BUNDjugend Blog - ... und jetzt noch die Erde retten!

Das desaströse Ende

19. Dezember 2009 von BUNDjugend

Der Mini-Kompromiss, der nun nach zwei knapp Wochen Klimagipfel vorliegt, ist absolut unzulänglich! Nnimmo Bassey, Vorsitzender von Friends of the Earth International machte in erster Linie die Industrienationen für das Scheitern des Klimagipfels verantwortlich: „Copenhagen has been an abject failure. Justice has not been done. By delaying action, rich countries have condemned millions of the world’s poorest people to hunger, suffering and loss of life as climate change accelerates. The blame for this disastrous outcome is squarely on the developed nations.“

Zur offiziellen Stellungnahme von Friends of the Earth International geht es hier.

Das hoch umstrittene Kompromisspapier findet ihr auf der UNFCCC-Seite als PDF PDF.


Medienecho

18. Dezember 2009 von BUNDjugend

Wenn die Staats- und Regierungschefs in den nächsten Stunden ein völlig unzulängliches Papier verabschieden sollten, liegt das jedenfalls nicht am mangelnden Einsatz der vielen verschiedenen Aktiven vor Ort. Nicht nur die hundertausenden Menschen am Samstag, den 12.12. haben den Politikern unmissverständlich gezeigt, dass jetzt Zeit zum Handeln ist. Auch die Medienresonanz ist groß und die Berichterstattung größtenteils mit viel Sympathie für die Anliegen der NGOs vor Ort. Hier findet ihr einen kleinen Auszug:

Fernsehen:

  • ARD Tagesthemen vom 12.12. 22:45 Uhr (mit BUNDjugend – Jana Bochert ab Minute 4 für ca. 3 min)
  • ZDF heute in Europa vom 7.12. (David Wagner und BUNDjugend)
  • Ein Podcast von MDR Sputnik 360 Grad, am Anfang einige Interviews mit BUNDjugendlichen/Klimapiraten in Kopenhagen
  • 2 Mal ZDF Logo! mit Judith als Klimapiratin der BUNDjugend vom 11.12. und 16.12.

Weitere Videos gibt’s auf dem BUNDjugend Kanal bei YouTube.

Zahlreiche Berichte in den Printmedien (lokale ZZeitungen, taz, Frankfurter Rundschau, Süddeutsche, Stern, etc.) runden das Bild ab.


Pirate Arrival

18. Dezember 2009 von BUNDjugend

Pirate Arrival – Der neue Film der BUNDjugend zur Ankunft der Klimapiraten in Kopenhagen vor einer Woche.


climate shame – shave your head

18. Dezember 2009 von BUNDjugend

Um ihrer Fassungslosigkeit und Trauer über das sich abzeichnende Scheitern der Verhandlungen Ausdruck zu verleihen, luden die Klimapiraten heute früh zu der Aktion Climate Shame – Shave Your Head vor dem Bella Center in Kopenhagen ein. Mehr zu dieser und anderen Aktionen der Klimapiraten findest du hier.



Ausschluss einiger NGOs aus der Konferenz

18. Dezember 2009 von BUNDjugend

gut16.12.9Mittwoch

Heute ist der große Tag der Reclaim Power und unserer Aktion. Die Reclaim Power Aktion ist eine friedliche Demonstration, bei der sowohl die Menschen außerhalb des Bella Centers als auch die Menschen innerhalb des Bella Centers mitmachen sollen. Das Ziel dieser Aktion ist es, in der Nähe oder auch auf dem Gelände des Bella Centers einen eintägigen, alternativen Klimagipfel zu veranstalten, da der Gipfel im Bella Center nicht das Überleben ganzer Völker sichern kann.
Dazu sollen Delegierte und NGO Mitglieder, die im Bella Center sind, hinauskommen und dort zur „Demonstration“ die von außen ankommt hin zustoßen.
Ber von dem Verlauf dieser Aktion später:)

Wir wollten heute mal früher am Bella Center ankommen, da wir keine Lust hatten wieder zwei Stunden draußen zu warten. Wir waren gegen 8 Uhr am Bella Center und mussten trotzdem schon eine Viertel Stunde warten. Die Organisation war aber diesmal wesentlich besser. Wir kamen problemlos durch die Sicherheitsschleusen und wollten gerade durch die Badge Kontrollen gehen, als wir mitbekamen, dass Friends of the Earth International für heute nicht mehr zur Konferenz zugelassen ist. Das rief viele Fragen in uns hervor, denn wir sind keine gefährliche Organisation und hatten auch kein Verbrechen begangen. Außerdem hörten wir, dass Avaaz, La Via Campesina und FoEI die einzigen Organisationen sind, die heute nicht zur Konferenz zugelassen werden.

So warteten wir erstmal ca. eine halbe Stunde, bis der Vorsitzende von FoEI aus einem Gespräch mit dem UNFCCC Sekretariat wieder kam. Er teilte uns mit, das dass Sekretariat bei seiner Meinung geblieben wäre und das der Grund für diesen Ausschluss der Brandschutz sei.
Wir waren mit diesen Angaben gar nicht einverstanden und setzten uns neben den Eingang des Konferenzzentrums. Nun gaben unsere Pressesprecher Statements ab und unser Vorsitzender hielt eine kurze Rede. Nach einiger Zeit kam ein offizieller Delegierter der kanadischen Delegation und sicherte uns seine Unterstützung zu.

Nach noch einmal einer halben Stunde kam Yvo de Boer, der Vorsitzende des Sekretariats der UNFCCC, um ein Statement zu dieser Entscheidung zu machen.
Seine Rede beinhaltete nichts, außer dass er meinte es gebe Feuerschutzbestimmungen und deswegen müsse die Zahl der NGO reduziert werden. Dies ist aber schon durch die Zweit-Badges geschehen und müsste eigentlich so funktionieren.
Wäre dies der einzige Grund, hätte die UNFCCC aber nicht einzelne NGOs ausschließen dürfen, sondern die Zahl der akkreditierten Menschen ALLER NGOs weiter beschränken müssen.

Nun schlug Yvo de Boer eine Diskussion hinter geschlossenen Türen mit VertreterInnen von FoEI, den anderen ausgeschlossenen NGO und dem UNFCCC Sekretariat um dieses Problem zu besprechen. Ich finde dieser Vorschlag ist wieder nur Zeitgewinnung. Jetzt war es schon ca. 11 Uhr. Sollte das Gespräch zwei Stunden gehen, ist die Hälfte des Tages schon vorbei.

Doch FoEI ging auf diesen Vorschlag ein und sandte ca. 5 VertreterInnen zu diesem Gespräch. Während dieses Gespräches passierte etwas sehr beunruhigendes.
Die PressevertreterInnen die mit uns sprechen und uns filmen wollten durften dies nicht mehr tun. Die UN Sicherheitsmenschen hielten sie davon ab.

Dies ist ein klarer Verstoß gegen die Pressefreiheit und somit gegen die Grundrechte. Dies hätte ich von der UN als letztes erwartet!

Nach ca. einer Stunde kamen unsere Delegierte von dem Gespräch mit dem Sekretariat zurück. Sie berichteten uns, dass das Sekretariat bereit ist, 12 Menschen von uns in das Konferenzzentrum zu lassen. Eigentlich dürfen an diesem Tag 96 Menschen von FoEI Zutritt erhalten. Nach einiger Diskussion wurde entschieden, das wir diesen Vorschlag nicht annehmen werden, da wir sonst das System akzeptieren würden.
So verließen wir also das Konferenzzentrum und fuhren zum Klimaforum.

Dort schaute ich mir nur noch die Liveübertragung der Reclaim Power Aktion an.
Dort ging es kurze Zeit heiß her. Manche Menschen hatten versucht den Zaun zu überwinden, wurden aber von der Polizei nieder geprügelt. Knapp 300 Menschen wurden verhaftet.
Insgesamt war die Aktion aber Gewalt frei und friedlich.

Abends gab es im Klimaforum noch eine Besprechung der Fasten idee für Donnerstag. Am Donnerstag sollen so viele Menschen wie möglich fasten, um einerseits ihre Solidarität mit den schon seit 42 Tagen fastenden Menschen des Climate Justice Fast (http://www.climatejusticefast.com/ )auszudrücken und andererseits natürlich zu zeigen, das es ein faires, ambitioniertes und international rechtlich verbindliches Abkommen in Kopenhagen geben muss.

Nach dieser Besprechung schrieb ich noch die Blogeinträge der letzten Tage und kam um ca. 00:30 Uhr am Donnerstag morgen im Hostel an;)

Insgesamt hatte dieser Tag mir die erschreckende Wahrheit gebracht, das sogar die UN im hohen Maße untransparent ist. Das sie willkürlich, ohne eine Angabe von plausiblen Gründen, Organisationen von den Verhandlungen ausschließen ist nicht akzeptabel.
Das sie dann aber auch noch so weit gehen, die Pressefreiheit der ReporterInnen einzuschränken ist im höchsten Maße rechtswidrig.

Naja nach dieser erschreckenden Erkenntnis ging ich schlafen:)


Presseartikel – Schulspiegel und Berliner Zeitung

16. Dezember 2009 von BUNDjugend

Hey liebe Leute,

hier noch zwei Presseartikel:)
http://www.spiegel.de/schulspiegel/leben/0,1518,666623,00.html
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1214/klimagipfelkopenhagen2009/0003/index.html

Liebe Grüße,
Bene


Der Plan für eine (hoffentlich) grandiose Aktion!!!

16. Dezember 2009 von BUNDjugend

Dienstag 15.12.09

Nun ist es schon wieder Dienstag und ich kann es kaum glauben.
Während dem Frühstück hörte ich eine SUPER Nachricht: Max hatte vier Badges für unsere Achtergruppe bekommen und fragte mich, ob ich eines bräuchte. Da heute im Bella Center eine Aktion stattfand an der ich mich gerne beteiligen würde und ich außerdem natürlich gerne auf die Verhandlungen gehen will, willigte ich natürlich sofort ein:)
Nach dem Frühstück gingen Lukas (aus der BUNDjugend Rheinland-Pfalz) und ich zum Spokescouncil. Dieses fand heute außerhalb des Bella Centers statt, da so auch die Jugendlichen ohne Zwei-Badge kommen konnten. Hier wurden wieder die Position der Internationalen Jugend in den Verhandlungen, die Verteilung der Zweit-Badges und Aktionen besprochen. Somit war es sehr produktiv:)
Um ca. 10 Uhr fuhren wir zum Bella Center, denn wir wollten an einem Treffen der Aktionsgruppe von FoEI um 11 Uhr teilnehmen. Leider war vor dem Bella Center eine riesige Menschenmenge und warteten 2 Stunden um dort hineinzugelangen. Das ist eine eindeutige Organisationsschwäche der UN oder der Dänischen Regierung. Nicht mal die Hälfte der Sicherheitsschleusen war geöffnet und es gab keine klaren Reihen für NGO, Presse und noch nicht registrierte Menschen. Das ist sehr bemängelnswert. Als wir dann um ca. 12 Uhr im Bella Center ankamen war nicht mehr viel Zeit bis zu der geplanten Aktion um 13,30 Uhr.
Bei dieser Aktion verteilten ich mich mit ca. 30 anderen FoEI Mitgliedern in der zentralen Halle des Konferenzzentrums. Nun klatschten wir alle zusammen und zogen uns derweil unsere blauen Ponchos an. Währenddessen riefen wir noch Sprüche, dass die EU mehr tun muss im Klimaschutz. Die meisten von uns setzten sich auf den Boden. Nach ca. fünf Minuten beendeten wir die Aktion.

Das war für mich insoweit gut, da ich noch um 14 Uhr zum täglichen CAN Meeting gehen wollte. Dort wurden mehrere Sachen besprochen:
Eigentlich sollen wir für Freitag nur 90 Badges bekommen. Doch CAN International versucht nochmals mit dem UNFCCC Sekretariat zu reden und mehr Badges raus zuhauen.
Japan und Russland blockieren zur Zeit die Verhandlungen. Wir müssen Druck auf diese ausüben um sie zum Umdenken zu bewegen. Vor allem da Japan gerade eine neue Regierung hat, die eigentlich in Sachen Klimaschutz weiter vorne ist als die alte Regierung.
Sonst wurden noch mehrere Berichte aus den verschiedenen Arbeitsgruppen hervorgebracht.

Um 15 Uhr war ein Treffen mit Abgeordneten der europäischen Länder. Unter anderem waren dort VertreterInnen der Niederlande, Finnland und Irland.
Die Jugendlichen stellten hauptsächlich Fragen an die Delegierten. Zum Beispiel sicherte ein Irlands Umweltminister zu, das Irland auf ein ambitioniertes Abkommen hin strebe. Sie fordern 40% CO2 Reduktion der Industriestaaten bis 2020 auf der Basis von 1990 und außerdem muss die Anpassungshilfe der Industriestaaten für die Entwicklungsländer additional zur Entwicklungshilfe sein. Außerdem bestätigten die Abgeordneten natürlich die Wichtigkeit der Jugendlichen auf diesen Verhandlungen.
Dieses Treffen war interessant, ich weiß aber nicht genau, was mir diese Infos gebracht haben. Aber ich arbeite auch nicht in der Politik Arbeitsgruppe.

Um 16,30 sollten eigentlich die Verhandlungen über das Kyoto Protokoll stattfinden, diese wurden aber kurzfristig verschoben.

Nun erhielt ich kurzfristig die Information, das um 18 Uhr eine Aktion der Internationalen Jugend für den nächsten Tag geplant werden würde und ich entschied mich, dort hinzugehen.
Dieses Treffen war sehr lang aber auch sehr konstruktiv.
Es wurde viel über die eigentliche Idee der Aktion diskutiert und dann neue Ideen entworfen. Die schlussendliche Aktion, die dann auch durchgeführt wurde war folgende:
Wir würden uns mit so vielen Jugendlichen wie möglich, in der großen Halle am nächsten Tag um 17 Uhr hinsetzen. Dort wollen wir sitzen bleiben, bis die Polizisten uns wegtragen.Wir diskutierten lange über die exakte Botschaft die die Internationale Jugend mit dieser Aktion verbreiten wollte. Letztendlich kamen wir zu der einstimmigen Entscheidung, das diese Botschaft ist:
Wir werden nicht weichen, bis ein faires, ambitioniertes und rechtlich verbindliches Abkommen in Kopenhagen erreicht ist.
Ich fande diese Aktion sehr unterstützenswert, wusste aber leider nicht, ob ich mich an dem illegalen Part der Aktion beteiligen will und darf.
Nach diesem Treffen ging ich glücklich nach hause (ins Hostel;)), da ich das Gefühl hatte was erreicht zu haben.


Die letzte gemeinsame Aktion der Internationalen Jugend

16. Dezember 2009 von BUNDjugend

Endlich wieder ein neuer Tag:)President der Malediven

Natürlich war auch heute morgen Spokescouncil, aber ich nahm nicht daran teil, da ich zu spät am Bella Center war und auch noch eine Dreiviertelstunde vor den Sicherheitsschleusen anstand. So kam ich erst um 9:30 Uhr im Bella Center an, checkte meine Mails und machte einen Tagesplan.

Nun hatte die internationale Jugend ein Treffen mit Dr. Pachauri, dem Chef des IPCC (Zwischenstaatlicher Ausschuss für Klimawandel) arrangiert. Dort hatte ich mich auch angemeldet und wir waren ca. 50 Jugendliche. Dr. Pachauri betonte die Wichtigkeit des Engagements der Jugendlichen. Er betonte natürliche auch noch einmal die Transparenz des IPCC. Außerdem forderte er ein sofortiges Handeln und auch wirtschaftlich gesehen sind die Kosten eines sofortigen Handelns sehr gering.
Wir fragten ihn noch, wie die Jugendlichen am besten etwas erreichen können. Er empfahl uns, am meisten in unseren eigenen Ländern anzufangen. Dort müssen wir die Menschen und die Regierungen zum Umdenken bewegen.

Wir dürfen nie die Hoffnung verlieren. Die ist das wichtigste in diesem ganzen „Theater“!

Heute hatten wir auch noch ein Treffen mit allen akkreditierten Jugendlichen aus Deutschland. Auf diesem besprachen wir wie man am besten Aktionen zur Deutschen Delegation machen kann, um diese in die richtige Richtung zu bringen. Wir würden gerne eine Statement von ihnen zu ihren Anstrengungen in der Klimakonferenz haben. Da wir leider nur eine halbe Stunde Zeit hatten, verschoben wir weitere Planungen auf ein nächstes Treffen.
Direkt im Anschluss an dieses Treffen fand letzte gemeinsame Aktion der internationalen Jugend statt, da ab Dienstag nur noch eine begrenzte Menge der NGOs Zutritt zum Bella Center haben. Wir bildeten eine lange Reihe von über 150 Jugendlichen durch einen Gang des Bella Centers und hielten Schilder hoch, mit denen wir unsere Unterstützung für die Entwicklungsländer deutlich machten. Es gab ein sehr gutes Bild ab und die Presse war auch gut vertreten. Manche Abgeordnete (vor allem aus dem globalen Süden) bekundeten uns ihre Unterstützung. Das war sehr motivierend.

Direkt nach dieser Aktion begann das CAN Meeting. Auf diesem wurde wieder von den aktuellen Verhandlungen berichtet. Afrika verhandelt solange nicht weiter, bis die Industriestaaten klare Zahlen auf den Tisch gelegt haben. Ich finde dieses ein sehr gutes Statement, da man wieder sieht wie verzweifelt die Entwicklungsländer sind. Daraufhin verkündeten aber auch die Industriestaaten, dass sie nicht weiterarbeiten würden bis die Afrikaner wieder verhandeln.

Dieses gegenseitige Blockieren wurde aber an diesem Abend schon wieder aufgelöst.

Um 16 Uhr hielt im Klimaforum Bill Mc Kibben, der Mitgründer von 350.org eine Rede. Er rechnete eindrucksvoll vor, warum die Zahl 350 so wichtig ist. Kommen wir nicht zurück auf diese CO2 Konzentration in der Atmosphäre, wird es katastrophale Folgen haben. Nach einigen Studien sterben schon heute jährlich 300.000 Menschen an den Folgen des Klimawandels. Mit dem Klimawandel stehen die Menschen vor der größten und weltumfassensten Krise, die es je gegeben hat.
Würden die jetzt getätigten Statements der Länder auf der Kopenhagener Klimakonferenz in Tat umgesetzt, hätten wir 2100 trotzdem eine CO2 Konzentration von 717 ppm in der Atmosphäre. Dies sind erschreckende Zahlen, da ab einer höheren Konzentration als 350 ppm in der Atmosphäre die Malediven dem Untergang geweiht sind.

Nach der Rede von Mc Kibben sollte eigentlich sofort der Prasident der Malediven sprechen, doch dieser war noch nicht zur Stelle. So redete Mc Kibben insgesamt anderthalb Stunden, wobei die letzte Dreiviertelstunde nur noch Zeitgewinnung war.
Nun sprach der Präsident der Malediven, doch leider konnte ich dort nur den Anfang der Rede hören, da wir um 18 Uhr ein Treffen mit unserer Gruppe hatten.

Nun aßen wir gemeinsam mit der Gruppe und danach war ein Treffen der Aktionsgruppe von Friends of the Earth International, um einen Marsch mit La Via Campesina am nächsten Tag zu planen. Dort war ich aber nur sehr kurz, da es für mich nicht sehr interessant war.

Beim Essen hatten wir von Max erfahren, dass wir sehr wahrscheinlich am nächsten Tag nicht in die Konferenz gehen können, da es ab Dienstag Zweit-Badges geben würde. Ab diesem Tag bekommen alle NGOs nur noch ca. 25% ihrer eigentlichen Badges. Diese Regelung wurde auf Grund von Platzgründen eingeführt. Deswegen würde ich wahrscheinlich keinen Zugang zum Bella Center haben. Dieses fande ich sehr deprimierend, da alle meine Aktivitäten der vorherigen Tage mit dem Bella Center zu tun hatten und ich wusste nicht genau was ich außerhalb machen sollte.

Nun hörte ich aber noch über unseren SMS Verteiler, das ein Strategietreffen im Bella Center gegen halb neun stattfinden sollte. Dort ging ich noch hin und wir sprachen in diesem Treffen über die Struktur von YOUNGO und den Vor und Nachteilen.

Nach diesem Treffen ging ich noch ins Internet, schrieb Mails und Blogeinträge:)

Nun war auch dieser Tag zuende und ich hatte das Gefühl, dass die Zeit insgesamt viel zu schnell läuft!


Petition noch immer Online

16. Dezember 2009 von

Die Onlinepetition von Friends od the Earth ist noch immer online. Alle Aktuellen Informationen darüber, was unseren Aktiven vor und im Konferenzgebäude wiederfahren ist, könnt ihr hier nachlesen.