ern (JBN), die die Stel­lung­nah­me ent­wi­ckelt haben und die wir mit leich­ten Än­de­run­gen über­neh­men:

Klimagipfel in Kopenhagen vor dem Scheitern

Klimagipfel in Kopenhagen vor dem Scheitern

Ber­lin, Mün­chen, 22.​12.​2009.

Nach dem de­sas­trö­sen Ende der Kli­ma­kon­fe­renz in Ko­pen­ha­gen zei­gen wir uns ent­setzt über die Ver­ant­wor­tungs­lo­sig­keit der Welt­kli­ma­po­li­tik. Die BUND­ju­gend be­trach­tet die­ses Schei­tern als Bank­rott­er­klä­rung der Ver­ein­ten Na­tio­nen sowie der Staats- und Re­gie­rungs­chefs.

Ko­pen­ha­gen hat die Kli­ma­po­li­tik nicht vor­an­ge­bracht, son­dern um Jahre zu­rück­ge­wor­fen. Dass nach einem viel­ver­spre­chen­den zwei­jäh­ri­gen Pro­zess seit der Kli­ma­kon­fe­renz auf Bali, den Vor­kon­fe­ren­zen in Bonn und Poz­nan, nun in „K(H)open­ha­gen“ ein Pa­pier nur zur Kennt­nis ge­nom­men wird, in dem leere Ta­bel­len­zei­len die letz­ten bei­den Blät­ter schmü­cken, macht uns fas­sungs­los.

Für uns stellt sich die Frage, ob es sich in Ko­pen­ha­gen nicht viel mehr um eine Wirt­schafts­kon­fe­renz han­del­te, als um eine Kon­fe­renz, die den Frie­den auf der Welt si­chern soll­te. Wäh­rend NGO-Ver­tre­ter zu­neh­mend von den Ver­hand­lun­gen aus­ge­schlos­sen wur­den, hat­ten In­ter­es­sen­ver­tre­ter der Wirt­schaft bis zu­letzt Zu­tritt. Dies er­weckt den Ein­druck, dass die Pro­fit­in­ter­es­sen der In­dus­trie mehr zäh­len, als die Stim­men derer, die den Kli­ma­wan­del be­kämp­fen, weil er ihre Le­bens­grund­la­ge be­droht.

Die Ar­ro­ganz der bei­den größ­ten CO2-Emit­ten­ten, China und der USA, ist ein Skan­dal. Ins­be­son­de­re von einem Frie­dens­no­bel­preis­trä­ger kann etwas an­de­res er­war­tet wer­den, als im Kreis der mäch­ti­gen In­dus­tri­e­staa­ten ohne re­prä­sen­ta­ti­ve Be­tei­li­gung der Ent­wick­lungs­län­der ein Pa­pier zu er­ar­bei­ten, das die üb­ri­gen Staa­ten nur ab­ni­cken kön­nen – oder, wie ge­sche­hen, ein Schei­tern der Kon­fe­renz her­bei­füh­ren. Wir kri­ti­sie­ren diese von Deutsch­land pro­te­gier­te Ver­hand­lungs­tak­tik, bei der den Ent­wick­lungs­län­dern nur die Wahl zwi­schen einem nicht hin­nehm­ba­ren Mi­ni­mal­kon­sens und einem völ­li­gen Mis­ser­folg der Ver­hand­lun­gen haben, aufs Schärfs­te. Das ist kein fai­rer Um­gang, son­dern Er­pres­sung derer, denen das Was­ser oh­ne­hin bis zum Hals steht.

Die Zä­hig­keit der Ver­hand­lun­gen, die Tref­fen hin­ter ge­schlos­se­nen Türen, die Über­for­de­rung der Kon­fe­renz­lei­tung – dies alles zeigt, dass die Form der Kon­fe­renz der Trag­wei­te des Pro­blems nicht mehr an­ge­mes­sen ist. Es ist keine Lö­sung, die Pro­ble­me stets auf das nächs­te Jahr zu ver­schie­ben, wäh­rend auf Tu­va­lu der Was­ser­spie­gel steigt und die Ein­woh­ner auf ge­pack­ten Kof­fern sit­zen. Der Pro­zess muss über­dacht und nach einer neuen, ef­fek­ti­ve­ren und of­fe­ne­ren Stra­te­gie ge­sucht wer­den.

Auch das stun­den­lan­ge War­ten vor den Kon­fe­renz­tü­ren sowie letzt­end­lich der Aus­schluss aller BUND-De­le­gier­ten in den letz­ten Ver­hand­lungs­ta­gen sind für uns un­ver­ständ­lich und nicht hin­nehm­bar. Dies lässt daran zwei­feln, ob das Ab­kom­men tat­säch­lich, wie von den Ver­ein­ten Na­tio­nen er­dacht, unter Be­tei­li­gung der Zi­vil­ge­sell­schaft zu Stan­de kom­men soll­te. Ist dies nicht mehr po­li­ti­scher Wille, so wer­den wir an­de­re Wege su­chen, auf den Pro­zess kri­tisch Ein­fluss zu neh­men.

Wir als BUND­ju­gend wer­den den Druck auf An­ge­la Mer­kel und Nor­bert Rött­gen bis zur nächs­ten Ver­hand­lungs­run­de so lange stei­gern, bis Deutsch­land eine wirk­li­che Vor­rei­ter­rol­le ein­nimmt.

Wir for­dern nicht auf wei­te­re Gip­fel zu war­ten, son­dern selbst zu han­deln und Kli­ma­schutz von unten mit an­ge­mes­sen Druck zu prak­ti­zie­ren. Wir haben keine Zeit mehr für all­ge­mei­ne Ab­sichts­er­klä­run­gen. Die Ko­pen­ha­ge­ner Kli­ma­kon­fe­renz hat ge­zeigt, dass die glo­ba­le Kli­ma­schutz­be­we­gung jung, aktiv und sehr groß ist. Die­ses Po­ten­ti­al gilt es zu nut­zen!

Über­le­ben ist nicht ver­han­del­bar! Kli­ma­ge­rech­tig­keit jetzt!